Handbuch Qualitätsmanagement im Studiengangslebenszyklus

Prozesse, Wegweiser und Vorlagen

Das Qualitätsmanagement (QM) von Studium und Lehre der Technischen Universität München (TUM) umfasst alle hochschulweit eingesetzten Managementinstrumente zur Steuerung aller für die Qualität von Studium und Lehre relevanter Aspekte. Es bezieht sich auf den gesamten Lebenszyklus der Studiengänge und die damit zusammenhängenden Prozesse: von der Entwicklung neuer Studiengänge über deren Betrieb bis hin zu ihrer Evaluation und Weiterentwicklung.

Das Qualitätsmanagement-Handbuch (QM-Handbuch) für Studium und Lehre wird ständig überarbeitet und dient allen Mitgliedern unserer Hochschule als Nachschlagewerk mit präzisen Beschreibungen der Kern- und Teilprozesse.

1. Studienprogramme (weiter-)entwickeln

Der Prozess zur Entwicklung von Studiengängen (PDF, 0.5 MB) strukturiert und beschreibt die Verfahrens­schritte bei der Neuentwicklung von Studienangeboten. Zusammen mit der „Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung“ bilden diese Schritte den Orientierungsrahmen für die formale Gestaltung von Studiengängen. Die Erstellung einer Konzeptskizze (DOCX, 0.03 MB) soll die Vorstrukturierung der Idee in der Fakultät bzw. in den beteiligten Fakultäten oder Integrative Research Center (IRC) gewährleisten (Anmerkung: Im Folgenden umfasst der Begriff „Fakultäten“ auch jeweils Studienfakultäten, Integrativ Research Centers, soweit sie Studiengänge verantworten (insbes. MCTS, MSE), sowie die Hochschule für Politik und den TUM Campus Straubing). Den entwickelten Studiengang beschreibt die Fakultät in einer Studiengangs­dokumentation.

Integrative Study-Programs (PDF, 0.2 MB) sind ein Modell für die Einrichtung eines Studiengangs, der sich an Interessent*innen mehrerer Fachdisziplinen richtet, die in unterschiedlichen Fakultäten zugehörig sind.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Für jeden neuen oder bestehenden Studiengang werden eine Studiengangs­dokumentation, Modulbeschreibungen und eine Fachprüfungs- und Studienordnung erstellt. Die Studiengangsdokumentation umfasst Zielsetzung, strategische und organisatorische Ausrichtung, Struktur und Aufbau sowie Rahmenbedingungen zur Realisierung des Studiengangs. Der Wegweiser Studiengangsdokumentation (pdf, 3,0 MB) dient als Hilfestellung bei der Erstellung der Studiengangsdokumentation.

Ergänzend stehen Vorlagen und Muster zur Verfügung: Eine Gliederungsvorlage (PDF, 0.08 MB) / Englische Version (PDF, 0.08 MB), eine Formatvorlage Studiengangsdokumentation Teil A (DOCX, 0.05 MB) / Englische Version (DOCX, 0.05 MB) und die Formatvorlage Studiengangsdokumentation Teil B (DOCX, 0.04 MB) / Englische Version (DOCX, 0.04 MB).

Werden im Studiengang Lehrimporte geplant, sind diese in einem Letter of Intent (DOCX, 0.03 MB) / Letter of Intent inkl. Evaluationsabsprache (DOCX, 0.02 MB) darzulegen. Die Dokumentationen weiterbildender Studiengänge müssen darüber hinaus zusätzlich eine Kostenkalkulation (PDF, 0.4 MB) enthalten.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Für die Entwicklung von neuen Studiengängen stellt das TUM Center for Study and Teaching, Arbeitsbereich Studium und Lehre - Recht eine Muster-Vorlage für die Fachprüfungs- und Studienordnung eines Bachelorstudiengangs (deutsch und englisch) sowie die Fachprüfungs- und Studienordnung eines Masterstudiengangs (deutsch und englisch) zur Verfügung. Das TUM center for Study and Teaching, Arbeitsbereich Studium und Lehre - Recht stellt außerdem die Allgemeine Prüfungs- und Studienordnung der TUM bereit.

Bei Änderungen an einem Studiengang (PDF, 0.1 MB) wird in bestimmten Fällen eine Überarbeitung der Fachprüfungs- und Studienordnungen notwendig. Dies erfolgt durch so genannte Änderungssatzungen.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Recht

Der Prozess Satzungserlass (PDF, 0.2 MB) legt alle wesentlichen Akteure, Prozessschritte sowie Einreichungszeitpunkte dar. 

