TUM – TUM – Menü
Die Leibnizpreisträgerin Prof. Barbara Wohlmuth.
Prof. Barbara Wohlmuth erhielt 2012 den Leibnizpreis für ihre Forschungsarbeit im Bereich der Gebietszerlegungsmethoden.Bild: Andreas Heddergott

Leibnizpreis

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist die bedeutendste Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen. Mit ihm werden jährlich bis zu zehn Forschende ausgezeichnet, die in ihrer wissenschaftlichen Arbeit frühzeitig exzellente grundlegende Leistungen erbracht haben und die deutsche Forschungslandschaft wohl weiterhin prägen werden.

Den Preis vergibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 1986. Das Preisgeld soll die Arbeitsbedingungen der Ausgezeichneten verbessern, indem sie von Verwaltungsaufwand entlastet werden und qualifizierte, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leichter beschäftigen können.

Den mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierten Leibnizpreis erhielten bislang (Stand: 2016) 18 Angehörige der Technischen Universität München (TUM):

Daniel Cremers (2016)

Ordinarius für Bildverarbeitung und Mustererkennung (Fakultät für Informatik)

Prof. Dr. Daniel Cremers erhielt den Leibnizpreis 2016 für seine richtungsweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der mathematischen Bildverarbeitung und Mustererkennung. Diese Forschung zielt darauf ab, Maschinen die Analyse und Interpretation von Bilddaten beizubringen.

Hendrik Dietz (2015)

Ordinarius für Experimentelle Biophysik (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Hendrik Dietz erhielt den Leibnizpreis 2015 für seine international anerkannten Arbeiten auf dem Gebiet der Bionanotechnologie. Seine Forschungsarbeiten über die mechanischen und strukturellen Eigenschaften von Proteinen eröffnen der Entwicklung von „Nanomaschinen“ auf DNA-Basis völlig neue Horizonte.

Vasilis Ntziachristos (2013)

Ordinarius für Biologische Bildgebung (Fakultät für Medizin)

Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos erhielt den Leibnizpreis 2013 für seine international hoch beachteten Beiträge zur optischen Bildgebung. Mit den von ihm entwickelten Verfahren hat er neue Impulse für die Grundlagenforschung und die Patientenbehandlung gesetzt.

Barbara Wohlmuth (2012)

Ordinaria für Numerische Mathematik (Fakultät für Mathematik)

Prof. Dr. Barbara Wohlmuth erhielt den Leibnizpreis 2012 für ihre Forschungsarbeit im Bereich der Gebietszerlegungsmethoden. Diese sind ein Schlüssel zur Vereinfachung komplexer, gekoppelter Probleme der Festkörper- und Strömungsmechanik.

Franz Pfeiffer (2011)

Ordinarius für Biomedizinische Physik (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Franz Pfeiffer erhielt den Leibnizpreis 2011 für seine Forschungsarbeit zur Entwicklung der Phasenkontrast-Bildgebung mit Röntgenstrahlen, die maßgebliche Fortschritte für die Früherkennung von Tumoren verspricht.

Susanne Albers (2008) *

seit 2013 Ordinaria für Theoretische Informatik (Fakultät für Informatik)

Prof. Dr. Susanne Albers erhielt den Leibnizpreis 2008 für ihre Forschung zu effizienten Algorithmen in der Informatik. Mit ihren Arbeiten gelangen ihr wesentliche Optimierungen bei Online- und Approximationsalgorithmen.

Martin Beneke (2008) *

seit 2012 Ordinarius für Theoretische Elementarteilchenphysik (Fakultät für Physik)

Prof. Dr. Martin Beneke erhielt den Leibnizpreis 2008. Seine Forschung trägt dazu bei, dass die theoretischen Vorstellungen der Elementarteilchenphysik überprüft, Abweichungen davon aufgezeigt und neue Strukturen überhaupt erkannt werden können.

Holger Boche (2008) *

seit 2010 Ordinarius für Theoretische Informationstechnik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik)

Prof. Dr.-Ing. Holger Boche erhielt den Leibnizpreis 2008 für seine Impulse zum Ausbau der Mobilfunktechnik. Auf Grundlage seiner theoretischen Arbeiten erweiterte er das Verständnis komplexer mobiler Kommunikationssysteme und setzte seine Erkenntnisse zugleich technisch für die Standardisierung neuer Mobilfunknetze um.

Arthur Konnerth (2001) *

Prof. Dr. Arthur Konnerth erhielt den Leibnizpreis 2001. Seit 2005 ist er Direktor des Friedrich-Schiedel-Stiftungslehrstuhls für Neurowissenschaften (Fakultät für Medizin).

Ernst W. Mayr (1997)

Prof. Dr. Ernst W. Mayr erhielt den Leibnizpreis 1997 als Ordinarius für effiziente Algorithmen (Fakultät für Informatik).

Jean Karen Gregory (1997)

Prof. Dr.-Ing. Jean Karen Gregory erhielt den Leibnizpreis 1997 als Ordinaria für Werkstoffe im Maschinenbau (Fakultät für Maschinenwesen).

Gerd Hirzinger (1995)

Prof. Dr. Gerd Hirzinger erhielt den Leibnizpreis 1995 als Honorarprofessor der Fakultät für Informatik.

Manfred Broy (1994)

Prof. Dr. Manfred Broy erhielt den Leibnizpreis 1994 als Ordinarius für Software & Systems Engineering (Fakultät für Informatik).

Karl-Heinz Hoffmann (1991) *

Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann erhielt den Leibnizpreis 1991. Er war seit 1992 Ordinarius für angewandte Mathematik (Fakultät für Mathematik).

Joachim Milberg (1989)

Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg erhielt den Leibnizpreis 1989. Er war bis 1993 Ordinarius für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften und ist Honorarprofessor der Fakultät für Maschinenwesen.

Gerhard Abstreiter (1987)

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter erhielt den Leibnizpreis 1987 als Ordinarius für Experimentelle Halbleiterphysik I (Fakultät für Physik).

Wolfgang A. Herrmann (1987)

Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann erhielt den Leibnizpreis 1987 als Ordinarius für Anorganische Chemie (Fakultät für Chemie). Er ist seit 1995 Präsident der TUM.

Hubert Schmidbaur (1987)

Prof. Dr. Hubert Schmidbaur erhielt den Leibnizpreis 1987 als Ordinarius für Anorganische und Analytische Chemie (Fakultät für Chemie).

In Klammern: Jahr der Auszeichnung
* = zum Zeitpunkt der Auszeichnung nicht an der TUM
Stand der Angaben: Zeitpunkt der Auszeichnung

Dr. rer. nat. Benedikt Lickleder
Technische Universität München
Arcisstraße 21
80333 München

Tel. +49 89 289 25205
Fax +49 89 289 23399
lickleder@zv.tum.de

Dr. rer. nat. Benedikt Lickleder
Technische Universität München
Arcisstraße 21
80333 München

Tel. +49 89 289 25205
Fax +49 89 289 23399
lickleder@zv.tum.de