TUM - Aktuelles https://www.tum.de/ Aktuelle Meldungen der TU München de TUM Tue, 07 Dec 2021 17:53:58 +0100 Tue, 07 Dec 2021 17:53:58 +0100 Zahlreiche Erfolge für die Universität in 2021 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37064 Hofmann erinnerte in seiner Festrede im Audimax am Stammgelände der TUM an den „schönsten Tag in diesem Jahr“, den 18. Oktober, an dem er 14.000 neue Studierende in Präsenz zum Wintersemester begrüßen konnte. „Sie erfüllen die TUM mit Leben – und uns mit Freude!“, sagte der Universitätspräsident. Mit insgesamt 48.200 Studierenden habe die TUM eine neue Rekordzahl erreicht. Der Anteil der Studentinnen kletterte auf 37 Prozent - das ist eine Verdoppelung in der vergangenen Dekade. Und mit einem Anteil von 38 Prozent internationalen Studierenden aus 140 Ländern sei die TUM so divers wie nie zuvor. „Sie machen uns zu einer echten Welt-Universität!“

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Campus Präsident news-37064 Fri, 03 Dec 2021 09:27:47 +0100
Simulationen mit Quantencomputer https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37061 Wie wäre es, in einer flachen, zweidimensionalen Welt zu leben? Physiker sagen voraus, dass die Quantenmechanik in diesem Fall noch seltsamer wäre. Beispielsweise würde es exotische Teilchen geben, sogenannten „Anyons“, die es in unserer dreidimensionalen Welt nicht gibt. Doch diese unbekannte Welt ist nicht nur eine Kuriosität, sondern möglicherweise der Schlüssel zu Erschließung von Quantenmaterialien und -technologien der Zukunft.

In Zusammenarbeit mit dem Google Quantum AI Team haben Wissenschaftler der Technischen Universität München und der University of Nottingham einen gut kontrollierbaren Quantenprozessor eingesetzt, um solche Quantenmaterie-Zustände zu simulieren. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Science" stellen sie ihre Ergebnisse vor.

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Quantentechnologie Forschung andreas.battenberg@tum.de news-37061 Thu, 02 Dec 2021 08:57:23 +0100
TUM koordiniert Zukunftslabor für Grünen Wasserstoff https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37060 Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte: „Der Aufbau einer leistungsfähigen, nachhaltigen Grünen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union muss mit ganzer Kraft vorangetrieben werden. Als alternativer Brennstoff, der mit erneuerbaren Energien produziert wird, kann Grüner Wasserstoff insbesondere der Industrie helfen, CO2-Emissionen zu senken.“

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Nachhaltigkeit Campus Präsident news-37060 Wed, 01 Dec 2021 14:48:29 +0100
Urbane Gärten - Ökosysteme für Mensch und Natur https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37055 In den kommenden Jahrzehnten werden mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in städtischen Regionen leben. Die Verstädterung bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Gesellschaft mit sich. Zu den Herausforderungen gehört der Verlust von Grünflächen, Probleme mit der öffentlichen Gesundheit und die Beeinträchtigung des Zusammenlebens von Mensch und Natur. Diese Aspekte der Verstädterung sind mit dem Verlust von Ökosystemleistungen verbunden - den Eigenschaften und Prozessen von Ökosystemen, von denen wir als Gesellschaft profitieren und die letztlich zu unserem Wohlbefinden beitragen.

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Nachhaltigkeit Campus Termin katharina.baumeister@tum.de news-37055 Mon, 29 Nov 2021 09:14:55 +0100
TUM IDEAward für Quanten-Tech-Gründungsprojekt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37053 Aus welchem Forschungsergebnis kann ein erfolgreiches Produkt entwickelt werden? Wer hat die beste Idee für die Gründung eines Start-ups? Mehr als 90 Teams aus der Technischen Universität München (TUM) haben sich für den TUM IDEAward beworben, die Finalisten präsentierten sich gestern dem Online-Publikum, drei Preisträger wurden von einer Jury gekürt. Verliehen wird der Award von TUM, UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung, und der Zeidler-Forschungs-Stiftung, die das Preisgeld von insgesamt 37.500 Euro stellt. 