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Recht

Modularisierung bedeutet gemäß der Definition der Kultusminister Konferenz (Beschluss vom 15.09.2000 i. d. F. vom 22.10.2004) „die Zusammenfassung von Stoffgebieten [eines Studiengangs] zu thematisch und zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlossenen und mit Leistungspunkten versehenen abprüfbare Einheiten“, den Modulen. Die Prozesse des Modulmanagements - Einführung eines neuen Moduls, Änderung eines bestehenden Moduls, Wegfall eines bestehenden Moduls, Import und Export von Modulen sowie der Gremiendurchlauf - sind im Handbuch Modulmanagement (PDF, 0.4 MB) einzusehen. Weiterhin sind dort die relevanten generellen Fristen aufgeführt.

Zur Unterstützung der Erstellung der Modulbeschreibungen steht ein Wegweiser Modulbeschreibungen (PDF, 0.6 MB) / How to Write a Module Description (PDF, 0.7 MB) zur Verfügung. Die Vorgaben zur Angabe der Metrik in der Beschreibung der Studien- und Prüfungsleistungen sind in den Ergänzungen zum Wegweiser Modulbeschreibungen, gemeinsam mit einer Übersicht über die Prüfungsarten, aufgeführt.

Bezüglich der Prüfungsarten an der TUM sei auch auf die Mustersatzungen des TUM Center for Study and Teaching, Arbeitsbereich Studium und Lehre - Recht verwiesen.

In der Modulbeschreibung ist der studentische Arbeitsaufwand (Workload) in Stunden anzugeben. Dieser teilt sich auf in Präsenzzeit während der Lehrveranstaltungen und Eigenstudium inklusive der Vor- und Nachbereitung, Näheres ist im Wegweiser zur Berechnung des studentischen Arbeitsaufwands (Workload, PDF, 0.4 MB) geregelt. An der TUM werden 30 Stunden je Credit berechnet. Eine weitere Hilfestellung gibt der Workloadrechner (XLS, 0.4 MB).

Als generelle Information steht auch eine Liste der Lehrveranstaltungsarten (pdf, 136 KB) mit einer Orientierungshilfe zur Einordnung der Veranstaltungen nach der Lehrverpflichtungsverordnung zur Verfügung. Um die interne Abstimmung zu erleichtern, pflegt das Team Studium und Lehre - Qualitätsmanagement eine Übersicht der Ansprechpartner für Modulbeschreibungen der Fakultäten und Schools (PDF, 0.07 MB).

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Für den Studiengangslebenszyklus sind Dekan*in und Studiendekan*in prozessverantwortlich und der Fachbereichsrat entscheidet über den Antrag zur Aufhebung. Die Fakultät begründet die Einstellung kurz und formlos und das Hochschulpräsidium befindet über die Weitergabe der Vorlage zur Einstellung an den Hochschulrat.

Der Hochschulrat entscheidet über die Aufhebung des Studiengangs.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Recht

Als systemakkreditierte Hochschule kann die TUM ihre Studiengänge selbst akkreditieren und das Siegel des Akkreditierungsrates vergeben. Dies geschieht i.d.R. mit der Einrichtung des Studiengangs, sofern nicht im Einzelfall eine andere Lösung erforderlich ist. Die Akkreditierungsinstanz an der TUM ist der akademische Senat.

Die Studiengänge an der TUM unterliegen einer fortlaufenden Weiterentwicklung. Diese findet ihren rechtlichen Ausdruck in den Änderungen der Fachprüfungs- und Studienordnungen der Studiengänge, die wiederum im Senat behandelt werden (siehe 1.4). Da die Studiengänge anhand der Studiengangsdokumentationen und Modulbeschreibungen vor jedem Gremiendurchlauf auf Konformität mit den aktuellen Anforderungen geprüft werden, kann die Akkreditierung mit jeder Befassung eines Studiengangs im Senat verlängert werden. Um sicherzustellen, dass alle Studiengänge vom Monitoring erfasst werden, hat der Senat beschlossen, die Akkreditierung mit einer internen Befristung (PDF, 1 MB) von fünf Jahren zu versehen. Das bedeutet, dass jeder Studiengang nach spätestens fünf Jahren überprüft wird.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

