Eberhard von Kuenheim - ein großer Förderer der Technischen Universität München
Eberhard von Kuenheim - ein großer Förderer der Technischen Universität München (Foto: Eberhard von Kuenheim Stiftung)
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Vorbild an menschlicher GrößeTUM-Ehrensenator Eberhard von Kuenheim wird 85 Jahre

Ein großer Förderer der Technischen Universität München (TUM) feiert am 2. Oktober seinen 85. Geburtstag: Dr.-Ing. e.h. Eberhard von Kuenheim, langjähriger Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratschef der BWM AG. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TUM, würdigt von Kuenheim als “Vorbild an denkerischer Klarheit, kritischer Urteilskraft und menschlicher Größe”.

Nicht nur der Erfolg von BMW ist untrennbar mit dem Namen Eberhard von Kuenheim verbunden, auch die TUM hat durch ihn ganz wesentlich an Strahlkraft gewonnen. Mit größtem Respekt vor der akademischen Freiheit hat er neuartige Wege der Zusammenarbeit von Universität und Unternehmen geebnet – das Fakultätsgebäude der Maschinenbauingenieure in Garching ist wohl das überzeugendste Beispiel. Er stellte sich an die Spitze, als es darum ging, einen Neubau auf den Weg zu bringen und den Umzug der Fakultät nach Garching einzuleiten. BMW engagierte sich als Bauherr des Gebäudes auf dem Campus Garching der TUM. “Der Neubau wäre ohne die tätige, auch politisch eingesetzte Hilfe Eberhard von Kuenheims nicht möglich gewesen. Ihm zu Ehren trägt das moderne Bauwerk seinen Namen“, betont Präsident Herrmann.

Als Vorsitzender des Bundes der Freunde der TUM knüpfte von Kuenheim ein enges Band zur Universität. In Würdigung seiner herausragenden Verdienste und als ein Zeichen der Wertschätzung und Hochachtung hat ihn die TUM zum Ehrensenator (1982), zum Ehrendoktor (1988) und zum Träger des Goldenen Ehrenringes (2008) gemacht.

Eberhard von Kuenheim, in Ostpreußen geboren, beginnt seine legendäre Karriere zum bedeutenden Wirtschaftskapitän am Fließband des Stuttgarter Elektrokonzerns Bosch, zu einem Zeitpunkt als Deutschland die Währungsreform erlebte. Bald entdeckte die Stiftung “Bosch-Jugendhilfe” sein Talent und finanzierte ihm das Maschinenbau-Studium. Als er 1970 die Leitung von BMW in München übernahm, war er mit 41 Jahren der jüngste Generaldirektor der deutschen Großindustrie. In seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender wurden erfolgreiche Modellreihen und neue Technologien eingeführt. Außerdem war er für das markante Verwaltungsgebäude in München, den BMW-Vierzylinder, maßgeblich verantwortlich.

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