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Künstliche Intelligenz Quantentechnologie Nachhaltigkeit Entrepreneurship news-37053 Fri, 26 Nov 2021 11:17:38 +0100
Humboldt-Professuren Nummer Neun und Zehn für die TUM https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37051 Stefanie Jegelka wurde 2012 an der Universität Tübingen und an der ETH Zürich promoviert. Danach forschte sie zunächst an der University of California in Berkeley und wurde dann an das MIT in Cambridge als Professorin berufen. Die Informatikerin ist Expertin für künstliche Neuronale Netzwerke, mit denen sich unter anderem zuverlässige Voraussagen über die Eigenschaften von bestimmten Molekülen, medizinischen Wirkstoffkombinationen und deren Nebenwirkungen treffen lassen.

Der Mathematiker Suvrit Sra wurde 2007 an der University of Texas in Austin promoviert und forschte bis 2015 in Tübingen am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Auch er ist derzeit am MIT als Professor tätig. Suvrit Sra hat mit seinen grundlegenden methodischen Arbeiten zu unterschiedlichen Optimierungsproblemen zu den großen Fortschritten der letzten Jahre auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens beigetragen.

Stefanie Jegelka soll in die Fakultät für Informatik und Suvrit Sra in die Fakultät Mathematik berufen werden, sobald die Berufungsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Beide wären dann künftig Mitglieder der im Rahmen der TUM AGENDA 2030 aus der Informatik, der Mathematik und der Elektro- und Informationstechnik entstehenden TUM School of Computation, Information and Technology und sollen strategische Brückenköpfe zu dem im Jahr 2020 im Zuge der Exzellenzstrategie eingerichteten Munich Data Science Institute (MDSI) sowie dem BMBF-geförderten Munich Center for Machine Learning (MCML) bilden. Damit verstärkt die TUM strategisch ihre international führenden Kernkompetenzen zu Maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz.

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Künstliche Intelligenz Campus news-37051 Thu, 25 Nov 2021 10:50:00 +0100
Scharfe Muttermilch? https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37044 Muttermilch ist in der Regel die erste Nahrung, die Babys zu sich nehmen. Verschiedene Studien lassen dabei annehmen, dass das frühkindliche „Geschmackserlebnis“ auch das Ernährungsverhalten im Erwachsenenalter beeinflusst. Im Gegensatz zu standardisierter Säuglingsnahrung schmeckt und riecht natürliche Milch jedoch nicht jeden Tag gleich. Die Unterschiede sind dabei zu einem erheblichen Anteil auf die mütterliche Ernährung zurückzuführen. 

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Forschung news-37044 Thu, 25 Nov 2021 08:57:00 +0100
Antikörper-Therapie bei Covid-19 https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37041 Die neue Form der Therapie schützt vor allem chronisch kranke Menschen, die auf eine aktive Impfung nicht ausreichend ansprechen, sehr wirksam vor einem schweren Covid-19-Verlauf. 

„Mit der Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA am 12. November können die neutralisierenden Antikörper in einem frühen Krankheitsstadium nun breit eingesetzt werden“, sagen Privatdozent Dr. Christoph Spinner, Infektiologe und Pandemiebeauftragter des Universitätsklinikums rechts der Isar, und sein Kollege, Privatdozent Dr. Jochen Schneider, der am Universitätsklinikum die neue Covid-19-Ambulanz für monoklonale Antikörper-Therapie leitet. 

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Covid-19 news-37041 Tue, 23 Nov 2021 09:19:17 +0100
Wie ungesunde Ernährung krank macht https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37039 Der Darm ist essentiell für die Aufrechterhaltung unseres Energiehaushaltes und ein Meister darin, schnell auf Veränderungen in der Ernährung und im Nährstoffhaushalt zu reagieren. Dies macht er mithilfe von Darmzellen, die unter anderem spezialisiert sind auf die Absorption der Nahrungsbestandteile oder die Sekretion von Hormonen.

