Finanzierung

Sei es für Räumlichkeiten, Gründung, Ausstattung oder Personal – auf dem Weg zur erfolgreichen Gründung fallen Kosten an. Inzwischen gibt es für Gründer*innen eine große Bandbreite an unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten. Allerdings passt nicht jedes Modell zu jedem Gründungsvorhaben. Daher sollten Sie vorab sorgfältig die Chancen und Risiken einer jeden Finanzierungsart abwägen.

Staatliche Förderprogramme

Staatliche Förderprogramme

Um Gründungsvorhaben in der schwierigen Anfangsphase zu unterstützen, gibt es staatliche Förderprogramme für technologieorientierte Gründungsprojekte. Die TUM Gründungsberatung evaluiert gemeinsam mit Ihnen, ob die Bewerbungsvoraussetzungen für verschiedene Förderprogramme gegeben sind und unterstützt Sie bei Ihrer Antragsstellung.

Einen Überblick über staatliche Förderprogramme finden Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

EXIST-Gründerstipendium ist ein bundesweites Förderprogramm, das innovative Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Frühphase unterstützt. Mit EXISTGründerstipendium werden die Entwicklung einer Produkt- oder Dienstleistungsidee und die Ausarbeitung eines Businessplans bis zur Unternehmensgründung unterstützt.

Wer wird gefördert?

  • Wissenschaftler*innen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Hochschulabsolvent*innen oder ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden)
  • Studierende als Teil eines Gründungsteams, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben
  • Gründungsteams bis maximal drei Personen. Dabei kann eines der Teammitglieder über einen qualifizierten Berufsabschluss verfügen oder über einen Hochschulabschluss, der länger als fünf Jahre zurückliegt

Was wird gefördert?

  • Innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben
  • Innovative Produkte mit hohem Kundennutzen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und Alleinstellungsmerkmale am Markt erwarten lassen.

Wie wird gefördert?

  • Maximale Förderdauer ein Jahr.
  • Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts über ein Stipendium je nach Graduierung: promovierte Gründerinnen und Gründer 3.000 Euro/Monat
  • Absolventinnen und Absolventen mit Hochschulabschluss 2.500 Euro/Monat – Teammitglieder mit anerkanntem Berufsabschluss 2.000 Euro/Monat – Studierende 1.000 Euro/Monat – Kinderzuschlag 150 Euro/Monat pro in Deutschland unterhaltspflichtigem Kind – Sachausgaben bis zu 10.000 Euro für Einzelgründungen (bei Teams maximal 30.000 Euro)
  • Gründungsbezogenes Coaching in Höhe von 5.000 Euro.

Wann kann die Förderung beantragt werden?

  • Projektskizzen können monatlich bei dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.
  • Die Einreichung der Projektskizzen und -anträge erfolgt über die TUM-Gründungsberatung. Ideenpapiere müssen mindestens 6 Wochen vor Abgabe bei der zuständigen Person in der Gründungsberatung eingegangen sein.
     

Mehr Informationen zum Exist-Gründerstipendium

Deadlines EXIST GS 2021

EXIST-Forschungstransfer ist ein bundesweites Förderprogramm mit dem Ziel, die Zahl besonders anspruchsvoller technologieorientierter Unternehmensgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu steigern. EXIST-Forschungstransfer ergänzt das breitenwirksame EXIST-Gründerstipendium um eine spezielle exzellenzorientierte Maßnahme für Hightech-Gründungen.

Wer wird gefördert?

Förderphase I:

  • Für Forschungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen (maximal drei Wissenschaftler*innen, davon kann eine Person Techniker*in oder Laborassistent*in sein).
  • Zusätzlich eine weitere Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz. Die Antragstellung für die Förderphase I erfolgt über die jeweilige Hochschule oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung, an der die Forschungsteams angesiedelt sind.

Förderphase II:

  • Für technologieorientierte Unternehmen, die im Verlauf oder als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurden.
  • Die Antragstellung für die Förderphase II erfolgt durch das in Förderphase I gegründete oder in Gründung befindliche Unternehmen.

Was wird gefördert?

Förderphase I:

  • Für technisch besonders anspruchsvolle Gründungsvorhaben mit langen Entwicklungszeiten zum Nachweis der prinzipiellen technischen Machbarkeit.
  • Die Ausarbeitung eines Businessplans für die Umsetzung der Geschäftsidee und die Vorbereitung der Unternehmensgründung.

Förderphase II:

  • Für Entwicklungsarbeiten zur Umsetzung der Geschäftsidee in ein vermarktungsfähiges Produkt und Maßnahmen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit.

Wie wird gefördert?

Die Förderdauer beträgt in den Förderphasen I und II regulär jeweils 18 Monate. Bei hochinnovativen Vorhaben kann die Phase I auf bis zu 36 Monate verlängert werden.

