Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Magazino-Gründer Frederik Brantner mit seinem Mitarbeiter Dr. Ulrich Klank und Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern. (Foto: evobis)
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Magazino-Gründer Frederik Brantner mit seinem Mitarbeiter Dr. Ulrich Klank und Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern. (Foto: evobis)
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Neue Technologie des TUM Start-Ups Magazino für die Lagerlogistik prämiertErster Preis im Münchner Businessplan Wettbewerb 2014

Die Ausgründung Magazino GmbH der Technischen Universität München (TUM) hat den ersten Preis des Münchner Businessplan Wettbewerbs 2014 gewonnen. Die Prämierung des Siegerteams Frederik Brantner, Nikolas Engelhard und Lukas Zanger mit einem Preisgeld von 15.000 Euro fand am 17. Juli in München statt. Das Unternehmen entwickelt Pick-Automaten, um die Logistik in Lagern zu vereinfachen. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ehrte gemeinsam mit Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern, die Preisträger.

Das Unternehmen Magazino GmbH wurde von der TUM-Gründungsberatung über zwei Jahre betreut und durch das Gründerstipendium EXIST und das Förderprogramm Flügge unterstützt. Magazino entwickelt, baut und vertreibt Lager- und Kommissionierautomaten. Diese Geräte können in Lagern von zum Beispiel Online-Großhändlern bei der Zusammenstellung von einzelnen Komponenten einer Bestellung helfen. Beim so genannten Pickprozess werden die Einzelstücke aus dem Regal entnommen und in einem Karton oder auf einer Palette positioniert.

Um diesen Prozess zu automatisieren und das Handling des einzelnen Stückguts zu ermöglichen, entwickelte das Unternehmen mehrere Technologien: Das Objekt wird von einer 3D-Kamera vermessen und die Position sowie der Greifpunkt bestimmt. Ein Algorithmus berechnet dann, wie das Objekt möglichst raumoptimiert platziert werden kann. Für Apotheken werden ab September bereits die ersten Automaten vom Unternehmen ausgeliefert.

Über 240 Gründerteams und Start-Up-Unternehmen aus München und Südbayern nahmen dieses Jahr am Wettbewerb teil. Er wird von der Institution evobis ausgeschrieben und ist in drei Stufen aufgeteilt, in denen jeweils Gewinner geehrt werden. Teams können sich in unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Unternehmensgründung bewerben. In Stufe 3, deren Sieger bei der Veranstaltung am 17. Juli prämiert wurden, reichen die Teilnehmer ihren kompletten Businessplan, einschließlich der Finanzplanung, ein.

Als unternehmerische Universität fördert die TUM gemeinsam mit der UnternehmerTUM GmbH systematisch Ausgründungen. Das Projekt TUMentrepreneurship motiviert Wissenschaftler und Studierende für das Unternehmertum und unterstützt sie, ihre Ideen unternehmerisch umzusetzen und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Die TUM etabliert zudem ein Gründungsnetzwerk und fördert universitätsweit die Gründungskultur. Forschung und Lehre hat sie mit dem Entrepreneurship Research Institut stark ausgebaut.In den letzten 10 Jahren sind aus dem Umfeld der TUM über 300 Gründungen hervorgegangen.


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Technische Universität München

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