Hans Steindl mit TUM-Präsident Herrmann im Festsaal des Klosters Raitenhaslach.
Freude über die Ernennung zum Ehrensenator der TUM: Hans Steindl mit TUM-Präsident Herrmann im Festsaal des Klosters Raitenhaslach. (Bild: Eckert / TUM)
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Höchste Auszeichnung der TU München für Burghauser BürgermeisterHans Steindl ist Ehrensenator der TUM

Die Technische Universität München (TUM) hat den Bürgermeister der Stadt Burghausen Hans Steindl mit der Würde eines Ehrensenators ausgezeichnet. Die TUM würdigt damit Steindls außergewöhnliche Verdienste bei der Einrichtung ihres neuen Akademiezentrums im historischen Kloster Raitenhaslach. TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann nahm die Ehrung beim heutigen Festakt zur Eröffnung des Zentrums in Gegenwart des Bayerischen Ministerpräsidenten vor.

Herrmann sagte in seiner Laudatio: „Es ist dank der mutigen Initiative und Entschlusskraft des geschichtsbewussten wie gleichermaßen zukunftsorientierten Bürgermeisters gelungen, das bau- und kulturhistorisch einzigartige Ensemble Kloster Raitenhaslach im Jahr 2003 in den Besitz der Stadt Burghausen zu bringen. Auf diese Weise wurde das ehemalige Zisterzienserkloster in die Obhut der Bürgerschaft genommen und das weitgehend ungenutzte Kleinod davor bewahrt, Spielball profitorientierter Privatinteressen zu werden. Steindl stimmte dann mit dem Rückhalt seines Stadtparlaments zu, dass die Technische Universität München den kultur- und bauhistorisch bedeutenden ,Prälatenstock’ als Akademiestandort erhält. Damit wurden die Weichen für ein Nutzungskonzept gestellt, das in der deutschen Hochschullandschaft einmalig ist.“

Das Akademiezentrum bietet den Wissenschaftlern und Studierenden der TUM in spätbarockem Ambiente und in klösterlicher Atmosphäre Raum für den kreativen Gedankenaustausch außerhalb der Alltagsroutine. Die Stadt Burghausen hat den Prälatenstock in den vergangenen Jahren denkmalschutzgerecht restauriert und stellt der TUM das Gebäude kostenfrei zur Verfügung. Damit trage Hans Steindl maßgeblich zur regionalen Verankerung der TUM in Bayern bei, betonte Herrmann. Schon seit 2006 setzt sich Steindl als Mitglied des Kuratoriums der TUM für die Belange der Universität ein.

Hans Steindl ist seit 1990 Erster Bürgermeister von Burghausen. Er kann zahlreiche wirtschafts-, sozial- sowie kulturpolitische Erfolge vorweisen und fördert mit dem „Chemie-Preis Burghausen“ die Forschung. Seit 1972 gehört er ohne Unterbrechung dem Stadtrat Burghausen und dem Kreistag Altötting an. Steindl studierte u.a. Sportwissenschaften an der Technischen Universität München und war anschließend als Gymnasiallehrer in seiner Heimatstadt Burghausen tätig.

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