Förderphase I:

  • Personalausgaben
  • Sachausgaben bis zu 250.000 Euro für Gebrauchsgegenstände, Verbrauchsmaterial, Investitionsgüter, Schutzrechte, Marktrecherchen sowie die Vergabe von Aufträgen und Coachingmaßnahmen

Förderphase II:

  • Gründungszuschuss von maximal 180.000 Euro, höchstens jedoch 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten

Wann kann die Förderung beantragt werden?

  • Projektskizzen können jeweils im Zeitraum vom 1. bis 31. Januar und vom 1. bis 31. Juli eines Kalenderjahres bei dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden.
  • Die Einreichung der Projektskizzen und -anträge erfolgt über die TUM-Gründungsberatung. Bitte beachten Sie die Abgabefrist für den 1. Antragsentwurf: 15. Mai oder 15. November.

Mehr Informationen zum EXIST-Forschungstransfer

Mit FLÜGGE fördert das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Absolvent*innen sowie Hoch­schul­mit­ar­beitende mit innovativen Gründungsideen für maximal 12 Monate. Die Förderung umfasst ein Stipendium (bei TUM-Mitarbeiten zusätzlich eine Weiterbeschäftigung im Umfang einer halben Stelle an der Universität) und die Mitbenutzung von Ressourcen der Universität (z.B. Büros, Labore) sowie Sachmittel. Einreichungen werden einmal jährlich angenommen. Bitte informieren Sie sich auf der Webseite von Flügge Bayern über den genauen Einreichungszeitraum. 

Was kann gefördert werden?

Die Phase vor und zu Beginn einer innovativen Existenzgründung, insbesondere die Entwicklung marktfähiger innovativer Produkte und Geschäftsmodelle sowie die Gründungsreifmachung.

Konkret beinhaltet dies die Unterstützung der Gründungswilligen,

  1. bei der Absicherung ihres innovativen, auch digitalen Geschäftsmodells, das in einer nachhaltigen Unternehmensgründung münden könnte
  2. die ihr Gründungsvorhaben im Rahmen der Exist-Förderung aufgrund besonderer technologischer Herausforderungen nicht zum Abschluss bringen und noch kein Unternehmen gründen konnten
  3. deren technologisch innovativem, anspruchsvollem und risikoreichem Vorhaben im Programm „Exist-Gründerstipendium“ eine Förderung versagt wurde

Berücksichtigt werden können Vorhaben, die

  • über den Stand der Technik hinausgehen bzw. im Falle von digitalen Geschäftsmodellen hinreichend neu sind,
  • deutliche Alleinstellungsmerkmale aufweisen,
  • über eine ausreichende Anschlussfähigkeit (positive Fortsetzungsprognose) verfügen.

Wie wird gefördert?

  • Stipendium für Gründungswillige: 2.500 € je Monat zzgl. 150 € je unterhaltspflichtigem Kind
  • Übernahme von Sachausgaben der Hochschule: bis zu 50 % der ausgereichten Stipendien des jeweiligen Vorhabens

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Hochschule:

  • Muss in ein gründungsunterstützendes Netzwerk eingebunden sein
  • Benennt einen Mentor
  • Stellt den Gründungswilligen kostenfrei die notwendigen Ressourcen (Labore, Werkstätten, Räume, Rechenzentren sowie weitere Infrastruktur) zur Verfügung.
  • Verwaltet die Fördermittel

Gründungswillige:

  • Müssen der antragstellenden Hochschule angehören
  • Sind sie bei der Hochschule beschäftigt, darf diese Beschäftigung einen Zeitanteil von höchstens 50 % betragen
  • Falls sie noch dem Kreis der Studierenden zuzuordnen sind und noch keinen Bachelorabschluss haben, muss mindestens die Hälfte der Regelstudienzeit und ggf. das verpflichtende Praxis-/Auslandssemester abgeleistet sein
  • Teams, die sich mehrheitlich aus Studierenden ohne Bachelorabschuss zusammensetzen, können nur im Ausnahmefall unterstützt werden
  • Mindestens ein Gründungswilliger muss Nutzungs-/Schutzrechtsinhaber bzw. -mitinhaber sein
  • Sind für ihre Sozialversicherungs- und sonstigen Abgaben selbst verantwortlich

Nicht unterstützt werden Vorhaben, die

  • vor der Entscheidung über den Antrag der Hochschule bereits begonnen wurden
  • im Auftrag und auf Rechnung Dritter durchgeführt werden

Wer kann einen Antrag stellen?

Bayerische staatliche Hochschulen in Bayern. Die Einreichung erfolgt über die Technologietransferstellen oder die Technologietransferbeauftragten.
 

Mehr Informationen zu FLÜGGE Bayern.

