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Bewerbungen zum Wintersemester 2016/2017 ab sofort möglich

Neue Studiengänge an der TUM

Wer ab Herbst an der Technischen Universität München (TUM) studieren will, kann sich jetzt um einen Platz bewerben. Zum Wintersemester 2016/17 bietet die TUM vier neue Masterstudiengänge an. Drei von ihnen werden ausschließlich auf Englisch unterrichtet. Außerdem eröffnet die Hochschule für Politik den ersten Bachelorstudiengang in Politikwissenschaften unter der Trägerschaft der TUM.

Masterstudiengang Berufliche Bildung Integriert

Als erste Hochschule in Deutschland bietet die TUM einen Lehramts-Studiengang an, der sowohl das Masterstudium als auch das Referendariat umfasst. Das Modellprojekt der School of Education richtet sich an Quereinsteiger, die einen Bachelorabschluss in geeigneten Ingenieurfächern haben und an beruflichen Schulen unterrichten wollen. Anstelle der üblichen vier Jahre für Masterstudium und Referendariat sind sie drei Jahre in dem Integrierten Studiengang eingeschrieben. Schon im ersten Semester stehen betreute Praktika auf dem Plan, im dritten Semester beginnt der sogenannte Vorbereitungsdienst, also das Referendariat.  Der Studiengang wird für die Fachrichtungen „Elektrotechnik und Informationstechnik“ und „Metalltechnik“ angeboten.


Integratives Studienprogramm zu Big Data

Extrem große Datenmengen (Big Data) fallen mittlerweile in vielen Lebensbereichen an – ob in sozialen Netzwerken, vernetzten Fahrzeugen oder groß angelegten medizinischen Studien. Als eines der ersten integrativen Studienprogramme der TUM – und in diesem Feld auch deutschlandweit – beschäftigt sich das neue Angebot der Fakultäten für Informatik und Mathematik  mit diesem Thema. Die Studierenden der Studiengänge „Data Engineering and Analytics” und „Mathematics in Data Science” erarbeiten sich zunächst gemeinsam die Grundlagen des Themas und spezialisieren sich dann auf Fragestellungen aus den jeweiligen Fachgebieten.

Ein besonderer Fokus des Informatik-Studienganges liegt darauf, Daten so zur Verfügung zu stellen, dass sie mit unterschiedlichen Methoden und zu unterschiedlichen Zwecken effizient verarbeitet und analysiert werden können. Der Geschwisterstudiengang in der Mathematik konzentriert sich auf mathematische und statistische Modelle, Methoden und Algorithmen zur Darstellung und Auswertung von Daten. Als Teil eines integrativen Studiums werden die Studierenden ermutigt, sich interdisziplinäre Kompetenzen wie Sprachkenntnisse und juristische Grundkenntnisse anzueignen und das Lehrangebot der TUM über die sozialen und politischen Auswirkungen von Big Data zu nutzen.

 

Masterstudiengang Management

Der Studiengang Management an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ersetzt die Studiengänge  Wirtschaftswissenschaften für Naturwissenschaftler und Wirtschaftsingenieurswesen. Auch das neue Angebot bereitet Studierende aus Natur- und Ingenieurwissenschaften auf Positionen an der Schnittstelle von Management und Technologie vor. Neu ist allerdings eine noch stärkere internationale Ausrichtung: Alle Kurse werden auf Englisch unterrichtet, ein Mindestmaß an Auslandserfahrung wird für alle Studierenden Pflicht und Studiensemester im Ausland werden durch ein Mobilitätsfenster im Curriculum erleichtert. Der Studienplan erlaubt zudem eine flexible und individuelle Profilbildung durch noch mehr Wahlmöglichkeiten aus den Kompetenzfeldern der Fakultät.

 

Elite-Masterstudiengang Neuroengineering

Neben den regulären neuen Studiengängen gibt es zum Wintersemester 2016/17 auch einen neuen Elite-Masterstudiengang. Studierende im Fach „Neuroengineering“ lernen, Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften auf technische Anwendungen zu übertragen. Solche Anwendungen könnten Prothesen sein, die allein durch Signale des Gehirns gesteuert werden. Ein anderes Beispiel wären technische Geräte, deren Funktionsweise nach Prinzipien des menschlichen Gehirns gestaltet ist. Elite-Masterstudiengänge sind ein Projekt des Elitenetzwerks Bayern. Sie sollen besonders leistungsfähige Studierende für die Spitzenforschung oder für Führungspositionen in der Berufswelt qualifizieren. Zusätzlich zu den fachlichen Inhalten werden auch Soft Skills wie Forschungskommunikation und Mitarbeiterführung trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die praktische Anwendung des Gelernten: Alle Pflichtveranstaltungen werden durch intensive Praktika ergänzt.

 

Hochschule für Politik (HfP): Bachelorstudiengang Politikwissenschaften

2014 hat der Bayerische Landtag der TUM die Trägerschaft für die Hochschule für Politik München (HfP) übertragen. Dabei bekam die Hochschule auch eine neue thematische Ausrichtung. Im Zentrum von Ausbildung und Forschung an der HfP stehen die Wechselwirkungen zwischen technischem Fortschritt, gesellschaftlichem Wandel und politischem Handeln. Im neuen Bachelorstudiengang bekommen die Studierenden nicht nur Einblick in die klassischen Teilbereiche der Politikwissenschaft. Einzigartig in der politikwissenschaftlichen Ausbildung wird das neue Studienangebot auch Themen mit hoher politisch-gesellschaftlicher Relevanz aus dem Fächerportfolio der TUM integrieren, also aus Technik- und Naturwissenschaften sowie aus Lebenswissenschaften und Medizin. Der Studiengang kann in Voll- oder Teilzeit und damit besonders gut berufsbegleitend studiert werden.

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paul.hellmich(at)tum.de

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