Prof. Christian Große und Prof. Dirk Busch präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse auf dem diesjährigen AAAS-Meeting in Washington, DC. (Fotos: W. Bachmeier und A. Eckert / TUM)
Prof. Christian Große und Prof. Dirk Busch präsentieren ihre neuesten Forschungsergebnisse auf dem diesjährigen AAAS-Meeting in Washington, DC. (Fotos: W. Bachmeier und A. Eckert / TUM)
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11.-15. Februar: Forscher der TUM auf dem AAAS Annual Meeting 2016 in Washington, D.C.Medizinforschung und Ingenieurwissenschaften der TUM im internationalen Rampenlicht

Auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS 2016) organisiert die Technische Universität München (TUM) Symposien zu den neuesten Entwicklungen in zwei vielversprechenden Forschungszweigen: Zum einen medizinische Therapien, die das Immunsystem erkrankter Personen befähigen, Krebs und chronische Infektionen zu bekämpfen; in der zweiten Veranstaltung geht es um Methoden zur zerstörungsfreien Materialprüfung und um „intelligente“ Baustoffe, mit deren Hilfe sich Brücken oder Straßen selbst reparieren können.

Das jährliche AAAS Treffen ist eine der weltweit größten und renommiertesten multidisziplinären Wissenschaftstagungen. Zu den Besuchern gehören politische Entscheidungsträger, Industrievertreter und internationale Medien ebenso wie Forscher, Pädagogen und die Öffentlichkeit. Dieses Jahr findet die Tagung vom 11. bis 15. Februar in Washington, DC unter dem Motto „Global Science Engagement“ statt.

Selbstheilung als Motto

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die TUM aktiv an der Organisation wissenschaftlicher Symposien für die AAAS Jahrestagung. Dieser Erfolg gründet auf der großen Vielfalt der Forschungsgebiete an der TUM und auf ihr breites internationales Netzwerk. Die vergangenen TUM Symposien behandelten unter anderem Genomforschung an wichtigen Feldfrüchten, das menschliche Proteom, Nanoelektronik für erneuerbare Energien und satellitengestützte Geodäsie. Dass die TUM-Symposien 2016 beide das Motto „Selbstheilung“ zum Thema haben ist Zufall – inhaltlich liegen die Bereiche Bauwesen und Medizin weit auseinander. Es spiegelt aber dennoch den Ansatz der TUM wieder, gesellschaftlichen Herausforderungen mit zukunftsweisender Forschung zu begegnen.

Das Symposium zu Immuntherapien stellt unter anderem Ergebnisse vor, deren Erforschung vom TUM Institute for Advanced Study (TUM-IAS) gefördert werden. Die beiden Leiter der TUM-IAS-Fokusgruppe zur klinischen Zellaufbereitung und -reinigungProf. Dirk Busch, Direktor des TUM Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene sowie Prof. Stanley Riddell vom Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle – tragen auf der Veranstaltung vor. Am 14. Februar um 12 Uhr wird die AAAS zu diesem Thema ein spezielles Pressegespräch abhalten.

Das Symposium zu Technologien für Materialien mit Selbstheilungseigenschaften stellt die Forschungen von Prof. Christian Große vor. Große leitet an der TUM das Labor für zerstörungsfreie Prüfung.

Details zu den Vorträgen:

Smart Materials for Sustainable Infrastructure: Self-Healing Concrete and Asphalt

Samstag, 13 Februar, 2016: 8:00 - 9:30

Vortragende:

  • Mo Li, University of Houston: "Sustainable Infrastructure Materials with Repeatable Self-Healing Capacity
  • Erik Schlangen, Delft University of Technology: "Self-Healing Concrete (with Bacteria) and Self-Healing Asphalt" (with Steel Wool)
  • Christian Große, TUM:"Sensing and Monitoring of Structures"

Diskussionsteilnehmer:
Christoph Reinhart, Massachusetts Institute of Technology

Fighting Cancer and Chronic Infections with T Cell Therapy: Promise and Progress

Sonntag, 14.Februar, 2016: 8:00 - 9:30
(
Pressegespräch: Sonntag, 14. Februar, 12:00 Uhr)

Vortragende:

  • Stanley Riddell, Fred Hutchinson Cancer Research Cente: "Engineering T Cells for Safe and Effective Cancer Immunotherapy"
  • Chiara Bonini, San Raffaele Scientific Institute: "TCR Gene Editing to Treat Hematological Malignancies"
  • Dirk Busch, TUM: "Advanced Clinical Cell Processing Technologies for Adoptive T Cell Therapy"

Weitere Informationen

Technische Universität München

Corporate Communications Center Patrick Regan
patrick.regan(at)tum.de

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