Beim erwachsenen Menschen bilden sich die Darmzellen alle fünf bis sieben Tage neu. Die Fähigkeit zur ständigen Erneuerung und zur Ausbildung jeglicher Darmzellarten aus Darmstammzellen ist entscheidend für die natürliche Anpassungsfähigkeit des Verdauungsorgans.

Eine dauerhaft zu stark zucker- und fettreiche Ernährung stört jedoch diese Anpassung und kann zur Entwicklung von Adipositas, Typ-2-Diabetes und Magen-Darm-Krebs beitragen.

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Künstliche Intelligenz Forschung battenberg@zv.tum.de news-37039 Fri, 19 Nov 2021 15:32:02 +0100
Wohnraum für Wildtiere und Menschen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37034 Wolfgang Weisser, Professor für Terrestrische Ökologie und der Architekt Thomas E. Hauck (Universität Kassel) haben mit ihrem interdisziplinären Team die Methode Animal-Aided Design (AAD) entwickelt.  Diese ermöglicht eine integrierte Betrachtung von Wohnungsbau und Naturschutz und verbindet diese häufig als konträr betrachteten Belange. Die ARD-Serie „Erlebnis Erde“ zeigt, wie aus einer Idee ein anwendbares Konzept für die Städteplanung geworden ist.

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Nachhaltigkeit TUM in den Medien katharina.baumeister@tum.de news-37034 Fri, 19 Nov 2021 08:00:00 +0100
Revolution in der Bildgebung mit Neutronen https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37037 Auch moderne Kameras setzen immer noch auf das gleiche Prinzip wie vor 200 Jahren: Statt eines Films wird heute ein Bildsensor für eine bestimmte Zeit belichtet, um ein Bild aufzunehmen. Allerdings wird dabei auch das Rauschen des Sensors mit aufgezeichnet. Bei längeren Belichtungszeiten stellt das eine erhebliche Störungsquelle dar.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und den USA haben Dr. Adrian Losko sowie weitere Kolleginnen und Kollegen der TUM am Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ) nun ein neues bildgebendes Verfahren entwickelt, das einzelne Photonen zeit- und ortsaufgelöst misst. Photonen können damit vom Rauschen getrennt werden, und das störende Rauschen lässt sich so stark reduzieren.

„Mit unserem neuen Detektor weisen wir jedes einzelne Lichtteilchen nach und umgehen dadurch viele physikalische Grenzen klassischer Kameras“, sagt Dr. Adrian Losko, Instrumentwissenschaftler an der Neutronenradiographieanlage NECTAR des MLZ an der TU München.

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Forschung Andreas.Battenberg@tum.de news-37037 Thu, 18 Nov 2021 10:38:44 +0100
Feuerwehr-Augen im Orbit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36994 Weltweit häufen sich die Wetterextreme: Auch in den höheren Breiten, wo Hitze- und Dürreperioden bisher selten waren, steigt die Waldbrandgefahr. Trockenheit und Wind sorgen dafür, dass sich die Brände schnell ausbreiten und außer Kontrolle geraten. Wald- und Buschbrände können nicht nur die Vegetation zerstören, sondern befeuern auch den Klimawandel.

„Wenn wir Wald- und Buschbrände bekämpfen, illegale Brandrodungen stoppen und damit auch die CO2-Emission reduzieren wollen, brauchen wir ein globales Frühwarnsystem“, sagt Thomas Grübler, einer der Gründer des Start-ups OroraTech. Momentan dauere es mehrere Stunden, oft sogar Tage, bis ein Brandherd durch Menschen vor Ort, Flugzeuge oder Drohnen identifiziert und gemeldet wird. Ein Feuer kann sich in dieser Zeit schon weit ausgebreitet haben. „Mit Satelliten lassen sich Brände früher detektieren und genauer beobachten. Mit Hilfe dieser Informationen können Einsatzkräfte vor Ort Brände schneller und gezielter bekämpfen“, ergänzt Grübler.

