TUM - Aktuelles https://www.tum.de Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Sat, 16 Jan 2021 21:08:24 +0100 Sat, 16 Jan 2021 21:08:24 +0100 Hochdotierte EU-Förderung für Forschung an der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36412/ Forscherinnen und Forscher an der TUM konnten bislang insgesamt 140 der renommierten ERC Grants einwerben. Diese werden jedes Jahr in verschiedenen Kategorien ausgeschrieben. Zuletzt waren zwei Advanced Grants, fünf Starting Grants und drei Proof-of-Concept Grants an die TUM vergeben worden.

Consolidator Grants erhalten Forscherinnen und Forscher, deren Promotion sieben bis zwölf Jahre zurückliegt. Die Projekte werden mit jeweils bis zu zwei Millionen Euro gefördert. An der TUM waren nun erfolgreich:

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Forschung Quantentechnologie news-36412 Thu, 14 Jan 2021 11:19:00 +0100
Mit dem Munich Quantum Valley auf dem Weg in die Zukunft https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36407/ TUM Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betont die Bedeutung des neuen, gemeinsamen Projekts: „Das Quantum Valley Munich baut auf den herausragenden Errungenschaften des Standorts München als Wiege der deutschen Quantenforschung auf und bündelt ganz im Sinne unserer ONE MUNICH-Strategie unsere vielfältigen Stärken über institutionelle Grenzen hinweg. Gemeinsam schaffen wir damit ein Ökosystem für Quantentechnologien, welches es mit den Besten der Welt aufnehmen kann und internationale Wissenschaftstalente nach Bayern bringen wird.“

Mit dem Munich Quantum Valley wollen die Partnerorganisationen in den kommenden zehn Jahren die Entwicklung der Quantenwissenschaft und -technologie auf nationaler und internationaler Ebene vorantreiben. Neben der TUM gehören die Bayerische Akademie der Wissenschaften, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Max-Planck-Gesellschaft zu der Forschungsinitiative.

Der Freistaat Bayern stellt hierfür vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags insgesamt 300 Millionen Euro, davon 120 Millionen Euro bereits in den Jahren 2021 und 2022, zur Verfügung. Derart gestärkt wird sich das Munich Quantum Valley auch um eine Förderung des Bundes bewerben, der die Entwicklung von Quantentechnologien im Rahmen des Zukunftspakets Deutschland mit zwei Milliarden Euro unterstützt.

Forschung, Entwicklung und Ausbildung

Die Partner werden ein gemeinsames Zentrum für Quantencomputing und Quantentechnologien (ZQQ) sowie einen Quantentechnologiepark einrichten und verstärkt wissenschaftlichen Nachwuchs, aber auch Fachkräfte aus der Industrie aus- und weiterbilden.

Im ZQQ werden Wissenschaft und Industrie Priorisierungen bei der Forschung und Entwicklung in der Quantenwissenschaft und -technologie vornehmen und Mittel für herausragende Projekte in diesem Bereich koordinieren. So können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch an bayerischen Forschungsstandorten über München hinaus beispielsweise für die Arbeit an Quantensimulatoren zur Suche nach neuen Materialien, für Methoden der Quantenmetrologie zu besonders präzisen Messungen etwa von elektrischen oder magnetischen Feldern oder für Verfahren der abhörsicheren Quantenkryptografie gefördert werden.

Das ZQQ soll in den kommenden Jahren einen Quantencomputer für Berechnungen bauen, die mit herkömmlichen Supercomputern nicht möglich sind. Längerfristig sollen auf dieser Basis kommerziell nutzbare Quantencomputer entstehen, deren Rechenkapazitäten über einen Cloud Zugriff zur Verfügung gestellt werden soll. Für die Quantencomputer werden am ZQQ darüber hinaus Software für Quantenrechner und Schnittstellen zu herkömmlichen Computern konzipiert.

Forschungsergebnisse in innovative Produkte umsetzen

Im Quantentechnologiepark werden die Partner die Hightech-Infrastruktur schaffen, die sowohl Forschungseinrichtungen als auch Start-ups und etablierte Technologieunternehmen benötigen, um Quantentechnologien auf international wettbewerbsfähigem Niveau zu entwickeln. So sollen Reinräume mit Anlagen für die Nano- und Dünnschichtfertigung sowie moderne Entwicklungs- und Testlabore entstehen.
Diese einmalige Infrastruktur können Forscher etwa auch von Start-up-Unternehmen nutzen, um gemeinsam mit dem im Aufbau befindlichen TUM Venture Lab Quantum Forschungsergebnisse rascher in innovative Produkte umsetzten zu können.