2. Studienprogramm betreiben

Das Bewerbungsmanagement umfasst die Prozesse Bewerbung, Eignungsfeststellung/ Eignungsprüfung, Zulassung bzw. Ablehnung sowie Immatrikulation. Das Studierendenmanagement beinhaltet die Prozesse Beurlaubung, Rückmeldung, Exmatrikulation und Beitragswesen. Der reibungslose und für Studierende unkomplizierte Ablauf dieser Prozesse ist eine wesentliche Voraussetzung für ein auf die akademischen Anforderungen zentriertes, erfolgreiches Studium. Die Prozesse des Bewerbungs- und Studierendenmanagements sind in den Handbüchern „Bewerbung, Zulassung, Immatrikulation“ (PDF, 3 MB) und „Beurlaubung, Rückmeldung, Exmatrikulation“ (PDF, 1,1 MB) beschrieben.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Planung

Für das Modulmanagement sind verbindliche Prozesse, die Festlegung von Verantwortlichkeiten mit Berücksichtigung der fakultätsspezifischen Aufgabenaufteilung sowie unterstützenden Funktionen in Campusmanagementsystem TUMonline im Handbuch Modulmanagement (PDF, 0.4 MB) festgehalten. Das Handbuch Modulmanagement umfasst Prozesse zu Einführung, Änderung, Wegfall und Import/ Export eines Moduls und richtet sich insbesondere an die zentrale Fakultätsverwaltung, die Studiengangskoordinator*innen sowie die Studiendekan*innen.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Für die Qualitätssicherung im Bereich der Prüfungsverwaltung werden verschiedene Teilprozesse unterschieden. Diese Teilprozesse werden in Prozessbeschreibungen dokumentiert und laufend vom Fachausschuss Prüfungsverwaltung (FAPV) und der Arbeitsgruppe Prüfungsprozesse auf externe und interne Anforderungen geprüft und entsprechend überarbeitet (die Prozessbeschreibungen sind zugangsgeschützt; Zugangsrechte erhalten Sie über Franziska Bokhorst).

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Planung

Die Handreichung zur Anerkennung von Studien-und Prüfungsleistungen (PDF, 0.3 MB) / Englische Version (PDF, 0.5 MB) beinhaltet die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Anerkennungsprozess an der TUM.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Beim Abschluss von Ingenieur-Bachelorstudiengängen wird in den Abschlussdokumenten auch die Berechtigung zum Führen der geschützten Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nach dem Gesetz zum Schutz der Berufsbezeichnung Ingenieurin und Ingenieur (Bayerisches Ingenieurgesetz – BayIngG) bescheinigt („Ingenieurstudiengänge an der TUM" (PPTX, 46 KB)). Die Definition des BayIngG (PPTX, 159 KB) hat die TUM mit ihrem Ingenieurverständnis anhand klarer Kriterien transparent ausgefüllt.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Recht

Der Einsatz von Studienzuschüssen, die der TUM zur Kompensation der seit Oktober 2013 weggefallenen Studienbeiträge aus staatlichen Haushaltsmitteln jährlich zur Verfügung stehen, ist in der Satzung zur Verwendung der staatlichen Studienzuschüsse vom 09. Dezember 2013 geregelt. Neben den Planungs- und Ausgabenbereichen, den Bewirtschaftungsperioden und der jährlichen Mittelallokation sind hier die Entscheidungsregularien zur Sicherstellung eines zweckgebundenen Mitteleinsatzes festgelegt.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Im Zuge der Professionalisierung der Internationalisierung an der TUM im Bereich Studium und Lehre wurde zur Sicherstellung eines einheitlichen Qualitätsstandards bei Begriffsverwendungen in Informations- und Kommunikationsmedien das Terminologiemanagement eingeführt. Die sich daraus ergebenden Verwendungsregeln für deutsche und englische Begriffe an der TUM liefern einen wesentlichen Beitrag zur TUM Corporate Language und fließen in eine Terminologiedatenbank ein. Durch Keyuser und Terminology Circles wird die Terminologiedatenbank laufend aktualisiert und mit Begriffen weiter ausgebaut. Mit der zugehörigen Online-Applikation dict.tum steht die Terminologiedatenbank allen Mitgliedern der TUM unter www.dict.tum.de zur Verfügung.