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Künstliche Intelligenz Nachhaltigkeit Entrepreneurship stefanie.reiffert@tum.de news-36994 Tue, 16 Nov 2021 16:33:00 +0100
Die meistzitierten Forschenden weltweit https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37032 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weisen in ihren Publikationen auf die bedeutendsten Studien hin, die bislang zum jeweiligen Thema erschienen sind. Deshalb ist die Häufigkeit der Zitierungen einer Studie ein guter Indikator für die Forschungsqualität. Um die „Highly Cited Researchers“ zu ermitteln, wertet das US-Unternehmen Clarivate jedes Jahr die von ihm betriebene Datenbank „Web of Science“ aus, die wissenschaftliche Publikationen aus einem breiten Fächerspektrum erfasst.

Die neue Ausgabe der Auswertung zeigt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Zeitraum von 2010 bis 2020 in ihren jeweiligen Fachbereichen am häufigsten zitiert wurden. Forscherinnen und Forscher, die in verschiedenen Feldern besonders oft zitiert werden, werden in der Kategorie „Cross-Field“ geführt. Insgesamt umfasst die Liste rund 6.600 Personen ohne Reihenfolge, darunter folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TUM:

Cross-Field:

Agrarwissenschaften:

Chemie:

Pflanzen- und Tierwissenschaften:

Psychiatrie und Psychologie:

Zudem gehört Prof. Laura M. Herz in der Kategorie Cross-Field zu den „Highly Cited Researchers“. Die Physikerin der University of Oxford ist derzeit Fellow am TUM Institute for Advanced Study.

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TUM in Rankings klaus.becker@tum.de news-37032 Tue, 16 Nov 2021 13:04:56 +0100
Neues Stresstest-Modell zeigt Klimarisiken der Banken https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37031 Der Klimawandel kann Unternehmen viel Vermögen kosten, nicht nur durch unmittelbare Schäden wie bei Unwettern, sondern auch durch sogenannte transitorische Risiken, vor allem steigende CO2-Preise und langfristig niedrigere Wertschöpfung. Dies bedeutet auch für die Banken höhere Risiken, wenn Unternehmen ihre Kredite nicht mehr tilgen können. Die Europäische Zentralbank und die Europäische Bankenaufsichtsbehörde haben deshalb die Banken verpflichtet, ab 2022 Klimarisiken in ihr Risikomanagement und ihre Stresstests, die vor allem die Ausstattung der Banken mit Eigenkapital prüfen, zu integrieren.

Unsicher ist aber noch, wie diese Forderung umgesetzt werden kann und welche Dimensionen transitorische Klimarisiken in Stresstests erreichen werden. Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben deshalb in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) eine Methodik entwickelt, die für verschiedene Anwendungsfälle von Stresstests ausgestaltet werden kann, und haben sie in zwei Fallstudien auf eine Bank und zwei Fonds angewandt.

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Nachhaltigkeit Forschung klaus.becker@tum.de news-37031 Tue, 16 Nov 2021 11:13:20 +0100
Neue TUM School of Engineering and Design offiziell gestartet https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37028 Die TUM School of Engineering and Design verbindet die Kompetenzen aus dem Maschinenwesen, Bau/Geo/Umwelt, Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie mit einem Teil der Elektrotechnik und der Architektur, um technisch-funktionale Kompetenzen durch die gestalterische Dimension explorativ zu erweitern. Damit sollen disziplinär enggeführte Lehr- und Forschungsprogramme überkommen und die Herausbildung zukunftsfähiger Systemkompetenzen vorangetrieben werden.

TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann sagte: „Mit der Gründung der TUM School of Engineering and Design erreichen wir einen wichtigen Meilenstein der im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geförderten TUM AGENDA 2030 mit dem Leitmotiv Human-centered Engineering.“

Aufbauend auf ihren 124 Professuren, knapp 2300 Mitarbeitenden und rund 12.000 Studierenden entwickelt die neue School ein markenbildendes Kooperationsprofil. Schwerpunkte reichen von Innovationen für eine intelligente Mobilität auf und über der Erde, über die Transformation der bebauten Umwelt, der Produktion und der Energieversorgung bis hin zu einer ökologischen und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Dazu verbindet die School mit digitalen Zwillingen die digitale mit der physischen Welt und integriert Designintelligenz in Forschung, Lehre und Innovation.