Aus- und Weiterbildung von Forschenden und Industriefachkräften

Erfolgreich kann das Munich Quantum Valley aber nur mit hervorragend ausgebildeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie entsprechend qualifizierten Fachkräften aus der Industrie sein. Schwerpunkte liegen dabei auf Schulungen für den Umgang mit geistigem Eigentum, Quantentechnologie-Modulen für Kombiausbildungen in Technologie und Management sowie Programmen für Unternehmensgründer und die Weiterbildung von Fachkräften aus der Industrie. Mit seinen Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen gehört Bayern mit seiner Innovationsmetropole München bereits heute zu den weltweit führenden Standorten für die Ausbildung von Nachwuchs in der Quantenwissenschaft und -technologie. Diese Aktivitäten werden durch das Munich Quantum Valley nun auf ein internationales Spitzenniveau gehoben.

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Campus Quantentechnologie presse@tum.de news-36407 Mon, 11 Jan 2021 13:14:00 +0100
Kabelroboter baut und saniert Fassaden https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36405/ Der Roboter ist Teil des EU-Projekts HEPHAESTUS, das die Erforschung von Robotern und autonomen Systemen im Bauwesen fördert. Mithilfe von acht Kabeln kann sich der Prototyp in alle Richtungen drehen und bewegen. In Spanien haben die Forscherinnen und Forscher für die ersten Tests einen hundert Quadratmeter großen Versuchsstand aufgebaut, der eine dreigeschossige Gebäudefassade nachbilden soll.
 

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TUM in den Medien news-36405 Tue, 05 Jan 2021 08:44:00 +0100
Superkondensatoren statt Batterien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36403/ Energiespeicherung bringt man üblicherweise mit Batterien und Akkus in Verbindung, die die Energie für elektronische Geräte bereitstellen. Doch in Laptops, Kameras, Handys oder Fahrzeugen werden neben Batterien mittlerweile auch immer mehr sogenannte Superkondensatoren eingebaut.

Anders als Batterien können sie sehr schnell große Energiemengen speichern und ebenso schnell wieder abgeben. Bremst beispielsweise ein Zug bei der Einfahrt in den Bahnhof ab, speichern Superkondensatoren die Leistung und stellen sie wieder bereit, wenn der Zug beim Anfahren sehr schnell sehr viel Energie braucht.

Ein Problem der Superkondensatoren war bislang jedoch ihre geringe Energiedichte. Während Lithiumionen-Akkumulatoren eine Energiedichte von bis zu 265 Wattstunden pro Kilogramm (Wh/kg) erreichen, liefern bisherige Superkondensatoren lediglich ein Zehntel davon.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36403 Mon, 04 Jan 2021 09:31:44 +0100
Große medizinische und technische Fortschritte erzielt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36402/ Sat.1 Bayern hat darüber in zwei großen TV-Beiträgen berichtet, die online abrufbar sind:

Die Verfügbarkeit von Inhalten in Mediatheken ist unter Umständen begrenzt.

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Forschung Covid-19 Künstliche Intelligenz TUM in den Medien news-36402 Tue, 29 Dec 2020 14:15:02 +0100
TUM stärkt Forschung zu grünem Wasserstoff und nachhaltiger Pflanzenproduktion https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36400/ Im Bereich Wasserstoff arbeitet die TUM künftig noch enger mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen und im Bereich pflanzliche Agrarproduktion mit der Universität Regensburg (UR). In der über das Programm Exzellenzverbünde und Universitätskooperationen (E-VUK) geförderten Wasserstoffforschung konzentriert sich die TUM vor allem auf die Elektrochemie, Chemische Verfahrenstechnik und Maschinenwesen. Die FAU komplementiert dies durch einen Ausbau in Maschinenbau, Systemtechnik und den Wirtschaftswissenschaften.

