TUM - Aktuelles https://www.tum.de/ Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Wed, 17 Aug 2022 09:50:40 +0200 Wed, 17 Aug 2022 09:50:40 +0200 TUM an Nummer 1 in Deutschland https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37589 Das jährlich erscheinende „Academic Ranking of World Universities“ der „Shanghai Rankings“ bewertet weltweit die Forschungsleistungen von Hochschulen anhand der Veröffentlichungen in wichtigen Fachzeitschriften wie „Nature“ und „Science“, der Zitationsraten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Zahl an Nobelpreisen und Fields Medals.

Die TUM erreicht Rang 56 und ist damit die neue Nummer 1 in Deutschland vor der LMU München (Rang 57) und der Universität Heidelberg (Rang 70). Innerhalb der Europäischen Union steht sie auf Rang 7.

Auch das diesjährige „QS World University Ranking“ hatte die TUM als beste deutsche Universität bewertet (Rang 49, Rang 3 in der EU). Im „THE World University Ranking“ steht sie auf Rang 38 und bildet mit der LMU München das Spitzenduo in der Europäischen Union.

In den kürzlich veröffentlichten „Global Rankings of Academic Subjects“ der „Shanghai Rankings“ zählt die TUM in den folgenden Fächern zu den 25 besten Universitäten weltweit:

  • Fernerkundung: Rang 4 (in Deutschland: 1)
  • Medizintechnik: Rang 10 (in Deutschland: 1)
  • Umweltwissenschaften und -ingenieurwissenschaften: Rang 16 (in Deutschland: 1)
  • Luft- und Raumfahrttechnik: Rang 21 (in Deutschland: 1)
  • Elektrotechnik: Rang 22 (in Deutschland: 1)

In zwei weiteren Fächern gehört die TUM zu den Top 50:

  • Agrarwissenschaften: Rang 37 (in Deutschland: 2)
  • Biotechnologie: Rang 40 (in Deutschland: 1)
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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-37589 Tue, 16 Aug 2022 14:09:39 +0200
20 Jahre TUM School of Management https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37587 Die TUM School of Management ist die jüngste Wirtschaftsfakultät in Deutschland – und sie zählt zu den innovativsten. „Vor 20 Jahren haben wir uns mit der TUM School of Management einzigartig aufgestellt.“, sagt Universitätspräsident Prof. Thomas F. Hofmann. „Wir waren getrieben von der Erkenntnis, dass erfolgreiches Management neben betriebswirtschaftlichem Fachwissen eben auch unternehmerische Fähigkeiten voraussetzt sowie ein solides Technologieverständnis mit fundierten Kenntnissen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Zusammenhänge.“

Etwa bei ökonomischen Bewertungsfragen ist es wichtig, dass ausreichend Wissen über die jeweiligen Technologien vorhanden ist. „Wenn ich zum Beispiel Energiespeichertechnologien ökonomisch bewerten will, dann sollte ich mich auch mit der technischen Seite der Energiespeicherung auskennen“, sagt Dekan Prof. Gunther Friedl. „Ein anderes aktuelles Beispiel: Wenn ich einen Impfstoff gegen Covid-19 erfolgreich ausrollen will, dann muss ich mich im Management auch damit auskennen, wie dieser Impfstoff beschaffen ist und wie beispielsweise eine Kühlkette gestaltet werden muss.“ Auch für die Digitalisierung von Unternehmen sei es unerlässlich, dass die Verantwortlichen das Know-how haben, datenbasiert vernünftige Entscheidungen zu treffen.

„Indem unsere TUM School of Management sich von der verallgemeinerten Betrachtung des Wirtschaftens in Zeiten technologischer Transformation löst und den konkreten Gegenständen des Wirtschaftens widmet, unterstützt sie das übergeordnete Ziel unserer Universität nachhaltigen Innovationsfortschritt für Mensch, Natur und Gesellschaft zu schaffen“, sagt Präsident Hofmann.

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Campus lisa.pietrzyk@tum.de news-37587 Fri, 12 Aug 2022 19:09:00 +0200
Neue Ombudspersonen für gute wissenschaftliche Praxis https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37583 Reiss, ehemalige Ordinaria für Didaktik der Mathematik, und Domcke, ehemaliger Ordinarius für Theoretische Chemie, gehören beide zum Kreis der TUM Emeriti of Excellence. In ihrer neuen Aufgabe sind sie dem weisungsunabhängigen TUM Compliance Office zugeordnet. Sie wurden vom Senat der TUM für drei Jahre gewählt.