Die BMBF-Fördermaßnahme GO-Bio unterstützt gründungswillige Forschende mit innovativen Ideen aus den Lebenswissenschaften. Sie schafft beste Bedingungen für den erfolgreichen Schritt vom Labor in die Wirtschaft.

Viele gute Ideen entstehen während der wissenschaftlichen Forschungsarbeit, doch bis aus einer Idee ein marktreifes Produkt wird, ist es oft ein langer und kostenintensiver Weg. Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie, kurz: GO-Bio, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gründungswillige Forscherteams in den Lebenswissenschaften (Life Sciences).

Wer wird gefördert?

Die Förderinitiative GO-Bio richtet sich an gründungswillige Forscherteams mit:

  • jüngeren, aber in der Forschung bereits erfahrenen Wissenschaftler*innen
  • Personen mit mehrjähriger Erfahrung in der Forschung und Entwicklung von Unternehmen
  • Mediziner*innen mit mehrjähriger Klinikerfahrung

Was wird gefördert?

  • Die Projektideen sollen Forschungsansätze aus den Lebenswissenschaften mit hohem kommerziellem oder klinischem Innovationspotenzial beinhalten und auf eine wirtschaftliche Nutzung ausgerichtet sein. Das Themenspektrum ist bewusst breit gefasst (weitere Informationen dazu unter „aktuelle Ausschreibung“).
  • Zur Erstellung von Projektskizzen und Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen. In einem zweistufigen Auswahlverfahren bewertet anschließend eine Fachjury die eingereichten Projektideen.

Zwei Förderphasen

Die GO-Bio-Förderung erfolgt in zwei Phasen über eine Dauer von jeweils maximal drei Jahren:

  • In der ersten Förderphase wird von den Teams das Anwendungspotenzial herausgearbeitet und bewertet. Diese Phase ist im akademischen Bereich angesiedelt, aber es finden bereits vorbereitende Maßnahmen für eine Unternehmensgründung statt. Begleitend sind konkrete Kommerzialisierungsstrategien für die weitere Umsetzung auf Basis der wissenschaftlichen Ergebnisse zu entwickeln.
  • In der zweiten Förderphase, über die nach einer Zwischenevaluation entschieden wird, erfolgt die Überführung dieser Strategien in die wirtschaftliche Verwertung. Fördergeld-Empfänger sind die gegründeten Unternehmen, die als wichtige Fördervoraussetzung eine privatwirtschaftliche Co-Finanzierung aufbringen müssen.

Fördervolumen

Für jede Förderrunde stellt das BMBF im Regelfall zwischen 15 und 30 Mio. Euro zur Verfügung. Die Höhe der Fördersumme pro Projekt ist dabei individuell von den Projektinhalten abhängig. Darüber hinaus können die ausgründenden Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis zu 350.000 Euro für Maßnahmen zur Stärkung des Technologietransfers erhalten, wenn ein GO-Bio-Projekt erfolgreich in die zweite Förderphase überführt wurde.
 

Mehr Informationen zu GO-Bio

Mit der Fördermaßnahme GO-Bio initial unterstützt das BMBF die Identifizierung und Entwicklung früher lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotential. Im Rahmen der Projektbearbeitung soll ein Reifegrad der Forschungsresultate erzielt werden, der eine Weiterführung in anderen etablierten Förderprogrammen der Validierungs-, Gründungs- und Firmenkooperationsförderung, wie z.B. VIP+, EXIST-Forschungstransfer, KMU-innovativ oder GO-Bio, ermöglicht. Übergeordnetes Ziel ist somit der lückenlose Transfer vielversprechender Ideen in die Anwendung.

Projektskizzen können einmal jährlich, jeweils zum 15. Februar, eingereicht werden.

Wer wird gefördert?

Als Einreicher, Leiter oder Teammitglieder der geförderten Forschungsprojekte kommen insbesondere Personen infrage, die sich in einer beruflichen Orientierungs- oder Umorientierungsphase befinden, d.h. einerseits Masteranden, Doktoranden oder Postdoktoranden, die sich eine Karriere abseits des klassischen Wissenschaftssystems vorstellen können (z.B. in einer Ausgründung oder der Industrie), und andererseits Berufserfahrene, die noch einmal etwas Neues wagen wollen.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit und möglicher Verwertungsoptionen.

Wie wird gefördert?

Die GO-Bio-initial-Förderung erfolgt in zwei Phasen.  

In der Sondierungsphase sollen aufbauend auf ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen eine potentielle Verwertungsidee ausgearbeitet, eine Umsetzungsstrategie entwickelt und notwendige Partner identifiziert werden. In dieser primär konzeptionell ausgerichteten Phase werden ausschließlich Einzelprojekte an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten gefördert.

In der sich anschließenden Machbarkeitsphase sollen dann die Entwicklungsarbeiten bis zum „Proof of Principle“ durchgeführt werden. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten. Unternehmen können als assoziierte Partner in die Machbarkeitsprojekte eingebunden werden.

