Die Vize-Kanzlerin der KNUST, Prof. Rita A. Dickson, und TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding - im Hintergrund die Delegationen.
Bild: Uli Benz / TUM
  • Campus, Präsident
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Engagement auf dem Zukunftskontinent AfrikaTUM und KNUST planen Kooperationscenter in Ghana

Die Technische Universität München (TUM) und die Kwame Nkrumah University of Science & Technology (KNUST) aus Ghana bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus und planen die Errichtung eines gemeinsamen TUM-KNUST Cooperation Center auf dem Campus in Kumasi. Der Entwurf dafür stammt vom TUM Star-Architekten und Pritzker-Preisträger Prof. Francis Kéré. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding wurde in München unterzeichnet.

Eine Delegation der KNUST unter der Leitung der Vize-Kanzlerin Prof. Rita A. Dickson besuchte Mittwoch und Donnerstag die TUM. Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Uns verbindet mit der KNUST eine nachhaltig angelegte, strategische Partnerschaft auf dem Zukunftskontinent Afrika. Im Zentrum soll das TUM-KNUST Cooperation Center entstehen - ein Gebäude für gemeinsame Forschung und Lehre, welches traditionelle Baumaterialien und Nachhaltigkeit mit moderner Ingenieurskunst und dem Innovationspotential des afrikanischen Kontinents verbindet.“

Prof. Dickson betonte: "Wir schätzen unsere Partnerschaft mit der TUM sehr. Es ist ein Privileg, junge Menschen dafür auszubilden, die nächste Generation von Führungskräften in der Welt werden. Und wir sind froh, dass wir diesen Weg nicht allein, sondern gemeinsam mit unseren Freunden der TUM gehen können. Wir arbeiten nun schon seit zehn Jahren zusammen und ich freue mich darauf, dass diese Kooperation weiter gedeiht."

Intensive Zusammenarbeit mit KNUST

Die KNUST ist eine der führenden Universitäten des afrikanischen Kontinents. Im Oktober 2018 wurde in Kumasi eine strategische Partnerschaft mit der TUM für Innovation und nachhaltige Entwicklung unterzeichnet. Forschende beider Hochschulen arbeiten an den Zukunftsthemen Wasser- und Energieforschung, Umwelt, Mobilität und Global Health zusammen.

Im Konsortium ADLAND etwa arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Konzeption und Praxis verantwortungsvollen und intelligenten Landmanagements. Auch die beiden Universitätskliniken – das Klinikum rechts der Isar und das Komfo Anokye Teaching Hospital – verbindet eine Partnerschaft zur Verbesserung der Abläufe und der Ausbildung lokaler Fachkräfte.

Unterstützt werden die gemeinsamen Aktivitäten durch den seit 2016 laufenden Austausch von Studierenden und Mitarbeitenden zwischen KNUST und TUM im Rahmen des Programms Erasmus+.

Technische Universität München

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