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Campus news-37583 Thu, 11 Aug 2022 08:22:00 +0200
Mit Neutronen den Urahnen der Säugetiere auf der Spur https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37581 Eine lange Schnauze, einen massiven Kiefer und scharfe Zähne besaß die neu entdeckte Spezies Tessellatia bonapartei. Sie gehört zur Gruppe der Cynodontia, wörtlich übersetzt „Hundezähner“, aus denen die Säugetiere hervorgingen.

Die Knochen der etwa mausgroßen Cynodontia-Art fanden argentinische Forschende im wüstenähnlichen Nationalpark Talampaya im Westen von Argentinien. „Die Knochen waren sehr fragil und konnten deshalb nicht vom umgebenden Gestein getrennt werden ohne sie zu zerstören“, erklärt Dr. Aureliano Tartaglione von der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der TUM. Er hat gemeinsam mit Dr. Leandro Gaetano vom CONICET (Nationaler Rat für wissenschaftliche und technologische Forschung in Argentinien) an dem Projekt gearbeitet.

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Forschung presse@tum.de news-37581 Tue, 09 Aug 2022 14:00:01 +0200
Trocknet Deutschland zunehmend aus? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37580 Geht Deutschland als wasserreicher Nation das Grundwasser aus? Diese und weitere Fragen werden im Podcast von Bayern 2 über eine knappe Stunde lang diskutiert. Mit seiner langjährigen Forschungserfahrung, aus wasserknappen Regionen der Erde, äußert sich unter anderem Prof. Drewes im Gespräch mit Ina Krauß zur Generationenaufgabe, der Wasserknappheit im Land entgegenzuwirken. Welche Rolle dabei die Industrie, das Gewerbe, die Landwirtschaft und Privathaushalte spielen können, ist in der BR-Mediathek nachzuhören.

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Nachhaltigkeit TUM in den Medien huber.a@tum.de news-37580 Tue, 09 Aug 2022 10:47:00 +0200
Quanten-Internet und hochsensible Sensoren https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37577 Quantentechnologien versprechen enormes wissenschaftliches und wirtschaftliches Potenzial für die Computer der Zukunft. Deshalb stellt der Freistaat für grundlagenorientierte Leuchtturmprojekte über die Hightech Agenda Bayern erhebliche Forschungsgelder bereit. Wie das Wissenschaftsministerium mitteilte, erhalten die Projekte NeQuS und IQ-Sense, in denen die TUM mitarbeitet, insgesamt 3,5 Millionen Euro an Förderung.

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Quantentechnologie news-37577 Thu, 04 Aug 2022 11:56:52 +0200
Mehr Weizen für eine sichere Welternährung https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37549 Weizen ist weltweit - bezogen auf die Anbaufläche - eines der wichtigsten Getreide und ein bedeutendes Grundnahrungsmittel. Er wird in über 100 Ländern angebaut. Jedoch ist die Versorgung mit diesem Lebensmittel nicht ausreichend. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer sind stark von Importen abhängig. Senthold Asseng, Professor für Digital Agriculture an der TUM, beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit internationalen Forschungsteams mit Szenarien und Modellen, die aus der Weizenkrise führen können.

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Nachhaltigkeit Forschung presse@tum.de news-37549 Thu, 04 Aug 2022 06:20:00 +0200
Max Planck Schools suchen neue Fellows https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37543 Die Max Planck Schools werden als Doktorandenschulen von herausragenden deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen getragen, darunter auch die TUM. Ihr Ziel ist es, deutschlandweit verteilte Exzellenz zu bündeln und durch die so gewonnene internationale Strahlkraft die besten Köpfe in ihren Bereichen zu gewinnen. Die Promovierenden an den Schools arbeiten interdisziplinär, am Puls der Forschung und in enger Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Betreut und begleitet werden sie von Fellows, die ebenfalls zu den Besten ihres Fachs zählen.

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Forschung Lehren goetschel@zv.tum.de news-37543 Mon, 01 Aug 2022 16:15:00 +0200
TUM und WACKER gründen Institut für industrielle Biotechnologie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37540 WACKER fördert das Institut über eine Vertragslaufzeit von sechs Jahren mit mehr als sechs Millionen Euro. Die neue Einrichtung nimmt ihre Arbeit bereits zum Wintersemester 2022/2023 auf.