Der ED-Gründungsdekan Prof. Christoph Gehlen sagte anlässlich der Eröffnung: „Mein Aufgabenverständnis als Dekan ist es, ein einzigartiges, intellektuell anregendes Umfeld zu schaffen und unsere exzellente Forschung und Lehre zu untermauern. Ich freue mich darauf, die einzelnen Design- und Ingenieurdisziplinen zu verknüpfen, integratives Denken zu fördern, und Kolleginnen und Kollegen für kreative, zukunftsfähige Projekte zu begeistern.“

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Campus Präsident news-37028 Sat, 13 Nov 2021 09:26:17 +0100
Erfolg bei der Carbon Removal Student Competition https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37024 Biogasanlagen verwandeln organisches Material in Strom und Wärme. Gülle, Pflanzenreste oder auch extra für diesen Zweck angebaute Energiepflanzen wie Mais und Getreide werden zunächst von Mikroorganismen zersetzt. Dabei entsteht das sogenannte Biogas, eine Mischung aus Methan und Kohlendioxid.

Methan ist bekannt als Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist auch der Teil des Biogases, der in den Motoren der konventionellen Blockheizkraftwerke als Brennstoff genutzt wird, um Elektrizität zu erzeugen. „Ein großer Teil der Energie wird im Motor aber nicht zu Strom umgewandelt, sondern zu Wärme“, sagt Dr. Stephan Herrmann, Leiter der Arbeitsgruppe für Elektrochemische Energiewandlung am Lehrstuhl für Energiesysteme der TUM.

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Nachhaltigkeit Forschung stefanie.reiffert@tum.de news-37024 Fri, 12 Nov 2021 11:49:00 +0100
Tech-Firmen veröffentlichen CO2-Emissionen unvollständig https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37027 Damit Politik und Wirtschaft Ziele zur Minimierung von Treibhausgas-Emissionen festlegen können, ist es zunächst wichtig zu wissen, wie viel CO2 Unternehmen ausstoßen. Verbindliche Regeln, die Treibhausgas-Mengen umfassend zu bilanzieren und zu veröffentlichen, gibt es jedoch nicht. Als freiwilliger Standard gilt das Greenhouse Gas (GHG) Protocol. Dieses unterscheidet drei Bereiche: Scope 1 mit den unmittelbaren Emissionen eines Unternehmens, Scope 2 mit den Emissionen, die bei der Erzeugung der Energie entstehen, die das Unternehmen verbraucht, und Scope 3 mit Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette entstehen, also auch den gesamten Treibhausgas-Ausstoß von der Rohstoffgewinnung bis zur Nutzung des Endprodukts umfassen. Scope-3-Emissionen machen oft den größten Anteil des CO2-Fußabdruckes eines Unternehmens aus. Zugleich haben frühere Studien gezeigt, dass bei ihrer Bilanzierung die meisten Lücken bestehen. Welche Dimensionen diese haben und wodurch sie zustande kommen, war aber bislang unklar.

Lena Klaaßen und Dr. Christian Stoll haben deshalb an der TUM School of Management der Technischen Universität München (TUM) eine Methode entwickelt, Reporting-Lücken von Scope-3-Emissionen zu erfassen, und damit in einer Fallstudie die CO2-Fußabdrücke von ausgewählten Unternehmen der Digitaltechnologie-Branche berechnet. Ihre Arbeit ist im Fachmagazin „Nature Communications“ erschienen.

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Nachhaltigkeit Forschung klaus.becker@tum.de news-37027 Fri, 12 Nov 2021 11:18:40 +0100
SAP wird „TUM Partner of Excellence“ https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37026 TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann dankte der SAP für die Zustiftung. „Dies ist ein weiterer Beleg für die vertrauensvolle, langfristige Partnerschaft zwischen der TUM und SAP. Das Unternehmen zeigt damit ein starkes Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft der Hochschulbildung. Unsere Studierenden werden direkt davon profitieren: Sie können ihr Wissen in praxisrelevanten Forschungsthemen anwenden und vertiefen und ihren Innovationsgeist in problemorientierten Teamprojekten erproben.“