Die agrarwissenschaftliche Förderung des Projektes der TUM und der UR fokussiert auf der Verbindung zwischen Boden- und Nahrungsmittelqualität, vornehmlich bei Nutzpflanzen wie Mais und Gerste. Gemeinsames Ziel ist es, durch neue wissenschaftliche Forschungen die nachhaltige Produktion pflanzlicher Proteinquellen zu optimieren und deren steigenden Bedarf zu sättigen.

Kooperation bei großen Zukunftsthemen

Mit der erfolgreichen E-VUK-Förderung durch die Bayerische Staatsregierung soll die Bewerbung neuer Exzellenzcluster ab 2025 kraftvoll vorbereitet werden. TUM-Präsident Thomas F. Hofmann sagte: „Wir haben zwei Förderanträge auf Zukunftsfeldern gestellt, beide mit starken Partnern und beide haben sich erfolgreich im Wettbewerb durchgesetzt. Ein toller Erfolg, der einmal mehr zeigt, dass große Zukunftsthemen wie eine nachhaltige Mobilität oder die Sicherung der globalen Ernährung nur in Verbünden starker Partner ausreichend wirksam gestaltet werden können.“

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Campus presse@tum.de news-36400 Mon, 28 Dec 2020 14:24:17 +0100
Schneller Blick unter die Haut https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36398/ Wie groß ist die Leber? Verändert sie sich durch die Einnahme von Medikamenten? Ist die Niere entzündet? Befindet sich im Gehirn ein Tumor? Und hat dieser bereits Metastasen gebildet? Um solche Fragen beantworten zu können, mussten Biowissenschaftler und Mediziner bisher eine Fülle von Daten sichten und interpretieren.

„Die Auswertung von dreidimensionalen bildgebenden Verfahren ist sehr aufwändig“, erklärt Oliver Schoppe. Zusammen mit einem interdisziplinären Forschungsteam hat der TUM-Forscher jetzt selbstlernenden Algorithmen entwickelt, die künftig bei der Analyse biowissenschaftlicher Bilddaten helfen können.

Kernstück der AIMOS-Software – die Abkürzung steht für AI-based Mouse Organ Segmentation – sind künstliche neuronale Netze, die, wie das menschliche Gehirn, lernfähig sind. „Früher musste man Computerprogrammen genau sagen, was sie tun sollen“, erläutert Schoppe. „Neuronale Netze brauchen solche Vorgaben nicht mehr: Es genügt sie zu trainieren, indem man mehrmals eine Problemstellung und eine Lösung präsentiert. Die Algorithmen erkennen nach und nach die Muster und finden dann selbst die richtigen Lösungen.“

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Forschung Künstliche Intelligenz battenberg@zv.tum.de news-36398 Mon, 28 Dec 2020 10:35:38 +0100
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36393/  

 

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Campus news-36393 Thu, 24 Dec 2020 09:09:00 +0100
TUM-Professor Sami Haddadin ist Vorsitzender des Bayerischen KI-Rats https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36395/ Dem Gremium gehören 21 herausragende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft an. Zusammengesetzt sind diese zu je einem Drittel aus Mitgliedern der Hochschulen, der außeruniversitären Forschung und der Wirtschaft. Ziel des KI-Rats ist es, Strategien und Maßnahmen zur Mobilisierung von wissenschaftlichem wie wirtschaftlichem Potenzial auf dem Gebiet der KI auf den Weg zu bringen. Außerdem soll der Rat wichtige Impulse an die Politik geben und zur Vernetzung der KI-Forschung auch auf internationaler Ebene beitragen.

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Campus Künstliche Intelligenz ulrich.meyer@tum.de news-36395 Wed, 23 Dec 2020 12:24:58 +0100
Pionierarbeit zur Governance neuer Technologien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36383/ Kathleen Thelen forscht in der vergleichenden politischen Ökonomie, wobei sie sich auf die Ursprünge und die Entwicklung von politisch-ökonomischen Institutionen in reichen Demokratien konzentriert. In den vergangenen Jahren hat sie eine bedeutende Forschungsagenda zur Governance neuer Technologien auf den Weg gebracht, insbesondere zur Frage, wie große Technologieunternehmen reguliert werden können. Ihre vielbeachteten Publikationen umfassen beispielsweise „Regulating Uber: The Politics of the Platform Economy in Europe and the United States” und “Are we all Amazon Primed? Consumers and the Politics of Platform Power”.

