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+++ SAVE THE DATE! TUM IdeAward am 21.11.2019 +++

Seid dabei und erlebt den TUM Start-up Spirit hautnah! Die 10 besten Teams des Ideenwettbewerbs „IdeAward“ pitchen am 21.11.2019 im Foyer des Audimax live um die drei ersten Plätze und ein Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro. Ausgezeichnet werden herausragende Gründungsideen aus der Wissenschaft, die ein großes Marktpotential erwarten lassen. 

Auch in diesem Jahr wird die Preisverleihung wieder von einem spannenden Rahmenprogramm begleitet: Neben dem Bühnenprogramm mit Keynote Speaker Hanno Renner, Pitches und Preisverleihung, warten anschließend Networking-Gelegenheiten und ein Buffet auf Euch!

Programm

  • 18.00 Uhr: Keynote & Diskussionsrunde Hanno Renner, CEO Personio

  • 18.40 Uhr: Pitch der 10 besten Teams & Preisverleihung

  • 19.00 Uhr: Networking

Hinweis: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Keynote & Diskussionsrunde mit Hanno Renner, CEO Personio

Nach langjähriger Tätigkeit als Skipper auf Segelyachten beschloss Hanno schließlich Kapitän seines eigenen Start-ups zu werden. Bei Personio leitete er bis dato die Vertriebs- und HR-Teams bis zu dem Zeitpunkt, als das Start-up 500 Kunden und 85 Mitarbeiter zählte. Anschließend übergab er die beiden Unternehmensbereiche an die erfahrenen Manager Martina (HR) und Oliver (Sales). Aktuell konzentriert sich Hanno auf die weitere Skalierung von Personio und die Ausrichtung des Teams auf die strategische Vision. Zudem steht er in kontinuierlichem Austausch mit Investoren und externen Stakeholdern. Hanno absolvierte sein Masterstudium in Industrial Engineering an der TUM und hat einen Abschluss in Technology Management des CDTM. Währenddessen studierte er auch an der Columbia University in New York. 

Über Personio – Enabling Better Organizations 

Personio ist eines der am schnellsten wachsenden B2B-SaaS-Unternehmen in Europa. Das Start-up wurde 2015 in München gegründet und hat heute bereits mehr als 1600 Kunden und über 300 Mitarbeiter, die in Madrid und München arbeiten. Ziel von Personio ist es, die führende HR-Plattform in Europa aufzubauen.
 

Teilnehmende Teams 2019

Aus den ursprünglich 112 Bewerbungen, haben es zehn Gründungsideen in die Endrunde geschafft. Die zehn Finalisten dürfen ihre Idee am 21. November live vor Publikum präsentieren. Welche Pitches und Ideen euch in diesem Jahr erwarten, seht ihr hier: 

DeepDoSys

Radioisotoptherapien haben in den letzten Jahren an einer Vielzahl von Tumortypen viel Erfolg gezeigt. Üblicherweise wird die notwendige Dosis aus wenigen Patientendaten mittels einfacher Modelle errechnet. Überdies gibt es keine Möglichkeit zur Korrektur während und nach der Applikation.

DeepDoSys ermöglicht eine personalisierte Behandlung und gewährleistet eine sichere und effiziente Intervention durch eine personalisierte Dosimetrieplanung und das Schließen der Feedbackschleife mittels Bildgebung in Echtzeit. Dies ermöglicht dem Kliniker dynamisch während der Intervention zu reagieren. Außerdem minimieren wir die Strahlenbelastung von gesundem Gewebe, während eine adäquate Dosis im Tumor erreicht wird, indem wir die biokinetischen Parameter des Patienten berücksichtigen und somit die Therapie weiter personalisieren.

Alle unsere Funktionalitäten werden in einer intuitiven und einfach zu bedienenden Software und Hardware gebündelt, die dem Anwender Zeit spart und einfach in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden kann.

 

Space4Bees

Weltweit ist ein starkes Wachstum der ökologischen Landwirtschaft zu verzeichnen. Alleine in den Jahren 2016 und 2017 wuchs der ökologische Landbau um 20 Prozent. Deshalb werden neue Zertifizierungs- und Observierungsmethoden für den ökologischen Landbau notwendig. Heutzutage beziehen sich diese Kontrollverfahren noch ausschließlich auf In-situ-Messungen.

