Spannung im Hörsaal - mit Dr. Michael Zwick vom Lehrstuhl für Datenverarbeitung. (Bild: A. Eckert / TUM)
Spannung im Hörsaal - mit Dr. Michael Zwick vom Lehrstuhl für Datenverarbeitung. (Bild: A. Eckert / TUM)
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26.000 Bewerbungen zum WintersemesterAnsturm auf TUM-Studium ungebrochen

Die Technische Universität München (TUM) ist auch in diesem Jahr die Wunschuniversität tausender Talente. Für das Wintersemester 2012/13 gingen rund 16.400 Bewerbungen für ein Bachelorstudium ein – nochmals mehr als 2010, dem Jahr vor dem bayerischen „Doppelabitur“. Bei den Masterstudiengängen liegt die Bewerbungszahl erstmals nahe der 10.000-Marke. Im Fünfjahreszeitraum 2007 – 2011 ist die Zahl der Studierenden an der TUM um 40 Prozent gewachsen, seit 2001 um 55 Prozent.

Das im vergangenen Jahrzehnt stetig steigende Interesse junger Talente an der TUM setzt sich fort. Insgesamt erhielt die TUM rund 26.000 Bewerbungen um einen Studienplatz. Nach dem Ausnahmejahr 2011, als in Bayern zwei Jahrgänge Abitur machten (31.400 Bewerbungen), sind dies noch einmal mehr als im „regulären“ Vergleichsjahr 2010. Für das Bachelorstudium liegen 16.400 Bewerbungen vor (2010: 15.500), für die Masterstudiengänge 9.600 (2011: 7800; 2010: 4.000).

Die TUM hat in den vergangenen Jahren ihr Master-Angebot immer stärker interdisziplinär und international gestaltet: Zahlreiche Studiengänge beschränken sich nicht auf die klassischen Fächer, sondern behandeln fachübergreifende Themen, wie zum Beispiel die neuen Studiengänge „Ergonomie – Human Factors Engineering“ oder „Nutrition and Biomedicine“. 30 Prozent der Masterstudiengänge sind englischsprachig.

Die TUM ist für den Ansturm der Studierenden gut gerüstet: Bereits im vergangenen Jahr hatte sie mehr als 330 neue Stellen geschaffen, zwei Hörsäle gebaut und Räume angemietet. In die mit dem Ausbau der TUM verbundenen Anmietungen investiert der Freistaat Bayern derzeit rund 2,7 Millionen Euro jährlich.

Aus den Bewerbungen sucht die TUM ihre Studierenden größtenteils mit Eignungsfestellungsverfahren aus. Mit großem Aufwand prüft sie jede Bewerbung und lädt die Kandidaten im Zweifel zu Auswahlgesprächen ein. Diese gehen mit einer Beratung für die Wahl des passenden Studiengangs einher. „So kommt es, dass wir unsere Aufnahmekapazitäten teils erheblich überschreiten, um allen geeigneten Kandidaten die Studienoption an der TUM zu eröffnen“, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann und hebt dabei die staatlichen Sonderinvestitionen besonders hervor.

Details der Entwicklung zeigen die Grafiken

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