Die industrielle Biotechnologie beschäftigt sich unter anderem mit der biotechnologischen Produktion von Spezialchemikalien und Wirkstoffen mithilfe optimierter Enzyme, Zellen oder Mikroorganismen. Als wesentlicher Ausgangsstoff dienen dabei nachwachsende Rohstoffe. Anwendung findet die industrielle Biotechnologie in unterschiedlichen Branchen wie im Lebensmittel- und Gesundheitsbereich oder auch in der Kosmetik- und Textilindustrie. Beispiele sind hier Pharmawirkstoffe wie auch Nahrungsergänzungsmittel auf Basis modifizierter Kohlenhydrate oder Proteine.

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Nachhaltigkeit Forschung Präsident news-37540 Mon, 01 Aug 2022 13:00:00 +0200
James-Webb-Teleskop enthüllt weit entfernte Galaxien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37535 Das erste vom James Webb Space Telescope (JWST) veröffentlichte wissenschaftliche Bild zeigt den Galaxienhaufen SMACS J0723.3−7327. Insbesondere Galaxienhaufen können als Gravitationslinsen wirken und das Licht von Hintergrundgalaxien verstärken sowie mehrere Bilder von diesen erzeugen. Vor JWST waren hinter SMACS J0723.3−7327 insgesamt 19 Mehrfachbilder von sechs Hintergrundquellen bekannt. Die JWST-Daten enthüllten nun 27 zusätzliche Mehrfachbilder von zehn weiteren Objekten.

„In diesem ersten Schritt haben wir die Daten dieses brandneuen Teleskops verwendet, um den Linseneffekt von SMACS0723 mit großer Genauigkeit zu modellieren“, sagt Gabriel Bartosch Caminha, Postdoc-Fellow der TUM, des Max-Planck-Instituts für Astrophysik (MPA) und dem German Centre for Cosmological Lensing (GCCL). Die Forschenden verwendeten zunächst Daten des Hubble Space Telescopes (HST) und des Multi Unit Spectroscopic Explorers (MUSE), um ein „Pre-JWST“-Linsenmodell zu erstellen, und verfeinerten es dann mit der neu verfügbaren JWST-Nahinfrarot-Bildgebung. „Die JWST-Aufnahmen sind absolut verblüffend und wunderschön. Sie zeigen viel mehr Mehrfachbilder von Hintergrundquellen, die es uns ermöglichten, unser Massenmodell für die Gravitationslinse erheblich zu verfeinern“, fügt er hinzu.

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Forschung presse@tum.de news-37535 Thu, 28 Jul 2022 13:03:00 +0200
Seelische Belastung und Essverhalten in der Pandemie https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37537 Das Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der TUM hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.005 nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte Personen zwischen 18 und 70 Jahren in Deutschland repräsentativ befragt.

Das Hauptaugenmerk der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler liegt auf der Psyche: Wie hängt das Ernährungsverhalten mit dem seelischen Zustand zusammen? 42 Prozent der Befragten haben sich im letzten Jahr etwas und 20 Prozent sehr durch die Veränderungen im Zusammenhang mit der Corona-Situation seelisch belastet gefühlt.

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Covid-19 katharina.baumeister@tum.de news-37537 Thu, 28 Jul 2022 12:00:00 +0200
Gerhard Kramer als Vizepräsident wiedergewählt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37538 Prof. Gerhard Kramer wurde 2010 eine Humboldt-Professur verliehen, die als einer der renommiertesten deutschen Forschungspreise gilt. Er leitet seitdem den Lehrstuhl für Nachrichtentechnik. Kramer forscht daran, die Informationsdichte und -zuverlässigkeit von Nachrichten zu erhöhen, Netze leistungsfähiger zu machen und Methoden zur Speicherung von Informationen zu verbessern. Mit einem Verfahren, das an seinem Lehrstuhl entwickelt wurde, haben Unternehmen 2019 einen Geschwindigkeitsrekord bei der Datenübertragung im Glasfasernetz aufgestellt.  

