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Krankenversicherungspflicht

Allgemein gilt:

Alle Studierenden sind in Deutschland krankenversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass Sie ohne den Nachweis einer anerkannten Krankenversicherung nicht immatrikuliert werden können.

Alle Bewerberinnen und Bewerber müssen sich vor einer Immatrikulation an der TUM mit einer gesetzlichen Krankenkasse (AOK, TK, Barmer, DAK etc.) in Verbindung setzen - unabhängig davon, aus welchem Land sie kommen.

Die gesetzliche Krankenkasse bestätigt, ob Sie

  • bereits versichert sind 
  • oder von der Versicherungspflicht befreit sind.

Diese Prüfung ist für Sie kostenlos. Sollten Sie noch keine ausreichende Krankenversicherung für Deutschland besitzen, so müssen Sie eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen. 

Die Versicherungsbestätigung der Krankenkasse reichen Sie dann spätestens zur Immatrikulation an der TUM ein.

Ausnahmen und Merkblatt

Ausnahmen von der Krankenversicherungspflicht: Studierende nach Abschluss des 14. Fachsemesters bzw. ab dem vollendeten 30. Lebensjahr sowie Promotionsstudierende sind nicht versicherungspflichtig.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick finden Sie auch in unserem Merkblatt zur Krankenversicherung:

Sie sind in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert?

Wenn Sie selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind oder im Rahmen der Familienversicherung mitversichert sind, benötigen wir von Ihrer Krankenkasse den Nachweis zur Vorlage an einer Hochschule. Bitte fordern Sie dieses Dokument bei Ihrer Krankenkasse an. Eine normale Mitgliedsbescheinigung oder eine Kopie der Krankenkassenkarte sind nicht ausreichend!

Sie sind in einer privaten Krankenversicherung versichert?

Wenn Sie über eine private Krankenversicherung versichert sind, benötigen wir von einer gesetzlichen Krankenkasse den Nachweis über die Befreiung von der gesetzlichen Versicherungspflicht zur Vorlage an einer Hochschule. Bitte wenden Sie sich hierzu an die gesetzliche Krankenkasse, bei der Sie zuletzt versichert waren. Waren Sie noch nie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung, wenden Sie sich bitte an eine beliebige gesetzliche Krankenversicherung. Eine Mitgliedsbescheinigung der privaten Krankenkasse oder eine Kopie der Krankenkassenkarte sind nicht ausreichend!

Sie kommen aus Ländern der Europäischen Union?

Studierende aus Ländern der Europäischen Union (EU)/EWR-Staaten senden den internationalen Auslandskrankenschein (früher E 111 oder E128), bzw. eine Kopie der EHIC-Karte an eine der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Fordern Sie den Nachweis zur Vorlage an einer Hochschule bei der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland an.

Eine Mitgliedsbescheinigung Ihrer Versicherung im Heimatland oder eine Kopie der Krankenkassenkarte sind nicht ausreichend!

Die Behandlungskosten werden nun vom Arzt direkt der Krankenkasse in Rechnung gestellt.

Nicht-EU-Ausland mit Sozialversicherungsabkommen

Sie sind in Ihrem Heimatland, mit dem ein Sozialversicherungsabkommen besteht, versichert? Studenten aus Nicht-EU-Ländern, die in ihrem Heimatland versichert sind und mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht (= Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien, Schweiz, Türkei, Tunesien), müssen ebenfalls einen Auslandskrankenschein einer der gesetzlichen Krankenkassen (siehe EU-Ausland) in Deutschland vorlegen und den formgebundenen Nachweis zur Vorlage an einer Hochschule bei der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland anfordern.

Nicht EU-Ausland ohne Sozialversicherungsabkommen

Alle anderen Studierenden, die in ihrem Heimatland krankenversichert sind, können sich auf Antrag von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen. Bitte wenden Sie sich dazu an eine gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland und fordern Sie dort gleichzeitig den formgebundenen Nachweis zur Vorlage an einer Hochschule an. Diesen reichen Sie bei uns ein. Die Vorlage einer Versicherung aus dem Heimatland (in Form einer Plastikkarte oder Versicherungspolice) ist für die Immatrikulation nicht ausreichend, ebenso wird keine Reiseversicherung akzeptiert!

Achtung: Diese Befreiung gilt für die gesamte Dauer des Studiums und kann nicht widerrufen werden. Über die möglichen Nachteile einer Befreiung informiert Sie die gesetzliche Krankenversicherung. Eine amtlich bestätigte Übersetzung der heimatlichen Versicherungspolice ist dabei der gesetzlichen Versicherung vorzulegen. Die Folge ist, dass diese Studenten damit nicht bei einer deutschen Krankenkasse versichert sind, d.h. sie müssen alle im Krankheitsfall entstehenden und zum Teil sehr hohen Kosten zunächst selbst bezahlen und bekommen sie dann von ihrer Heimatkrankenkasse (vorher nachfragen) erstattet. Der Ausländerbehörde sind in diesem Fall Nachweise vorzulegen, dass die heimatliche Krankenkasse die verlangten Leistungssätze im Bundesgebiet zu 100 % ersetzt bzw. anerkennt, was selten der Fall ist. Ansonsten kann Ihr Visum unter Umständen nicht ausgestellt werden. Die Behandlungskosten werden vom Arzt direkt der Krankenkasse in Rechnung gestellt.

Wir raten davon ab, denn meistens haben Sie in Deutschland einen höheren Versicherungsschutz als in Ihrem Heimatland!

Sie sind in ihrem Heimatland nicht versichert?

Studenten, die in ihrem Heimatland nicht versichert sind, müssen sich in Deutschland bei einer Krankenkasse ihrer Wahl versichern; Online-Formulare hierzu finden Sie auf den Webseiten der Krankenkassen. So können Sie vorab eine Versicherungsbestätigung für ein Studium an einer Universität an die TUM senden. Wir benötigen von Ihrer Krankenkasse den Nachweis zur Vorlage an einer Hochschule. Eine normale Mitgliedsbescheinigung oder eine Kopie der Krankenkassenkarte sind nicht ausreichend!
Die Vorlage einer Versicherung aus dem Heimatland (in Form einer Plastikkarte oder Versicherungspolice) ist für die Immatrikulation nicht ausreichend, ebenso wird keine Reiseversicherung akzeptiert.

Kosten: Studententarif derzeit ca. 70 - 75 € pro Monat.

Studierende ab dem 14. Fachsemester bzw. ab dem vollendeten 30. Lebensjahr sowie Promotionsstudierende sind nicht versicherungspflichtig. Internationale Studierende ab dem 14. Fachsemester, bzw. ab dem vollendeten 30. Lebensjahr sowie Promotionsstudierende aus dem Ausland müssen immer versichert sein, d.h. sie müssen sich privat versichern. Für diverse EU-Länder bestehen Sonderregelungen.

Beratung und Information

Sie haben Fragen zur Bewerbung, Zulassung oder Verwaltungsabläufen im Studium? 

Bitte halten Sie Ihre Bewerber- oder Matrikelnummer bereit, falls vorhanden.

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