Bei Rückfragen zum Thema Terminologiemanagement schicken Sie bitte eine E-Mail an boeckmann(at)zv.tum.de.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Kommunikation

3. Studienprogramme evaluieren

Das Evaluationssystem bildet ein zentrales Element des QM-Systems von Studium und Lehre der TUM, das QM als Steuerung von Studiengängen durch den Einsatz von Qualitätsregelkreisen versteht. Im Evaluationsprozess werden in systematischer Weise Daten mit dem Ziel erhoben und ausgewertet, Studiengänge und Studienbedingungen zu überprüfen und zu verbessern.

Um alle relevanten Steuerungsinformationen bzw. Feedbackinformationen liefern zu können, werden im Rahmen des Evaluationsverfahrens der TUM drei Ebenen unterschieden. Während auf der Ebene eins (studentische Lehrveranstaltungen / Dozierende) und auf der Ebene zwei (Studiengänge) im Wesentlichen der Bereich Studium und Lehre betrachtet wird, verbindet sich auf der dritten Ebene außerdem die Betrachtung von Forschung und Lehre. Der Kernprozess Evaluationszyklus im Bereich Studium und Lehre (PDF, 0.1 MB) zeigt die Verzahnung der drei Ebenen auf.

ielsetzung der studentischen Lehrveranstaltungsbewertung (Ebene 1) ist es, durch die aus studentischer Sicht geäußerte Rückmeldung an die Dozierenden zur Verbesserung der Lehre an der TUM beizutragen.

Das Verfahren ist dezentral organisiert. Die Fakultäten sind für die Durchführung, Auswertung, Maßnahmenentwicklung und Umsetzung verantwortlich. Den Teilprozess „studentische Lehrveranstaltungsbewertung“ (PDF, 0.2 MB) sowie die Rahmenfragebögen für Vorlesungen, Seminare,  Praktika, Tutorien und Übungen unterstützen bei der Durchführung der Evaluation.

Bei fakultätsübergreifenden Lehrveranstaltungen wurde eine TUM-weite Regelung zum Vorgehen bei der Evaluation festgelegt und in der Handreichung zu Evaluation fakultätsübergreifender Lehrveranstaltungen“ (PDF, 0.3 MB) dokumentiert. Hierzu liegt ebenfalls ein Vorschlag für einen automatisierten Prozess der Weitergabe von LV-Ergebnissen in EvaSys (PDF, 0.3 MB) vor.

Im Zuge der Einführung der Tenure-Track Evaluation sind die in der Präsentation Neue Anforderungen an die Evaluation in der Lehre (PDF, 0.4 MB) sowie die in der Handreichung Evaluation der Lehrveranstaltungen von TT-Professor*innen (PDF, 0.5 MB) dargestellten Anforderungen an die Instrumente der studentischen Lehrveranstaltungsbewertung zu berücksichtigen.

Für die Interpretation der Ergebnisse steht die Handreichung zum Umgang mit Ergebnissen der Lehrveranstaltungsbewertung (PDF, 0.5 MB) zur Verfügung.

Ausführliche Informationen zur studentischen Lehrveranstaltungsbewertung können im Dokument Informationen zu Evaluationsmethoden auf Ebene 1 – Lehrveranstaltungen (PDF 0.1 MB) nachgelesen werden.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Das Verfahren der Studiengangsbefragung (Ebene 2) ist dezentral organisiert. Die Fakultäten sind für die Datenauswertung, die Maßnahmenentwicklung sowie deren Umsetzung verantwortlich. Das Team Studium und Lehre – Qualitätsmanagement unterstützt die Fakultäten bei der Durchführung der Befragungen.

Durch alle zwei Jahre stattfindende Online-Befragungen der Studierenden sollen vor allem Rückmeldungen zur Konzeption der Studiengänge und zum Studiengangsbetrieb eingeholt werden. Die Befragungsergebnisse werden den Fakultäten zur Verfügung gestellt. Der fakultätsspezifische Qualitätsmanagement-Zirkel (QM-Zirkel) übernimmt die Datenauswertung und die Maßnahmenentwicklung. Die Ergebnisse werden in Auswertungstabellen (sog. Einzelberichte) zu den Studiengängen dokumentiert.

Der Teilprozess Studiengangsbefragung (PDF, 0.2 MB) erläutert die einzelnen Prozessschritte der Evaluation. Der Rahmenfragebogen für die Studiengangsbefragung dient als Instrument zur Erhebung der Daten und kann fakultätsspezifisch angepasst werden (bei Interesse an der Vorlage bitte eine E-Mail an evaluation(at)lehren.tum.de schicken).

