Wissenschaftler wollen die Flussperlmuschel vor dem Aussterben bewahren. (Bild: J. Geist / TUM)
Wissenschaftler wollen die Flussperlmuschel vor dem Aussterben bewahren. (Bild: J. Geist / TUM)
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BR-Bericht über erste Erfolge bei der Rettung der FlussperlmuschelHoffnung für bedrohte Muschelart in Bayerns Flüssen

Früher war die Flussperlmuschel weit verbreitet. Doch heute ist sie fast ausgestorben, weil sich ihr Lebensraum stark verändert hat. Neben kostbaren Perlen haben die Muscheln auch für das Ökosystem Fluss einen unschätzbaren Wert: Sie fungieren als natürliche Kläranlagen und reinigen bis zu 40 Liter Wasser am Tag. Prof. Jürgen Geist vom Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie und sein Team versuchen, die Art zu retten – und können erste Erfolge vorweisen.  Der BR hat die Forscher bei ihrer Arbeit begleitet.

Der Beitrag in der BR-Mediathek (5:28 Min.)

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Die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera). Von den knapp 70 in Deutschland existierenden Beständen gab es nur in zweien innerhalb der vergangenen 50 Jahre genügend Nachwuchs, um den Fortbestand zu sichern. Die Art hat es damit nur ihrem hohen Alter – sie wird weit über 100 Jahre alt – zu verdanken, dass sie bei uns noch nicht ausgestorben ist. (Foto: TUM/ Geist)

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