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Junge internationale Wissenschaftler arbeiten an einem Roboter.
Einjährige Stipendien bietet die TUM Postdocs aus aller Welt. (Bild: A. Eckert / TUM)
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TUM lädt internationale Postdoc-Kandidaten zur „Research Opportunities Week“ einEine Woche Kennenlernen, ein Jahr Stipendium

Eine ganze Woche lang die Technische Universität München (TUM) kennenlernen – mit der Chance auf ein anschließendes Forschungsstipendium: 45 Postdoc-Kandidaten aus aller Welt nutzen ab 18. März die erste „Research Opportunities Week“. Das deutschlandweit neue Format ist Teil der Strategie, mit der die TUM den Anteil junger internationaler Wissenschaftler sowie die Zahl der Postdocs in den Natur- und Ingenieurwissenschaften erhöhen will.

Passt mein Forschungsansatz zum Arbeitsschwerpunkt der Kollegen an der TUM? Wie gut ist die Ausstattung einer deutschen Exzellenzuniversität? Und wie arbeitet dort ein Postdoc? Das alles ist für junge Wissenschaftler, die ihre Karriere planen, aus der Ferne nicht leicht zu beurteilen. Die TUM lädt sie deshalb ein – für eine ganze Woche.

170 Postdoc-Kandidaten haben sich auf die erste Ausschreibung zur „Research Opportunities Week“ beworben. 45 Nachwuchswissenschaftler aus 25 Ländern werden ab 18. März die TUM kennenlernen, darunter Forscher von renommierten Universitäten wie Harvard, Princeton oder Lausanne. Bei Touren über den Campus, Diskussionen mit Wissenschaftlern und dem Hochschulpräsidium sowie gemeinsamer Freizeit erfahren sie ausgiebig, wie man an der TUM arbeitet und in der Region München lebt.

Die Hälfte der Woche ist Zeit für Gespräche über die jeweiligen Forschungsthemen. Wollen beide Seiten zusammenarbeiten, können die besten 30 Postdocs ein einjähriges Stipendium der TUM erhalten. Die Entscheidung trifft ein Scientific Board, an dem auch „TUM Emeriti of Excellence“ beteiligt sind. Über eingeworbene Drittmittel können die Postdocs ihre Zeit an der TUM um ein weiteres Jahr verlängern.

Postdocs in Deutschland bislang schwach vertreten

Die zwei Mal jährlich geplante „Research Opportunities Week“ ist Teil des Zukunftskonzepts, mit dem die TUM vergangenes Jahr bei der Exzellenzinitiative erfolgreich war. Ein wesentliches Ziel des Konzepts ist, deutlich mehr internationale Talente zu gewinnen. Dabei setzt die TUM auf aktives Headhunting. Für Nachwuchswissenschaftler mit Postdoc-Erfahrung hat sie zudem ein Tenure-Track-Karrieresystem gestartet.  

Darüber hinaus will die TUM die Zahl der Postdoktoranden insgesamt erhöhen. Obwohl Postdocs zu den zentralen Leistungsträgern in der Forschung zählen, sind sie an deutschen Universitäten vor allem in den Ingenieurwissenschaften nur schwach vertreten – anders als an Spitzenuniversitäten im angelsächsischen Raum. Die TUM will sich deshalb zu einer Talentschmiede in diesem Bereich entwickeln.

Mit ihrem neuen Headhunting-Programm ergänzt die TUM hochschulspezifisch die bewährten Stipendienprogramme von Stiftungen, insbesondere der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Kontakt:
Dr. Christiane Haupt / Olivia Schmid
Technische Universität München
TUM Talent Factory
T: +49 89 289 25235
E: postdoc(at)tum.de
W: www.tum.de/forschung/postdocs/research-opportunities-week/

Corporate Communications Center

Technische Universität München Klaus Becker
becker(at)zv.tum.de

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