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Campus klaus.becker@tum.de news-36383 Tue, 22 Dec 2020 10:50:00 +0100
Atemfrequenz sagt Therapieeffekt bei Herzkranken voraus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36384/ Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in westlichen Industrienationen. Er kann durch die Implantation eines Kardioverter-Defibrillators (ICD) verhindert werden. Dieser erkennt automatisch gefährliche Rhythmusstörungen und beendet sie durch Stromimpulse. Die Leitlinien empfehlen die Implantation eines ICDs bei Menschen mit einer deutlich eingeschränkten Pumpfunktion der linken Herzkammer. Mehr als 42.000 Defibrillatoren wurden laut dem Deutschen Herzbericht 2018 in Deutschland implantiert.

Der Effekt der Implantation des ICDs ist jedoch mitunter fraglich. Auch der aktuelle Herzbericht der Deutschen Herzstiftung merkt kritisch an, dass der Nutzen der Defibrillator-Therapie nicht so ausgeprägt sei, wie bisher angenommen. Dem Nutzen gegenüber stehen zudem nicht selten Komplikationen beim oder nach dem Einsetzen des Implantats.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36384 Mon, 21 Dec 2020 12:00:00 +0100
Sechsfach höheres Risiko https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36389/ Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.

Andererseits ist Gebärmutterhalskrebs, der meist von Humanen Papillomviren (HPV) verursacht wird, aber auch eine der am erfolgreichsten vorbeugbaren und behandelbaren Krebsarten, sofern dieser frühzeitig erkannt und wirksam therapiert wird.

Gebärmutterhalskrebs ist gleichzeitig die am häufigsten entdeckte Krebserkrankung bei Frauen die mit HIV leben, da deren Immunsystem durch die HIV-Infektion geschwächt ist.

Das Center for Global Health der Fakultät für Medizin sowie der Lehrstuhl für Epidemiologie der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften haben sich in der Publikation „Estimates of the Global Burden of Cervical Cancer Associated with HIV“ im renommierten Fachjournal „The Lancet Global Health“ nun diesem relevanten Thema gewidmet.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36389 Mon, 21 Dec 2020 10:36:10 +0100
Größte Datenbank zu Corona-Maßnahmen online https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36388/ Wie streng muss ein Lockdown sein, um Wirkung zu zeigen? Wann haben Länder mit niedrigen Covid-19-Fallzahlen welche Entscheidungen getroffen? Ist die Corona-Politik von Zentralstaaten erfolgreicher als von föderalen Staaten? Um analysieren zu können, welche staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie wann, wo und wie wirken, ist eine große Menge zuverlässiger Informationen unabdingbar – denn jeder Staat und vielfach auch jedes Bundesland und jede Kommune haben in dieser einmaligen Situation anders entschieden.

Ein internationales Forschungsnetzwerk, koordiniert am Lehrstuhl für International Relations, Hochschule für Politik München an der TUM, hat deshalb die weltweit größte Datenbank zu politischen Entscheidungen zur Pandemie erstellt. „CoronaNet“ enthält inzwischen Informationen über mehr als 50.000 Maßnahmen, die Regierungen in 195 Ländern in Reaktion auf die Pandemie beschlossen haben. Die Datenbank wird von derzeit mehr als 500 Forschenden und Studierenden laufend ergänzt.

Das Material ist nicht nur umfassender, sondern auch deutlich differenzierter als andere Datensätze. Erfasst werden

  • die einzelnen Maßnahmen, die 18 Kategorien zugeordnet werden, zum Beispiel Social Distancing, Einschränkungen des Schulunterrichts oder Investitionen in das Gesundheitswesen
  • der Zeitpunkt der Einführung der Maßnahmen und wie lange sie gelten
  • ob die Entscheidung auf der nationalen, regionalen oder kommunalen Ebene getroffen wurde
  • auf wen oder was die Maßnahmen angewendet werden, also ob beispielsweise Reisebeschränkungen für die einheimische oder die ausländische Bevölkerung bestimmt sind
  • das Gebiet, für das die Maßnahmen angeordnet werden, etwa der Gesamtstaat oder nur einzelne Regionen
  • ob die Maßnahmen Empfehlungen oder verpflichtend sind.
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Forschung Covid-19 klaus.becker@tum.de news-36388 Fri, 18 Dec 2020 14:31:00 +0100
Covid-19: Einblicke in die aktuelle Forschung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36379/ Die Vorlesungsreihe findet jeweils mittwochs von 18.15 bis 19.50 Uhr statt.

