Nachhaltigkeit

Neueste Entwicklungen aus der TUM für eine nachhaltigere Zukunft: Forschungserkenntnisse, technische Innovationen, Studienprogramme – sowie unser Engagement vor Ort und in unserem weltweiten Netzwerk.


  • Landschaft des Yellow National Parks
    • Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Wie Klima und Feuer die Wälder der Zukunft prägen

    Mit KI künftigen Waldbränden auf der Spur

    Mit steigenden Temperaturen nimmt das Risiko für verheerende Feuer in der Natur zu. Forschende der Technischen Universität München (TUM) nutzen Methoden der Künstlichen Intelligenz, um die langfristigen Auswirkungen von vermehrten Waldbränden auf Waldökosysteme abzuschätzen. In ihren Simulationen zeigen sie, wie sich der Yellowstone Nationalpark in den USA bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln könnte.

  • Bodenforscher bei der Arbeit
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    CO2-Speicherung durch abgestorbene Pflanzenteile

    Pflanzenreste auf dem Feld verrotten zu lassen ist gut für das Klima

    Im Boden verrottende Pflanzen sind nicht nur als Kompost wertvoll. Tatsächlich spielen Pflanzenreste eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, den Kohlenstoff im Boden zu halten, was für die Reduzierung der CO2-Emissionen des Planeten wichtig ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von Forschenden der Technischen Universität München (TUM) und anderen Institutionen.

  • Besonders in den Sommermonaten werden viele Nutztiere im Freien gehalten. Unter besonderer Hitzeeinwirkung dehydrieren insbesondere Milchkühe schwer, wenn sie etwa 12 Prozent ihres Körpergewichts als Wasser verloren haben. Eine vermehrte natürliche Beschattung durch Bäume ist eine der Anpassungsstrategien an steigende Temperaturen im Bereich der Nutztierhaltung
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Ab welcher Temperatur das Wetter zum Problem wird

    Hitzebelastung bei Mensch, Tier und Pflanze

    Wenn, wie derzeit in Kanada und im Nordwesten Amerikas, extreme Hitze häufiger wird und die Temperatur über eine längere Dauer auf hohem Niveau bleibt, steigt der physiologische Stress bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Prof. Senthold Asseng, Direktor des Hans Eisenmann-Forums für Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München (TUM), gibt einen Überblick über die Schwellenwerte und Anpassungsstrategien.

  • Prof. Lercher in seinem Labor in der Fakultät für Chemie der Technischen Universität München.
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Die Säure in der Nano-Pore

    Wasser in Zeolithen hilft bei der Umwandlung von Biomasse in Biosprit

    Zeolithe sind extrem poröse Materialien: Zehn Gramm davon können eine innere Oberfläche von der Größe eines Fußballfeldes besitzen. Ihre Hohlräume lassen sich nutzen, um chemische Reaktionen zu katalysieren und damit Energie zu sparen. Ein internationales Forschungsteam hat nun neue Erkenntnisse über die Rolle von Wassermolekülen in diesen Prozessen gewonnen. Eine wichtige Anwendung ist die Umwandlung von Biomasse in Biosprit.

  • Presidential Entrepreneurship Award für TWAICE
    • Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Entrepreneurship
    • Lesezeit: 1 MIN

    Software für leistungsstarke Batterien

    TWAICE mit TUM Presidential Entrepreneurship Award ausgezeichnet

    Das Start-up TWAICE ist für seinen forschungsbasierten Unternehmenserfolg mit dem TUM Presidential Entrepreneurship Award ausgezeichnet worden. Ins Finale des Wettbewerbs kamen die Unternehmen Retorio und Capmo. Die Software-Produkte der TUM-Ausgründungen ermöglichen wirkungsstarke Batterien, eine intelligente Personalauswahl und effiziente Baustellenabläufe.