Unsere Idee ist es, mithilfe von hochauflösenden Satellitenbildern, ein automatisiertes Verarbeitungssystem zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird das Kontrollverfahren durch den Einsatz von Fernerkundungsmethoden, wie hoch moderne Machine-Learning-Algorithmen, beschleunigt und vereinfacht. Das System ist voll automatisiert und bietet eine durchgehende Observierung des Ackerlandes, um Probleme frühzeitig zu erkennen.

Dieser Ansatz wurde bisher noch nicht großformatig implementiert und wird die Effizienz des Zertifizierungs- und Observierungsprozesses signifikant erhöhen. Dies ist unabdingbar um mit dem stetigen Wachstum an ökologischer Landwirtschaft mithalten zu können.

CAPACITI

CAPACITI startete als IMPACT Business Plan-Projekt für den Executive MBA in Innovation & Business Creation an der Technischen Universität München. Ursprünglich sollte CAPACITI die Verbreitung der Elektromobilität durch Überwindung der Reichweitenangst beeinflussen. Akku-Reichweite und Ladezeit sind Komponenten, die die Reichweite beeinflussen.

CAPACITI konzentriert sich auf die Ladezeit der Batterie - insbesondere auf die Leistungsdichte der Batteriezellen. Verständnis des elektrischen Bedarfs und der Materialfunktion einer Batteriezelle, um die Eigenschaften eines Kondensators und einer Batterie in einer neuen Hybridbatteriezelle zusammenzuführen. Während die Verbesserung der Batteriezellenenergiedichte (d.h. Beeinflussung der Batteriebereichweite) stark im Fokus steht, ist die Aktivität der Batteriezellenenergiedichte (d.h. Beeinflussung der Aufladezeit) geringer. CAPACITI sucht nach einer Finanzierung für ein Proof-of-Concept. 
 

modular robotics

modular robotics bietet ein Baukastensystem für Industrieroboter. Aus einzelnen Modulen lassen sich eine Vielzahl verschiedener Roboter umsetzen. Durch innovative Algorithmen werden die Regelung und Kollisionsdetektion der Roboter automatisch programmiert und sie sind sofort einsatzfähig.

Mittels dieser neugewonnen Flexibilität ermöglicht modular robotics auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die weitreichenden Potentiale industrieller Automatisierung zu nutzen. 

Dymium

Dymium revolutioniert die Urologische Medizin, indem es die Rezidivrate von Nierensteinen drastisch reduziert.

Die Notwendigkeit ist hoch: Von rund 400.000 jährlichen Operationen zur Entfernung von Nierensteinen in Deutschland kommt es in 50% der Fälle zu einer erneuten Nierensteinbildung innerhalb von fünf Jahren nach der ersten Operation. Die hohe Anzahl beruht auf Restnierensteinfragmenten in der Niere, aus denen neue Steine entstehen. Dieser Prozess ist auf die aktuellen operativen Verfahren zurückzuführen, die eine vollständige Entfernung aller Nierensteinfragmente nicht gewährleisten können. Die verbleibenden Fragmente können zur Bildung eines neuen Nierensteins führen, der wiederum zu Schmerzen und eine erneute Operation unter Vollnarkose mit sich bringt.

Dymium hat eine neue Lösung entwickelt, die die Extraktion aller Fragmente während der Operation garantiert, was zu einer Reduzierung der Rezidivrate von 50% auf nur <1% führt.
 

Indoor Navigation

In vielen Bereichen der Industrie ist die Positionsbestimmung eine Schlüsseltechnologie. Dabei liefern Systeme die auf der Ultra-Breitbrand-Technologie basieren die besten Ergebnisse, um auch in schwierigen Umgebungen, wie in Innenräumen, eine exakte Lokalisierung zu ermöglichen.

Ich entwickelte ein eigenes Verfahren zur Fehlerkorrektur und Selbstkalibrierung, um die am Markt dominierenden Ultra-Breitband-Systeme noch genauer zu machen. Ein weiterer Aspekt meiner Idee ist die Fusion der Augmented-Reality(AR)-Technologie mit der UWB Lokalisierung. Die Träger würden damit die Fähigkeit erhalten sich gegenseitig durch Wände hindurch zu sehen.

Bei Feuerwehreinsätzen beispielsweise könnte dieses Equipment Leben retten.

Automatische Brunsterkennung bei Kühen

Landwirtschaftliche Betriebe werden immer größer, weswegen die Brunsterkennung nicht mehr manuell während der täglichen Routinearbeit erfolgen kann und der Landwirt auf technische Hilfsmittel angewiesen ist. Ohne eine Brunsterkennung entstehen hohe Kosten für den Betrieb.