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Covid-19 Termin news-36379 Thu, 17 Dec 2020 13:00:00 +0100
Informationstransport durch Magnonen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36380/ Elementarteilchen tragen einen Eigendrehimpuls, den sogenannten Spin. Für ein Elektron kann der Spin nur zwei bestimmte Richtungen relativ zur Quantisierungsachse annehmen – so lassen sich Spin-Up und Spin-Down-Elektronen unterscheiden. Diese sogenannte inhärente Doppelwertigkeit ist die Ursache vieler faszinierender Effekte in der Physik. 

In der heutigen Informationstechnik wird der Spin des Elektrons und das damit verbundene magnetische Moment benutzt, um Informationen auf magnetischen Speichern, etwa Festplatten und Magnetbändern, festzuhalten und auszulesen.

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Forschung Quantentechnologie andreas.battenberg@tum.de news-36380 Wed, 16 Dec 2020 11:47:26 +0100
Der Video-Schiedsrichter im Fokus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36359/ Zur Saison 2019/20 führte die englische Premier League den Video Assistant Referee (VAR), zu Deutsch Videobeweis, ein. Wie sehr dies die Stimmung der Zuschauerinnen und Zuschauer beeinflusst, untersuchten Dr. Otto Kolbinger und Melanie Knopp vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik der TU München. 

Insgesamt flossen 643.251 englischsprachige Tweets des Social-Media-Kanals Twitter aus 129 Spielen in die Studie mit ein, in denen es 94 VAR-Vorfälle gab. Davon hatten über 58.000 Tweets (9,1 Prozent aller Tweets) einen direkten Bezug zum Video-Schiedsrichter.

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Forschung Künstliche Intelligenz battenberg@zv.tum.de news-36359 Mon, 14 Dec 2020 08:29:01 +0100
Forschungsstärkste deutsche Universität in BWL https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36358/ Für sein Ranking erhebt das Magazin „WirtschaftsWoche“ die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen in rund 860 Fachzeitschriften. Da nicht jede Zeitschrift die gleiche Bedeutung hat, werden die Artikel je nach Reputation des Journals mit einer bestimmten Punktzahl gewichtet. Für rund 200 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden die vergangenen zehn Jahre betrachtet, für die einzelnen Autorinnen und Autoren die vergangenen fünf Jahre.

Die TUM steht unter den deutschen Hochschulen wie schon im vergangenen Jahr ganz vorn und im Gesamtranking auf Platz 2. Erneut belegt die schweizerische Universität St. Gallen Rang 1 und die Wirtschaftsuniversität Wien Rang 3. Auf den weiteren Rängen folgen die Universitäten in Köln, Zürich und Hamburg.

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TUM in Rankings news-36358 Fri, 11 Dec 2020 13:36:41 +0100
„Die Maschine als Erweiterung des Körpers“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36353/ Prof. Cheng, Ihre Studie im Zusammenhang mit dem „Walk Again“ Projekt von 2016 hat für großes Aufsehen gesorgt. Auch für Sie war das Ergebnis eine Überraschung…

… und ist es auch heute noch. Obwohl wir vor vier Jahren diesen Durchbruch feiern konnten, wissen wir immer noch nicht, wie genau der Heilungsprozess der Patientinnen und Patienten in Gang gesetzt wurde. Wir haben mit unserer Studie nur die Spitze des Eisbergs berührt - zu meinem Bedauern bewegt sich bislang keiner der Probandinnen und Probanden komplett ohne Hilfsmittel. Um bessere medizinische Geräte zu entwickeln, müssen wir noch tiefer in die Funktionsweise des Gehirns vordringen und uns dieses Wissen bei der Entwicklung von neuen, robotergestützten Rehabilitationsmaschinen wie dem Exoskelett zu Nutzen machen.