Mehr Informationen zu GO-Bio initital

Business Angel & Venture Capital Finanzierung

Venture Capital Gesellschaften sind Unternehmen, die in junge Unternehmen meist über einen Venture Capital Fonds investieren. Dabei haben die VC Fonds oft eine oder mehrere Branchenschwerpunkte. Durch das Einbringen von Kapital wird das VC in der Regel Mitgesellschafter mit allen dazugehörenden Rechten und Pflichten. Neben Kapital bringen VC Gesellschaften meist auch fundierte Branchenkenntnisse sowie Management-Expertise in das investierte Unternehmen mit ein.

Während VC Fonds vor allem für bereits gegründete Unternehmen als Finanzquelle in Frage kommen, lassen sich Business Angels meist deutlich früher im Gründungsprozess für die finanzielle Unterstützung gewinnen. So bieten VCs zwar mehr Kapital, jedoch häufig keine so intensive Beratung wie ein Business-Angel. Jungunternehmer*innen können am Erfahrungsschatz der Business Angels teilhaben und deren Netzwerke und Kontakte nutzen, was sich oft in der frühen Gründerphase als deutlich wertvoller erweisen kann als pures Kapital.

Der Venture Capital Fonds der UnternehmerTUM investiert in Start-ups aus den Bereichen Informations- und Kom­mu­ni­ka­tions­technik (IKT), Medizin­technik und CleanTech. Ziel ist es, aus zukunfts­weisenden Tech­no­logien wachs­tums­ori­en­tierte Unter­nehmen auf­zu­bauen und diese erfolg­reich auf den welt­weiten Märkten zu po­si­tio­nieren. Der UnternehmerTUM-Fonds investiert bereits in der Früh­phase in technologie-basierte Start-ups aus ganz Deutschland.

Mehr Informationen: www.unternehmertum.de/vc

Die Initiative for Industrial Innovators ist eine europäische Initiativ zur Unterstützung von Teams und Unternehmensgründungen in der Frühphase. Gefördert werden dabei Start-ups und studentische Teams mit industrielle Technologien und Enterprise Software, vornehmlich aus den Bereichen IoT / Robotics, AI / VR und SynBio / MedTech. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2024 bis zu 2.000 disruptive Technologielösungen zu finanzieren. Vergeben werden Prototyping Grants von bis zu 10.000 EUR und Pre-Seed-Kapital zwischen 50.000 bis 1 Mio. EUR. 

Nähere Informationen: https://www.industrialinnovators.eu/

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bringt mit dem Förderprogramm INVEST Start-ups und private Investoren zusammen. Das Förderprogramm mobilisiert mehr privates Wagniskapital von Business Angels und hilft somit Start-ups dabei, leichter einen Investor zu finden. Die INVEST-Förderung besteht aus einem Erwerbszuschuss und zusätzlich aus einem Exitzuschuss.Mit dem Erwerbszuschuss erhalten Business Angels 20 Prozent ihrer Investition steuerfrei erstattet, wenn sie sich mit mindestens 10.000 Euro Wagniskapital an Start-ups beteiligen. Außerdem können mit dem Exitzuschuss auch Steuern auf Gewinne aus den Investments pauschal erstattet werden.

Nähere Informationen zu Voraussetzungen und Förderbedingungen

Das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) ist der Dachverband aller Business Angel Netzwerke in Deutschland und eine gute Anlaufstelle auf der Suche nach einem passenden Business Angel für das eigene Gründungsvorhaben.

Suche nach Business Angels

Viele Venture Capital Fonds in Deutschland sind im Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK e.V.) organisiert. Der BVK e.V. bietet eine Suche anhand der Investitionskriterien innerhalb seiner Mitgliedsdatenbank an.

Suche nach Beteiligungskapital

GRÜNDERDARLEHEN & KREDITE

Für eine Reihe von Gründungsvorhaben empfiehlt es sich die Fördermöglichkeiten für Existenzgründer in Anspruch zu nehmen. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet z.B. ein Startgeld für Gründungsvorhaben an. Auch der Bund, die Länder, Kommunen und die Europäische Union bieten Fördermöglichkeiten oder Bürgschaften für Darlehen an. Eine Bürgschaft bedeutet, dass der Kredit von der Bank gewährt wird und die Förderstelle zusichert, im Verlustfall für das Darlehen voll oder teilweise zu bürgen. Diese Art des Darlehens wird geförderter Kredit genannt. Die Banken bevorzugen diese Art der Kreditvergabe, da das Risiko für sie abgemildert wird. Für dieses Hausbankprinzip gibt es eine große Anzahl an Förderstellen. Die verschiedenen Förderungen können in manchen Fällen miteinander kombiniert werden.

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