Neu im Hörsaal: 6.000 Studierende haben sich für ein Bachelorstudium eingeschrieben. (Bild: A. Eckert / TUM)
Neu im Hörsaal: 6.000 Studierende haben sich für ein Bachelorstudium eingeschrieben. (Bild: A. Eckert / TUM)
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Überdurchschnittlich viele Neulinge in Informatik, Sport und EngineeringTUM begrüßt 8.000 Studierende

Mehr als 8.000 Studierende starten am Montag in ihr Studium an der Technischen Universität München (TUM). Rund 6.000 haben sich für einen Bachelor-Studiengang eingeschrieben. Das sind nochmals gut 10 Prozent mehr als 2010, dem Jahr vor dem bayerischen Doppel-Abiturjahrgang. Angefangen mit ihrem Sonderprogramm „TUM twoinone“ hat die TU München in den beiden letzten Jahren die Rekordzahl von beinahe 20.000 jungen Talenten immatrikuliert. Insgesamt hat sie nun mehr als 32.000 Studierende.

Die größte Steigerung bei den neu eingeschriebenen Bachelorstudierenden gab es gegenüber 2010, dem letzten „regulären“ Jahrgang, an der Fakultät für Informatik (plus 62 Prozent). Überdurchschnittlich viel Zuwachs haben auch die Sport- und Gesundheitswissenschaft (57 Prozent), die Munich School of Engineering (49 Prozent) und die Chemie (48 Prozent). Insgesamt haben sich wie in den vergangenen Jahren die meisten Studierenden für das Maschinenwesen entschieden (rund 900).

„Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit mit den vielen exzellenten Studienanfängern“, sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann. „Nachdem wir die Ausnahmesituation des doppelten Abiturjahrgangs 2011 geschultert haben, können wir mit den hinzugewonnenen staatlichen Ressourcen die bereits vorher entstandenen Kapazitäten verstetigen. Die Attraktivität der TUM wird aufgrund der fortgesetzten Erfolge weiter zunehmen. Das bedeutet aber, dass wir den quantitativen Ausbau auch qualitativ bewältigen müssen.“ Trotz des erfolgten Ausbaus leide die TUM an einem gravierenden Flächenmangel, dessen Überwindung das dringendste Problem darstelle, so Herrmann weiter.  

Mit den Sondermitteln des Landes Bayern hat die TUM hat in den vergangenen beiden Jahren mehr als 400 neue Stellen geschaffen, 8000 Quadratmeter zusätzliche Seminar-, Büro- und Laborfläche angemietet sowie zwei neue Hörsäle gebaut. Entsprechend bewerteten fast alle Teilnehmer des letztjährigen Sonderprogramms „TUM twoinone“ Betreuung und Organisation positiv. Im Sommer hatten sie gleich zwei Semester in einem studiert und so einen Vorsprung vor dem Rest des Doppeljahrgangs. Auch in diesem Jahr verspricht die TUM ausreichend Platz in den Vorlesungen.  

Am Montag, 15. Oktober, 17 Uhr, begrüßt Präsident Herrmann die Erstsemester bei Freibier zur Immatrikulationsfeier im Innenhof des Hauptgebäudes (Arcisstraße 21).

Technische Universität München

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