Der Kanadier studierte Elektrotechnik an der University of Manitoba und promovierte an der ETH Zürich. Anschließend arbeitete er als Ingenieur bei Endora Tech, einem Schweizer Informationstechnikunternehmen, und bei den US-amerikanischen Bell Labs, der Forschungseinrichtung des Unternehmens Alcatel-Lucent (heute Nokia). 2009 wurde er als Professor an die University of Southern California berufen.

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Campus news-37538 Thu, 28 Jul 2022 11:07:25 +0200
Erfolg für KI-Forschung in München https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37532 Das MCML ist ein gemeinsames Zentrum von TUM und LMU. Ziel des Zentrums ist es, die Grundlagenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) mit einem starken Bezug zu praktischen Anwendungen voranzutreiben. Das MCML wurde 2018 als eines von bundesweit sechs KI-Kompetenzzentren gegründet und seitdem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mittlerweile besteht es aus mehr als 50 erfolgreich arbeitenden Forschungsgruppen sowohl in der Grundlagenforschung als auch im Bereich des anwendungsorientierten Maschinellen Lernens. Für die nach erfolgreicher Evaluation jetzt verstetigten Zentren stellen das BMBF und die beteiligten Bundesländer zusammen bis zu insgesamt 100 Millionen Euro jährlich bereit. Für das MCML sind 19,6 Millionen Euro jährlich vorgesehen.

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Künstliche Intelligenz Campus paul.hellmich@tum.de news-37532 Tue, 26 Jul 2022 13:39:00 +0200
Viren als Medizin gegen antibiotikaresistente Bakterien https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37529 Multiresistente Keime gehören nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO zu den größten gesundheitlichen Bedrohungen. Allein in der Europäischen Union sterben jedes Jahr 33.000 Menschen an den Folgen bakterieller Infektionen, gegen die kein Antibiotikum hilft. Alternative Medikamente sind daher gefragt. 

Einer der Hoffnungsträger sind Bakteriophagen, die natürlichen Feinde der Bakterien. Es gibt auf der Erde Millionen verschiedener Arten dieser Viren, jedes ist spezialisiert auf bestimmte Bakterien. Natürlicherweise nutzen die Viren die Bakterien für die Vermehrung, indem sie ihre DNA in diese einschleusen. Im Bakterium vermehren sich die Viren schnell. Am Ende töten sie die Zelle ab und treten aus, um neue Zellen zu infizieren. Indem Bakteriophagen eine bestimmte Art von Bakterium angreifen und vernichten, wirken sie wie ein spezifisches Antibiotikum. 

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Forschung presse@tum.de news-37529 Tue, 26 Jul 2022 09:46:36 +0200
Neues Forschungsnetzwerk für RNA-Wirkstoffe https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37525 Die neuartigen Corona-Impfstoffe haben das ungeheure Potenzial von Impfstoffen und anderen Medikamenten auf Basis von RNA gezeigt. Münchner Forscherinnen und Forscher werden die Wirkstoffentwicklung mit solchen Nukleinsäure-Bausteinen weiter vorantreiben und einen Zukunftscluster zu diesem Thema aufbauen. Dafür haben sie jetzt den Zuschlag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekommen.

Der „Cluster for Nucleic Acid Therapeutics Munich“ (C-NATM), ein Innovationsnetzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft, wird mit jährlich fünf Millionen Euro durch den Bund, den Freistaat Bayern und beteiligte Unternehmen gefördert. Bei erfolgreicher Zwischenbegutachtung beträgt die Laufzeit neun Jahre. Sprecher des Zusammenschlusses sind Prof. Stefan Engelhardt, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der TUM, der sich auf RNA-basierte Therapien spezialisiert hat und Prof. Thomas Carell, Leiter des Instituts für Chemische Epigenetik der LMU, ein ausgewiesener RNA-Chemiker. Beteiligt sind neben unterschiedlichen Disziplinen der beiden Universitäten auch weitere Forschungseinrichtungen sowie Pharmaunternehmen und Start-ups aus der Region.

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Campus Forschung paul.hellmich@tum.de news-37525 Fri, 22 Jul 2022 09:00:00 +0200
9-Euro-Ticket: Mehr Menschen fahren Bus und Bahn https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37526 Wie hat sich das 9-Euro-Ticket in der ersten Hälfte seines Angebotszeitraums auf das Mobilitätsverhalten in der Metropolregion München ausgewirkt? Rund 1.000 Erwachsene aller Altersstufen nutzen von Mitte Mai bis Mitte September eine Smartphone-App, die eigens für die Studie „Mobilität.Leben“ entwickelt wurde. Die App registriert Wege und Verkehrsmittel, sodass das Forschungsteam die Daten beispielsweise nach exakten Streckenlängen und Zeiträumen auswerten kann.