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Campus Präsident news-37026 Fri, 12 Nov 2021 08:03:37 +0100
Kurze Wege für die 15-Minuten-Stadt https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36991 Der Bau einer Fußgängerbrücke über eine Schnellstraße, die Schließung einer Post-Filiale oder die Eröffnung eines Supermarkts: Jede Veränderung der Infrastruktur wirkt sich auf das Mobilitätsverhalten der Anwohnerinnen und Anwohner aus. „Planerinnen und Planer versuchen zunehmend, die aktive Mobilität, also den Fuß- und Radverkehr, zu fördern“, sagt Elias Pajares. „Dafür braucht man selbstverständlich Fuß- und Radwege. Aber die Ziele, die Menschen täglich ansteuern, müssen auch schnell erreichbar sein. Im Idealfall können die Anwohnerinnen und Anwohner alle wichtigen Einrichtungen des täglichen Bedarfs in 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Rad erreichen.“

Vor wenigen Monaten hat Pajares gemeinsam mit Ulrike Jehle, die wie er am Lehrstuhl für Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung der TUM forscht, ein Unternehmen gegründet, die Plan4Better GmbH. Mit dem Start-up wollen die Umweltingenieurin und der Umweltingenieur ein Planungstool auf den Markt bringen, das zahlreiche Informationen wie Bevölkerungsdichte, Flächennutzung, Topografie, Straßenverlauf, Fuß- und Radwegenetz sowie Points-of-Interest, also beispielsweise Supermärkte, enthält. „Mit diesem Tool können Stadtplanerinnen und Stadtplaner Szenarien entwickeln und deren Effekte faktenbasiert testen“, erklärt Jehle.

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Mobilität Nachhaltigkeit Entrepreneurship stefanie.reiffert@tum.de news-36991 Wed, 10 Nov 2021 11:38:00 +0100
Am Südpol überwintern https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36948 Es ist jetzt Juni und ich verbringe meinen Alltag zurzeit am wohl isoliertesten und lebensfeindlichsten Ort der Welt: Auf der Amundsen-Scott-Südpolstation am geografischen Südpol. Seit hier im März die Sonne unterging und der antarktische Winter begonnen hat, sind wir von der Außenwelt abgeschnitten: kein Flugzeug und kein Versorgungstransport werden bis Ende Oktober kommen. Unser Kontakt zum Rest der Welt beschränkt sich auf die paar Stunden am Tag, an denen Satelliten den Südpol überfliegen und wir Daten austauschen können.

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Forschung lisa.pietrzyk@tum.de news-36948 Mon, 08 Nov 2021 16:50:00 +0100
"Grüne Stadt der Zukunft" unter den Finalisten https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37020 Stimmen Sie hier für die „Grüne Stadt der Zukunft“ ab

Drei Jahre lang hat ein interdisziplinäres Forschungs- und Entwicklungsteam um Stephan Pauleit, Professor für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung an der Technischen Universität München (TUM) die grüne Infrastruktur Münchens in enger Kooperation mit der Verwaltung der Landeshauptstadt untersucht und ausgelotet, wie sie sich noch besser in die Stadt integrieren lässt. In sechs Stadtgebieten in München - so genannten Reallaboren – hat das interdisziplinäre Team unterschiedliche städtebauliche Planungsstadien vom Bebauungsplan bis hin zu Sanierungsgebieten in den Blick genommen und Konzepte entwickelt, wie klimaresiliente Stadtquartiere entstehen können. „Fassadenbegrünung würde die Gebäudeaußenflächen um bis zu 20 Grad kühler machen und Dachbegrünung bis zu 70 Prozent der jährlichen Niederschläge abpuffern“, sagt Prof. Pauleit über die Ergebnisse der ersten Projektphase. 

Die Umsetzungs- und Verstetigungsphase koordiniert nun der Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen von Prof. Werner Lang. 