Im Vergleich zu bisherigen Lösungen auf dem Markt ist unser Ansatz langlebiger, kostengünstiger und wartungsfrei aufgrund der innovativen Datenübertragung. 

 

unomic

Wir wollen, dass jeder eine Chance hat, lebensbedrohliche Krankheiten vermeiden zu können, indem wir einen Routinetest anbieten, der frühe molekulare Signaturen von Krankheiten aufdeckt.

Wir tun dies, indem wir über die Genetik hinausgehen, die hauptsächlich Risikoscores liefert, und messen anstatt dessen Hunderte von Metaboliten wie Vitamine, Hormone, Aminosäuren und Zucker, die den aktuellen und tatsächlichen Gesundheitszustand des Körpers widerspiegeln. Wir führen die Messungen im Speichel, einer leicht zu sammelnden Flüssigkeit, durch und verwenden hochmoderne Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), um molekulare Muster zu finden, die auf frühe Anzeichen von Krankheiten hinweisen können.

Dies steht im Gegensatz zu herkömmlichen Labortests, bei denen nur ein oder eine Handvoll Gesundheitsparameter in Blut, Urin oder in geringerem Maße auch im Speichel gemessen und manuell interpretiert werden.

elixon - smart traffic

Urbanisierung und zunehmender Individualverkehr stellen Städte vor die große Herausforderung, den Verkehrsfluss zu optimieren, um emissionsintensive Staubildung zu vermeiden. Eine wesentliche Stellschraube ist die Taktung von Verkehrsleitanlagen. elixon hat eine Lösung gefunden, um die Schaltung von Verkehrsleitanlagen kostengünstig und ohne aufwändige bauliche Maßnahmen zu optimieren. Daneben wird eine Reihe zusätzlicher Anwendungsfelder erschlossen, die herkömmliche Lösungen nicht abdecken können.

elixon kombiniert intelligente Datenverarbeitung mit moderner Sensortechnologie. Mithilfe künstlicher Intelligenz erkennt und klassifiziert elixon verschiedene Verkehrsteilnehmer, antizipiert den Verkehrsfluss und ermittelt die optimale Schaltung der Verkehrsleitanlagen. elixon reagiert unverzüglich auf Veränderungen im Fluss der Verkehrselemente. Dank der innovativen Datenverarbeitung ist das Anwendungsfeld unseres Systems nicht auf die Schaltungsoptimierung beschränkt: Auch Verkehrsunfälle können zum Beispiel als solche erkannt und automatisch an die zuständige Meldestelle weitergeleitet werden.

Mit elixon wird Verkehrsmanagement neu gedacht — Städten und Kommunen soll eine intelligente Lösung an die Hand geben werden, um die Smart Cities der Zukunft zu gestalten.

Angsa

Angsa entwickelt ein System zur autonomen Müllsammlung auf Grün- und Kiesflächen.

Bisher kann kleiner Müll auf Gras und Kies nicht effizient aus der Umwelt entfernt werden: Anders als auf der Straße können auf Grünflächen keine Kehrmaschinen eingesetzt werden. Das komplett manuelle Einsammeln des Mülls verursacht hohe Kosten für Festivalveranstalter und Kommunen.

Angsa löst dieses Problem mithilfe eines autonomen Roboters, welcher kleine Objekte mittels einer Kamera und dem von Angsa entwickelten Machine Learning Algorithmus erkennt. Anschließend können diese gezielt eingesaugt werden. Die verwendete neuronale Netzwerkarchitektur wird auf großen Datenmengen trainiert und lässt sich für die Erkennung von beliebigen Objekten anpassen.

Der Roboter eignet sich speziell für alle Flächen, bei denen konventionelle Reinigungsmaschinen nicht eingesetzt werden können: Parks, Freibäder, Campingplätze, Liegewiesen und Festivalgelände.

Unsere Kooperationspartner

UnternehmerTUM, Zentrum für Innovation und Gründung an der TUM, unterstützt Unter­nehmen und Start-ups dabei, Herausfor­derungen unserer Zeit zu nutzen und daraus erfolgreich neues Geschäft zu realisieren.

Die Zeidler-Forschungs-Stiftung fördert u.a. die Forschung auf den Gebieten der Natur- und Ingenieurwissenschaften und unterstützt die Heranbildung wissenschaftlichen Nachwuchses in diesen Fachrichtungen.

Der TUM IdeAward wird seit 2012 jährlich verliehen. Hier finden Sie Informationen zu den vergangenen Preisverleihungen.