Erste Auswertungen der bis Mitte Juli erhobenen Daten zeigen: 35 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer fuhren häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nachdem das 9-Euro-Ticket Anfang Juni eingeführt worden war. Drei Prozent nutzten seltener ihr eigenes Fahrzeug.

22 Prozent der Teilnehmenden waren vorher nicht Bahn und Bus gefahren und nutzten nun diese Angebote, ein Viertel von ihnen an mehr als drei Tagen pro Woche.

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Mobilität Nachhaltigkeit Forschung klaus.becker@tum.de news-37526 Thu, 21 Jul 2022 10:51:00 +0200
Erster elektrischer Nanomotor aus DNA-Material https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37520 Ob im Auto, der Bohrmaschine oder der automatischen Kaffeemühle – Motoren verrichten in unserem Alltag Arbeit, um verschiedenste Aufgaben zu bewältigen. Auf deutlich kleinerer Ebene übernehmen natürliche molekulare Motoren lebenswichtige Aufgaben in unserem Körper. So produziert beispielsweise die sogenannte ATP-Synthase das Molekül Adenosintriphosphat (ATP), das unser Körper zum kurzfristigen Speichern und Übertragen von Energie verwendet.

Während natürliche molekulare Motoren essentiell sind, war es bislang eine Herausforderung, Motoren in dieser Größenordnung mit annähernd ähnlichen mechanischen Eigenschaften wie beispielsweise die der ATP-Synthase nachzubauen. Ein Forschungsteam hat nun einen funktionierenden molekularen Rotationsmotor in Nanogröße mit der Methode des DNA-Origami konstruiert. Maßgeblich beteiligt waren die Arbeitsgruppen um Hendrik Dietz, Professor für Biomolekulare Nanotechnologie an der TUM, Friedrich Simmel, Professor für Physik Synthetischer Biosysteme an der TUM sowie Ramin Golestanian, Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation.

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Forschung presse@tum.de news-37520 Thu, 21 Jul 2022 08:50:00 +0200
Fünfmal unter den besten 25 Universitäten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37523 Das an der Shanghai Jiao Tong Universität entwickelte Ranking berücksichtigt vor allem die Zahl und Zitationsraten der Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, vorrangig in den wichtigsten Publikationen der jeweiligen Fächer, und den Grad der internationalen Zusammenarbeit bei diesen Forschungsarbeiten. In einigen Fächern ergänzt es die Zahl bedeutender Auszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Indikatoren werden je nach Fächerkultur unterschiedlich gewichtet.

In der neuen Ausgabe der „Global Rankings of Academic Subjects“ zählt die TUM in den folgenden Fächern zu den 25 besten Universitäten weltweit:

  • Fernerkundung: Rang 4 (in Deutschland: 1)
  • Medizintechnik: Rang 10 (in Deutschland: 1)
  • Umweltwissenschaften und -ingenieurwissenschaften: Rang 16 (in Deutschland: 1)
  • Luft- und Raumfahrttechnik: Rang 21 (in Deutschland: 1)
  • Elektrotechnik: Rang 22 (in Deutschland: 1)

In zwei weiteren Fächern gehört die TUM zu den Top 50:

  • Agrarwissenschaften: Rang 37 (in Deutschland: 2)
  • Biotechnologie: Rang 40 (in Deutschland: 1)

Auch in anderen Fächerrankings wird die TUM hervorragend bewertet: In den „QS World University Rankings by Subject“ gehört sie ebenfalls in fünf Fächern zu den besten 25 Universitäten weltweit, in sechs weiteren Bereichen zu den besten 50 Hochschulen. In den „THE World University Rankings by Subject“ erreicht sie in Computerwissenschaften Rang 14 weltweit, Rang 22 in Ingenieurwissenschaften, Rang 23 in Physical Sciences (Großteil der Naturwissenschaften) und Rang 43 in Lebenswissenschaften.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-37523 Wed, 20 Jul 2022 13:19:58 +0200
Lehren lernen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37517 Für angehende Schullehrerinnen und -lehrer ist die Didaktik elementarer Bestandteil ihrer Ausbildung. Bei Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern als den künftigen Hochschullehrenden dagegen liegt der Fokus vor allem auf der Entwicklung fachlicher und methodischer Expertise. Didaktische Fähigkeiten müssen sie sich häufig selbst aneignen. Um diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, gibt es an der TUM die Abteilung ProLehre | Medien und Didaktik. Sie verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse der Lehr- und Lernforschung mit dem Erfahrungswissen der Hochschullehrenden und den Gestaltungsmöglichkeiten, die Educational Technologies und die Digitalisierung eröffnen. Mit zahlreichen Programmen und Angeboten unterstützt das Team Lehrende in allen hochschul- und mediendidaktischen Fragen.