  • Forscherinnen und Forscher haben den Meeresspiegelanstieg der Nord- und Ostsee zum ersten Mal präzise und flächendeckend vermessen. Meereis - wie hier auf dem Satellitenbild der Ostsee zu sehen - erschwert die Messungen im Küstenbereich.
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 1 MIN

    Präzise Daten für besseren Küstenschutz

    Meeresspiegelanstieg der Ost- und Nordsee zum ersten Mal flächendeckend vermessen

    Forscherinnen und Forscher unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) haben den Meeresspiegelanstieg der Nord- und Ostsee zum ersten Mal präzise und flächendeckend vermessen. Mithilfe einer neu entwickelten Methode ist es möglich, auch Meeresspiegelschwankungen in der Nähe der Küste und bei Meereisbedeckung auf den Millimeter genau zu bestimmen – eine wichtige Voraussetzung für die Planung von Schutzmaßnahmen.

  • Prof. Magnus Fröhling
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    Mit Kreislaufwirtschaft zu mehr Klimaschutz

    Interview mit Prof. Magnus Fröhling zur „Circular Economy Roadmap für Deutschland“

    Die Kreislaufwirtschaft kann maßgeblich dazu beitragen, dass Deutschland seine Klima-, Ressourcen- und Nachhaltigkeitsziele erreicht. Jetzt hat die Circular Economy Initiative Deutschland Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft veröffentlicht. Prof. Magnus Fröhling vom TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit ist Teil dieser Initiative und erklärt im Interview, wie eine Kreislaufwirtschaft in Gang kommen kann.

  • Dawit T. Filmon, Mitarbeiter von Prof. Nicolas Plumere, Professur für Elektrobiotechnologie am TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, hält einen Ausgangsstoff für die Seitenketten des schützenden Polymers in seinen Händen.
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 3 MIN

    Enzym-System für die Wasserstoff-Wirtschaft

    Platinfreier Biokatalysator für Brennstoffzellen und Wasser-Elektrolyse

    Einen Traum der Energiewirtschaft könnte ein Enzym wahr werden lassen: Effizient kann es sowohl aus Strom Wasserstoff erzeugen, als auch Wasserstoff in Strom umwandeln. Zu seinem Schutz ist das Enzym in ein Polymer eingebettet. Ein internationales Forschungsteam mit maßgeblicher Beteiligung von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) hat das System jetzt im renommierten Wissenschaftsjournal Nature Catalysis vorgestellt.

  • Holzstämme am Wegrand aufeinander gestapelt.
    • Nachhaltigkeit, Forschung
    • Lesezeit: 4 MIN

    Wird in Europa tatsächlich mehr Holz geerntet?

    Waldverlust liegt nicht an Holzernte

    Eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (GFS) aus dem Jahr 2020 nutzte Satellitendaten zur Beobachtung der Veränderung der Waldfläche und kam zu dem Schluss, dass ab 2016 die Holzernte in europäischen Wäldern deutlich zugenommen hatte. Den Anstieg führten die Autoren auf den wachsenden Holzbedarf zurück. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass die Holzernte in den vergangenen Jahren zwar gestiegen ist, jedoch nur um 6 Prozent und nicht um 69 Prozent, wie es die GFS zuvor mitgeteilt hatte.

    • Nachhaltigkeit, Studium

    Plant a Seed – Der Campus als urbaner Acker

    Studentisches Projekt für nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag

    Ein nachhaltiger Campus: Damit das keine Zukunftsfantasie bleibt, geht eine engagierte Gruppe Studierender neue Wege – und das direkt vor dem Audimax in München. Mit ihrem Projekt „Plant a Seed“ wollen sie die Universität zur Keimzelle für grünes Wachstum machen. Eine Mitmach-Initiative, bei der Lehre, Forschung und aktiver Dialog zu zentralen Themen unserer Gesellschaft Hand in Hand gehen. Die Hochbeete auf dem Campus sind dabei nur der Anfang.