Ausführliche Informationen zur Studiengangsbefragung können im Dokument Informationen zu Evaluationsmethoden auf Ebene 2 – Studiengänge (PDF, 0.15 MB) nachgelesen werden.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Absolventenbefragungen legen den Schwerpunkt auf die Bewertung der Berufsbefähigung des Studiengangs und umfassen daher insbesondere Fragen zur Einsetzbarkeit erworbener Kompetenzen im Beruf. Neben den Fragen zur Berufsbefähigung werden auch Fragen zum Studienverlauf, beruflichen Verbleib und Fragen zum „Social Impact“, also zum Einfluss, den Absolvent*innen in ihrem sozialen Umfeld haben, einbezogen.

Bei der Absolventenbefragung (Ebene 2) handelt es sich um eine zweijährliche TUM-weite Onlinebefragung, in die Masterabsolvent*innen im ersten, zweiten, fünften und zehnten Jahr nach ihrem Studienabschluss einbezogen werden. Die Befragung wird zentral vom TUM Center for Study and Teaching, Team Studium und Lehre - Qualitätsmanagement organisiert. Die Ergebnisse werden studiengangs-und fakultätsspezifisch ausgewertet und den Fakultäten für die Datenauswertung und die Maßnahmenentwicklung in den QM-Zirkeln zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse der QM-Zirkel werden ebenfalls in Auswertungstabellen (sog. Einzelberichte) zu den Studiengängen festgehalten.

Der Teilprozess Absolventenbefragung (PDF, 0.2 MB) erläutert die einzelnen Prozessschritte der Evaluation. Der Rahmenfragebogen für die Absolventenbefragung dient als Instrument zur Erhebung der Daten und wird bei Bedarf (studien-)fakultätsspezifisch angepasst (bei Interesse an der Vorlage bitte eine E-Mail an evaluation(at)lehren.tum.de schicken).

Ausführliche Informationen zur Absolventenbefragung können im Dokument Informationen zu Evaluationsmethoden auf Ebene 2 – Studiengänge (PDF, 0.15 MB) nachgelesen werden.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Statistiken und Kennzahlen sind ein wesentlicher Baustein für die strategische Steuerung der Ressourcen sowie die Planung im Bereich Studium und Lehre. Demzufolge sieht auch das Evaluationssystem – zentrales Element des TUM QM-System – vor, die Fakultäten mit zentralen Daten auszustatten.

Das von der Projektgruppe entwickelte Kennzahlensystem deckt den gesamten studentischen Lebenszyklus ab und enthält standardmäßig differenzierte Kennzahlen (darunter auch Quoten) zu Bewerbungen, Zulassungen und daraus folgenden Immatrikulationen, detaillierte Maßzahlen zum Studienverlauf sowie zu Absolvent*innen und künftig auch Exmatrikulationen.

Um den Zugriff auf die Kennzahlen für die Fakultäten und zentralen Einrichtungen möglichst niedrigschwellig und benutzerfreundlich zu gestalten, wird dieser ab Winter 2019 über ein sogenanntes Dashboard erfolgen.

Herzstück des Dashboards ist die interaktive, graphische Aufbereitung von Informationen zu den Kennzahlen. Des Weiteren haben die Nutzer*innen über die verschiedenen Ebenen des Dashboards die Möglichkeit, abhängig vom individuellen Bedarf tiefergehende Informationen zu den verschiedenen Kennzahlen zu erhalten. Mit wenigen Klicks ist es möglich, eine andere Kennzahl zu wählen, zwischen Fakultäts- und TUM-Berichten zu wechseln sowie Tabellen und Grafik anzupassen und zur weiteren Verwendung zu exportieren.

Eine Übersicht zu allen aktuell verfügbaren Kennzahlen (PDF, 0.2 MB) sowie das tagesaktuelle Kennzahlen-Dashboard stehen allen TUM-Mitgliedern zur Verfügung.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Planung

Zur Einbindung der externen Expertise bei der strategischen Entwicklung von Studiengängen haben sich die alle 6 bis 8 Jahre in jeder Fakultät stattfindende Fakultätsevaluation (Ebene 3) bewährt.

Ziel der Fakultätsevaluation ist die Unterstützung der Fakultäten bei deren Strategiefindung und Profilbildung, die damit verbundene Identifikation von Stärken und Schwächen und die Identifizierung und Entwicklung von Maßnahmen zur Optimierung und Sicherung ihrer Qualität.