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Campus Lehren goetschel@zv.tum.de news-37517 Wed, 20 Jul 2022 12:00:00 +0200
Rang 6 bei „Europe’s Top Unicorn Universities“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37519 In neun Start-ups, die in den vergangenen Jahren mit mindestens einer Milliarde US-Dollar bewertet wurden, haben Gründerinnen und Gründer zuvor an der TUM studiert. Neun weitere Unternehmen zählt das Ranking „Europe’s Top Unicorn Universities“ zu „künftigen Einhörnern“. Diese Kategorie richtet sich nach Bewertungen zwischen 250 Millionen und einer Milliarde Dollar und kalkuliert zudem erfolgreiche Finanzierungsrunden ein.

Damit steht die TUM auf Rang 6 in Europa und Rang 1 in Deutschland. Zu den Top 10 gehören außerdem die französische Wirtschaftshochschule Insead, die University of Cambridge, die Universität Stockholm, die London School of Economics and Political Science, die Königliche Technische Hochschule Stockholm, die University of Oxford, die Universität St. Gallen, die HEC Paris und die Copenhagen Business School.

Das Onlineportal „Sifted“, das über die europäische Start-up-Szene berichtet, bezieht sich bei seinem Ranking auf die Datenbank Dealroom.

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Entrepreneurship TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-37519 Tue, 19 Jul 2022 16:32:04 +0200
Künstliche Intelligenz heute und morgen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37505 Im Symposium „Künstliche Intelligenz: Maschinelles Lernen und Mustererkennung“ am Freitag, 22.7., wollen Forscherinnen und Forscher bayerischer Universitäten zeigen, was mit Künstlicher Intelligenz heute möglich ist und wie diese Technologie unser Leben in der Zukunft beeinflussen wird. Zu den Vortragenden gehören auch zwei Forschende der TUM:

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Künstliche Intelligenz Termin paul.hellmich@tum.de news-37505 Tue, 19 Jul 2022 09:10:00 +0200
TUM zeichnet Alumni mit Jubiläumsurkunden aus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37513 Die Absolventinnen und Absolventen blicken auf viele erfolgreiche Jahre zurück, in denen sie sich mit vielfältigen Leistungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft engagiert haben. „Unsere Alumni“, betonte der Präsident beim Festakt in München, „sind wertvolle Mitglieder unserer Universitätsgemeinschaft und tragen als glaubwürdige Botschafter den Ruf der TUM in die Welt hinaus. Für ihre jahrzehntelange Verbundenheit zu unserer Universität danke ich den Jubilarinnen und Jubilaren von ganzem Herzen.“

Mitglieder des Hochschulpräsidiums überreichten die Gold- und Silber-Urkunden in einer feierlichen Zeremonie. Da aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen Jahren keine Feiern stattfinden konnten, kamen diesmal Alumni aus jeweils drei Jahrgängen auf der großen Festveranstaltung am Campus Garching zusammen.

Zu den „goldenen Jubilaren“ gehören auch zwei Nobelpreisträger: Prof. Erwin Neher, der 1991 den Nobelpreis für Medizin / Physiologie erhielt, und Prof. Joachim Frank, der 2017 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde (er konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen), hatten 1970 in Physik promoviert. Der langjährige Präsident der TUM, Prof. Wolfgang A. Herrmann, und der heutige Präsident Prof. Thomas F. Hofmann zeichneten sich gegenseitig aus. Herrmann hatte 1971 sein Diplom in Chemie an der TUM erworben, bevor er in Regensburg promovierte, Hofmann hatte 1995 in der Fakultät für Chemie der TUM seine Promotion abgeschlossen.