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Mobilität Nachhaltigkeit Campus TUM in den Medien katharina.baumeister@tum.de news-37020 Fri, 05 Nov 2021 11:43:02 +0100
Winter ist wichtig für den Getreideertrag https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37018 Der globale Klimawandel wird den Vorhersagen zufolge die Temperaturen erhöhen und die Verteilung der Niederschläge verändern. Noch ist unsicher, wie sich die Klimaveränderungen regional auswirken und welche Intensität sie haben werden. 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Lehrstuhl für Pflanzenernährung der TUM haben jetzt die Auswirkungen verschiedener Witterungsparameter auf die langfristigen Erträge von Wintergerste untersucht und die Parameter bewertet, die die Pflanzenentwicklung im Jahresverlauf und in bestimmten Wachstumsphasen entscheidend beeinflussen.

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Nachhaltigkeit Forschung katharina.baumeister@tum.de news-37018 Fri, 05 Nov 2021 09:35:00 +0100
Mehr Mut und Selbstbewusstsein https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37014 Die Women of TUM Talks sollen inspirieren und ermutigen. Sie bieten den Frauen der TUM eine Bühne und machen so Rollenvorbilder sichtbar. Und sie machen Mut, eigene Ziele zu verfolgen. Prof. Peus, die Schirmherrin der Veranstaltungsreihe, verwies darauf, dass Begriffe wie „Macht und Power“ meist eher männlich geprägt seien und Frauen sich davon oft nicht angesprochen fühlen. Doch das müsse sich ändern.

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Campus news-37014 Thu, 28 Oct 2021 10:16:51 +0200
TUM-Ehrendoktorwürde für Romano Prodi https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/37012 Die Laudatio auf den Doctor honoris causa hielt der frühere bayerische Ministerpräsident Dr. Dr. h.c. Edmund Stoiber per Videobotschaft. Prodi sei aufgrund seiner Bedeutung bei der Erweiterung der EU um zahlreiche osteuropäische Länder „einer der Väter der Wiedervereinigung des Kontinents“. Möglich gemacht habe dies nicht zuletzt seine Dialogorientierung, kombiniert mit einem starken Reformwillen. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte eine Videobotschaft geschickt. Sie erinnerte daran, dass in Prodis Amtszeit als Kommissionspräsident der Euro eingeführt wurde.

Romano Prodi diskutierte bei der öffentlichen Veranstaltung mit den Studentinnen Fiona Burckhardt und Tamara Nauhardt sowie mit Prof. Eugénia da Conceição-Heldt, Inhaberin des Lehrstuhls für European and Global Governance. Die wichtigste Aufgabe Europas in der heutigen Zeit sei es, angesichts wachsender Spannungen den Dialog zwischen den Supermächten USA und China aufrecht zu halten, sagte der 82-Jährige.

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Campus Präsident klaus.becker@tum.de news-37012 Tue, 26 Oct 2021 07:36:00 +0200
Neue Röntgentechnologie im Patienteneinsatz https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36891 Millionenfach führen schwere Erkrankungen des Atmungssystems zu stark eingeschränkter Lebensqualität. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an schweren Lungenerkrankungen. Typisch für eine lebensgefährliche chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) sind teilweise zerstörte Lungenbläschen und eine Aufblähung der Lunge (Emphysem).

In normalen Röntgenaufnahmen sind die feinen Unterschiede im Gewebe jedoch kaum sichtbar. Detaillierte diagnostische Informationen liefern erst fortschrittliche medizinische Bildgebungstechnologien, bei denen im Computer viele Einzelbilder zusammengesetzt werden. Eine schnelle und kostengünstige Option mit geringer Strahlenbelastung für Früherkennung und Nachuntersuchungen fehlt bisher.

Diese Lücke könnte ein an der TU München entwickeltes Verfahren schließen: das Dunkelfeld-Röntgen. In der aktuellen Ausgabe von „Lancet Digital Health“ präsentiert ein Forschungsteam, angeführt von Franz Pfeiffer, Professor für biomedizinische Physik und Direktor des Munich Institute of Biomedical Engineering der TUM, nun Ergebnisse einer ersten klinischen Studie mit Patienten, bei der die neue Röntgen-Technologie zur Diagnose der Lungenkrankheit COPD eingesetzt wurde.

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Forschung battenberg@zv.tum.de news-36891 Tue, 26 Oct 2021 06:50:00 +0200