Das Evaluierungsverfahren der Fakultäten ist als „Informed Peer Review“ konzipiert, das sich im Wesentlichen aus vier Phasen zusammensetzt: Interne Evaluation (Erstellung eines Selbstberichts durch die zur Begutachtung anstehende Einrichtung), externe Evaluation (2-3-tägige Vor-Ort-Begutachtung durch eine fachlich ausgewiesene internationale Expertenkommission), Reflexion inkl. Maßnahmenidentifikation und Maßnahmenumsetzung inkl. Monitoring (Follow-up durch die Fakultäten).

Für nähere Informationen zum Thema Fakultätsevaluation wenden Sie sich an den verantwortlichen Arbeitsbereich.

Verantwortlich: Präsidialstab, Arbeitsbereich Strategic Learning und Evaluierungen

Um eine bestmögliche strategische Ausrichtung sicherzustellen und um der Dynamik der Studiengänge gerecht zu werden findet zusätzlich ca. alle 3 Jahre eine Erweiterung der Qualitätsmanagement-Zirkel (Ebene 3) statt.

Bei der Erweiterung der QM-Zirkel werden externe Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Berufspraxis eingeladen, um strategische Fragen zu den Studienprogrammen zu behandeln. Das Vorschlagsrecht, externe Teilnehmer*innen zu benennen, obliegt der Fakultät. Das Hochschulpräsidium benennt Wunschexpert*innen und gibt die Vorschlagsliste externer Teilnehmer*innen für die QM-Zirkel inkl. externer Expertise (erweiterte QM-Zirkel) frei. Die Verantwortung der Planung und der Durchführung der erweiterten QM-Zirkel liegt bei der Fakultät. Die Diskussionsergebnisse inkl. der Abschlussstatements der Expert*innen fließen in die (studien-)fakultätseigenen Einzelberichte zu den Studiengängen, welche jährlich in den regulären QM-Zirkeln erarbeitet, aktualisiert und an das TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre - Qualitätsmanagement verschickt werden.

Der Teilprozess QM-Zirkel inkl. externer Expertise (erweiterte QM-Zirkel) (PDF, 0.14MB) erläutert die einzelnen Prozessschritte, die „Handreichung Erweiterung der QM-Zirkel“ (PDF 0.2MB) liefert ausführliche Informationen zum Verfahren.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement

Der QM-Zirkel betrachtet die Evaluationsergebnisse aller drei Ebenen (alle zum Zeitpunkt der Sitzung vorhanden Evaluationsergebnisse) in der Gesamtschau und wertet diese zusammen mit weiteren Daten (statistische Kennzahlen, Feedbackmanagement etc.) im Hinblick auf Verbesserungspotentiale aus (follow-up).

Die Diskussionsergebnisse sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen der regulären QM-Zirkel werden in Auswertungstabellen, in sog. „Einzelberichten zu den Studiengängen“ dokumentiert und dem TUM Center for Study and Teaching, Arbeitsbereich Studium und Lehre - Qualitätsmanagement zur Verfügung gestellt:

Die Übersicht – Quellenzuordnung für die Erstellung der Einzelberichte (PDF, 0.4 MB) liefert unterstützende Auswertungsinformationen für die Einzelberichte.

Die „Einzelberichte zu den Studiengängen“ werden jährlich in Form einer internen Dokumentation, dem „Bericht zur Evaluation von Studium und Lehre an der TUM / Jahresbericht“ jeweils im Wintersemester über das vorangegangene Studienjahr – bestehend aus Wintersemester und folgendem Sommersemester – vom Team Studium und Lehre – Qualitätsmanagement erstellt und der/dem geschäftsführenden Vizepräsident*in für Studium und Lehre zur Verfügung gestellt. Der Bericht wird den relevanten TUM-internen Gremien (Vorstand Lehre, Parlament Lehre, Hochschulpräsidium) vorgelegt und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der QM-Zirkel inkl. externer Expertise (erweiterte QM-Zirkel) (PDF, 0.14 MB) erläutert die einzelnen Prozessschritte. Ausführliche Informationen zum Verfahren können im Dokument Informationen zum QM-Zirkel an der TUM – Follow-up (PDF, 0.1 MB) nachgelesen werden.

Verantwortlich: TUM Center for Study and Teaching, Studium und Lehre – Qualitätsmanagement