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Campus Präsident news-37513 Mon, 18 Jul 2022 09:49:00 +0200
100 Jahre Freunde der TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37512 Mit dem Jubiläum wurde eine Namensanpassung beschlossen, wie der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Dr. Andreas Wendt, ehemaliges Mitglied des Vorstands der BMW AG, mitteilte. Künftig wird die Vereinigung als „Freunde der TUM – TUM Association of Alumni and Friends“ firmieren. Wendt sagte: „Stand bei der Gründung der Gedanke im Mittelpunkt, die noch junge Technische Hochschule und ihr Konzept per se zu stärken, so ist heute die Unterstützung einer weltweit anerkannten Spitzenuniversität die Aufgabe. Die weitere Modernisierung des Vereins und die Nachwuchsgewinnung mit dem Ziel einer gleichmäßigen Mitgliederstruktur über alle Jahrgangsstufen stehen derzeit im Mittelpunkt.“

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann dankte den Freunden der TUM für ihr herausragendes Engagement für die Universitätsgemeinschaft: „Die Freunde an unserer Seite zu wissen, ist von unschätzbarem Wert. 100 Jahre Bund der Freunde – das sind 100 Jahre persönliches Engagement unserer mehr als 2.000 Mitglieder. Im Bemühen, zukunftsweisende akademische Projekte zu fördern, waren und sind wir vereint – Freunde eben!“

In Zukunft wird sich der Förderfokus der Freunde noch stärker auf Studierende und insbesondere die Unterstützung studentischer Initiativen ausrichten. Außerdem sollen mehr aktive Mitglieder in der Studierendenschaft gewonnen werden – gerade auch unter den internationalen Studierenden. Präsident Hofmann betonte: „Wir wollen mit unseren Studierenden auch über ihre Studienzeit an der TUM hinaus familiär verbunden bleiben. Deshalb wollen wir sie bereits während des Studiums vertrauensvoll in die Gemeinschaft der Freunde einbinden.“

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Campus Präsident ulrich.meyer@tum.de news-37512 Mon, 18 Jul 2022 08:29:00 +0200
TUM zeichnet Ambassadors aus https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37585 In den letzten Jahrzehnten waren zahlreiche internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für kürzere oder längere Aufenthalte an der TUM. Sie bereicherten die Universität mit ihrer wissenschaftlichen Expertise, ihren internationalen Erfahrungen und ihrem hochschulpolitischen Engagement.

In Anerkennung ihrer Verdienste wird seit 2013 einmal jährlich ausgewählten internationalen Spitzen-Forscherinnen und -Forschern durch den Präsidenten der TUM der Ehrentitel TUM Ambassador verliehen – stellvertretend für alle „TUM Forscher-Alumni“ weltweit. „Wir wollen unsere Verbindungen weiter stärken und die Welt mit der TUM zusammenbringen“, sagte der Präsident anlässlich der Ehrungszeremonie.

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Campus news-37585 Sun, 17 Jul 2022 18:39:00 +0200
Wichtiger Baustein für Ausbau des TUM Campus Straubing https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37511 Das Gebäude im Herzen des Straubinger Universitätscampus in unmittelbarer Nähe zum Donauufer dient seit der Fertigstellung im April dieses Jahres als neue Heimat für die Verwaltung des TUM Campus Straubing. So haben beispielsweise Geschäftsführung, IT, Gebäudemanagement und Studienberatung ihre Büros im mächtigen zweigeschossigen Walmdachbau bezogen. Herausragend ist ein 150 Quadratmeter großer Hörsaal im neuen Dachraum mit Platz für bis zu 100 Studierende.

In seiner Festansprache sagte Wissenschaftsminister Markus Blume: „Die Erfolgsgeschichte geht weiter! Der TUM Campus Straubing vereint die Megathemen unserer Zeit: Unabhängigkeit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Wir haben in den letzten Jahren hier rund 65 Millionen Euro investiert. Und mit der Hightech Agenda schreiben wir diese Investitionsgeschichte fort. Niederbayern ist Hightech-Region. Der TUM Campus gehört zum Herz dieses Innovationsökosystems. Mit dem neuen Gebäude schaffen wir beste Infrastruktur. Zudem erstrahlt ein Wahrzeichen der Stadt in neuem Glanz.“

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Campus news-37511 Fri, 15 Jul 2022 15:05:00 +0200