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Forschung Künstliche Intelligenz christine.lehner@tum.de news-36353 Fri, 11 Dec 2020 12:59:00 +0100
Krebsforscher erhält Leibniz-Preis https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36355/ Prof. Ruland konzentriert sich auf normale und bei Krankheit gestörte Signalprozesse im Immunsystem. Mit seiner Arbeitsgruppe untersucht er, wie Immunzellen Krankheitserreger erkennen, die Immunabwehr einleiten und wie krankhaft veränderte Signale in Blutzellen zur Entstehung von Krebserkrankungen führen. Ziel ist es, Grundlagen zur therapeutischen Manipulation des Immunsystems zu liefern. Zu seinen wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen gehört ein 2017 von ihm und seinem Team entdeckter „Not-Aus“-Schalter für fehlerhafte Zellen.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann würdigte die herausragende Arbeit des Preisträgers: „Prof. Ruland ist einer der bedeutendsten Krebsforscher unserer Zeit. Mit seiner Forschung versucht er, die Selbstheilungskräfte des Körpers auf molekularer Ebene besser zu verstehen und so Krankheiten wie Leukämie und Lymphome zu bekämpfen. Wir sind stolz, ihn in unseren Reihen zu haben, denn er verkörpert den hohen Anspruch der TUM: Internationale Spitzenforschung kombiniert mit praktischem Nutzen für die Menschen.“

Prof. Ruland studierte Medizin in Gießen und Pittsburgh und promovierte in Pharmakologie. Nach ärztlicher und wissenschaftlicher Tätigkeit an der TUM, der Universität Freiburg, am Ontario Cancer Institute und dem AMGEN Research Institute der University of Toronto leitete er ab 2003 eine Nachwuchsgruppe der Deutschen Krebshilfe an der TUM. Er habilitierte 2005 in Medizin und war von 2010 bis 2012 Ordinarius für Molekulare Immunologie an der TUM. Seit 2012 ist er Ordinarius für Klinische Chemie. Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seit 2018 ist er Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 1335 „Aberrante Immunsignale bei Krebserkrankungen“.

Ruland erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Förderungen für seine wissenschaftliche Arbeit, unter anderem:

  • European Research Council Advanced Grant (2013 & 2019)
  • Paul-Martini-Preis (2010)
  • Wilhelm-Warner-Preis für Krebsforschung (2010)
  • Wissenschaftspreis der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie (2007)
  • Artur-Pappenheim-Preis der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (2006)
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Forschung news-36355 Thu, 10 Dec 2020 16:51:02 +0100
Preis für gute Lehre geht an Heiko Briesen und Johanna Baehr https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36352/ Prof. Briesen, Inhaber des Lehrstuhls für Systemverfahrenstechnik, unterrichtet die ingenieurwissenschaftliche Basis in der Brau- und Lebensmitteltechnologie sowie der Bioprozesstechnik an der TUM School of Life Sciences in Weihenstephan und bereitet die Studierenden dadurch auf ihre spätere Tätigkeit in Forschung und Industrie vor. Von Studierenden wird besonders sein motivierender Vortragsstil verbunden mit dem Einsatz unkonventioneller Elemente hervorgehoben.

Baehr betreut am Lehrstuhl für Sicherheit in der Informationstechnik das in verschiedene Studiengänge integrierte Modul „Grundlagen der IT-Sicherheit". Die besondere Herausforderung besteht dabei darin, interdisziplinär sowohl angehende Ingenieurinnen und Ingenieure als auch künftige Betriebswirtinnen und Betriebswirte sowie Politikwissenschaftlerinnen und Politologen für das Thema zu begeistern. Besonders beeindruckt hat die Jury, wie es Baehr mit modernen Lehrformen und Ideenreichtum gelingt, den besonderen Anforderungen einer fachlich heterogenen Studierendengruppe gerecht zu werden.

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Campus ulrich.meyer@tum.de news-36352 Wed, 09 Dec 2020 17:29:27 +0100
Durchbruch in der Kernphysik https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36350/ Die starke Wechselwirkung ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie ist wesentlich dafür verantwortlich, dass Atomkerne existieren, die aus mehreren Protonen und Neutronen bestehen. Protonen und Neutronen bestehen wiederum aus kleineren Teilchen, den sogenannten Quarks. Und auch diese hält die starke Wechselwirkung zusammen. 

Im Rahmen des Projekts ALICE (A Large Ion Collider Experiment) des CERN in Genf haben Prof. Laura Fabbietti und ihre Forschungsgruppe an der Technischen Universität München nun eine Methode entwickelt, mit hoher Präzision die Kräfte zu ermitteln, welche zwischen Protonen und Hyperonen wirken, instabile Teilchen mit sogenannten seltsamen Quarks. 

Die Messungen sind nicht nur bahnbrechend für das Gebiet der Kernphysik, sondern auch der Schlüssel zum Verständnis von Neutronensternen, einem der rätselhaftesten und faszinierendsten Objekte unseres Universums.

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36350 Wed, 09 Dec 2020 12:12:20 +0100
SILENCIO Gamma hebt ab https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36349/ Mobilität TUM in den Medien news-36349 Tue, 08 Dec 2020 10:11:00 +0100 „Wir arbeiten kräftig an der Zukunft“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36347/ Mehr als 30.000 innerhalb kürzester Zeit produzierte Lehrvideos, 500 Studierende, die als E-Scouts die Digitalisierung der Lehre unterstützen, nahezu 300 Forschungsprojekte, die das neue Corona-Virus sowie Wirkstoffe, Technologien und wirtschaftlich-soziale Konzepte gegen die Ausbreitung der Pandemie erforschen: Mit außerordentlichem Engagement haben die Mitarbeitenden und Studierenden der TUM in diesem Jahr zum gesellschaftlichen Wohl geforscht und die Ausbildung aller Talente der Universität gesichert.

Präsident Thomas F. Hofmann dankte ihnen beim Dies academicus für den unermüdlichen Einsatz: „Das Jahr 2020 hat von uns allen viel abverlangt - jeden Tag aufs Neue - und hat viele von uns an den Rand der Belastungsfähigkeit gebracht. Umso wichtiger ist es deshalb, gerade jetzt als Universitätsgemeinschaft gedanklich verbunden zu bleiben und eng zusammenzuhalten.“ Seinen besonderen Dank richtete er an die Mitarbeitenden des Klinikums rechts der Isar und des Deutschen Herzzentrums München: „Unser allergrößter Respekt gilt denen, die in diesen kritischen Zeiten die Gesundheitsversorgung sicherstellen.“

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Campus klaus.becker@tum.de news-36347 Thu, 03 Dec 2020 14:58:46 +0100
Mythen ums Studium Luft- und Raumfahrt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36346/ Selbst Flugzeuge, Satelliten und Raketen bauen: An der TUM haben Studierende die Möglichkeit, diesen Traum schon ab dem ersten Semester in freiwilligen Projekten zu verwirklichen. Laura erzählt im Interview mit dem BR, wie der Satellit der studentischen Arbeitsgruppe „MOVE“ von Russland aus mit einer Sojus-Rakete ins All startete. Und auch Tessa berichtet über ihr persönliches Highlight: Das von der Studierendengruppe „Akaflieg“ gebaute Segelflugzeug Mü 31 hob 2017 zum ersten Flug ab.

Widerlegen können die drei aber einen anderen Mythos: Nur wenig Studierende, die Luft- und Raumfahrttechnik studieren, wollen später selbst ins All fliegen. Im Master Aerospace an der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM können Studierende vielfältige Schwerpunkte setzen.

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TUM in den Medien news-36346 Thu, 03 Dec 2020 13:45:49 +0100
Edelmetallfreie Vernetzung von Siliconen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36333/ Als Silicone bezeichnet man synthetische Polymere, die aus einem anorganischen und durch organische Reste modifizierten Silicium-Sauerstoff-Grundgerüst bestehen. Vor der Verwendung wird das Silicon durch chemische Vernetzung in einen gummielastischen Zustand überführt. 

Von den industriell genutzten Verfahren hat vor allem die Additionsvernetzung große Bedeutung, da der Vernetzungsprozess keine Spaltprodukte freisetzt und die Herstellung von besonders hochwertigen Silicon-Elastomeren ermöglicht. 

Das Verfahren hat allerdings einen Nachteil: Die zur Vernetzung benötigten Katalysatoren enthalten Edelmetalle wie etwa Platin, was die Herstellung relativ teuer macht. Zudem verbleiben die Edelmetalle dauerhaft im Silicon. 

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Forschung andreas.battenberg@tum.de news-36333 Tue, 01 Dec 2020 09:00:00 +0100