Zwei Teilnehmerinnen des  Hackathons „Think.Make.Start“
Bei Hackathons wie hier bei „Think.Make.Start“ entwickeln Teams in wenigen Tagen ein neues Produkt.
Bild: Andreas Heddergott / TUM
  • Entrepreneurship, TUM in Rankings
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Spitzenplatz im „Gründungsradar“TUM erneut beste Start-up-Rampe in Deutschland

An der Technischen Universität München (TUM) wird die Gründung von Start-ups optimal gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt der „Gründungsradar“ des Stifterverbandes. Zum vierten Mal in Folge erreicht die TUM Rang eins unter den großen deutschen Hochschulen. Jedes Jahr entstehen hier rund 80 Unternehmen.

Hackathons, bei denen Forschende und Studierende aus unterschiedlichsten Fächern zu eingeschworenen Teams werden und geniale Produktideen entwickeln. Professorinnen und Professoren, die junge Entrepreneure motivieren und über Jahre begleiten. Wettbewerbe wie der TUM IdeAward, die gerade gestartete Gründungsteams anspornen. Erfolgreiche Gründerinnen und Gründer, die immer wieder an ihre Universität zurückkehren und ganze Generationen inspirieren. An der TUM ist eine einmalige unternehmerische Kultur entstanden.

Diese Kultur ist auch ein Faktor im „Gründungsradar“, mit dem der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft regelmäßig die deutschen Hochschulen begutachtet. Weitere Indikatoren beleuchten, wie stark das Thema institutionell verankert ist und welche Partner vernetzt sind, wie konkret die Hochschulen Gründungen unterstützen und wie viele Unternehmen tatsächlich entstehen.

Die TUM erreicht nahezu die höchstmögliche Punktzahl (57,2 von 60) und ist damit zum vierten Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie der großen Hochschulen. TUM und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung an der TUM, unterstützen Start-ups mit Programmen, die exakt auf die Phasen der Gründung, die Erfahrung der Teammitglieder und einzelne Themenfelder zugeschnitten sind – von der Konzeption eines Geschäftsmodells bis zum Management-Training, vom Markteintritt bis zum möglichen Börsengang.

Internationale Erfahrung und Venture Capital

Gründungsteams können Büros im TUM Incubator nutzen, um sich auf den Start ihres Unternehmens vorzubereiten. Internationale Programme ermöglichen Erfahrungen im Silicon Valley und bei den Partnern der EuroTech Universities Alliance. UnternehmerTUM investiert mit einem eigenen Venture Capital Fonds in vielversprechende Technologieunternehmen und bietet mit dem MakerSpace und der Bio.Kitchen eine 1.500 Quadratmeter große Hightech-Werkstatt für den Prototypenbau und ein Biotechnologielabor.

Nur ein Stockwerk über dem Incubator forscht das Entrepreneurship Research Institute mit sechs Professuren, wie Unternehmensgründungen Erfolg haben können. Die Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Gründungsförderung ein – und in die Studiengänge der TUM. In allen Fächern lernen Studierende und Promovierende, wie aus einer Idee, aus einem Forschungsergebnis und aus einer Technologieentwicklung ein Produkt werden kann, das sie selbst auf den Markt bringen. Darüber hinaus bietet das Center for Digital Technology and Management (CDTM), eine gemeinsame Einrichtung von TUM und LMU, das Zusatzstudium Technology Management an. Hier arbeiten Teams an Problemen aus der realen Unternehmenswelt und lernen gleichzeitig, wie man Innovationen schafft und ein eigenes Unternehmen gründet.

Drei „Einhörner“ mit Milliardenbewertung

Rund 80 technologiebasierte Start-ups werden so jedes Jahr an der TUM gegründet. Ein exzellentes Netzwerk mit etablierten Unternehmen, Investorinnen und Investoren und Branchen-Fachleuten trägt zu ihrem Erfolg bei. Allein drei von nur gut einem Dutzend deutschen „Einhörnern“ stammen aus der TUM. So werden Start-ups genannt, die ohne Börsengang den Wert von einer Milliarde Dollar überschreiten. 2018 erreichte Celonis, mit dessen Process-Mining-Software Unternehmen ihre Geschäftsprozesse analysieren können, diese Bewertung. 2020 durchbrach Lilium, das ein elektrisches Flugtaxi entwickelt, die Schallmauer. Anfang dieses Jahres folgte Personio mit einer Software, mit der kleine und mittelständische Unternehmen ihr Personalmanagement digitalisieren können.

Venture Labs aus der Spitzenforschung

Noch gar nicht vom „Gründungsradar“ erfasst ist die nächste Stufe der Gründungsförderung, die die TUM 2020 gezündet hat: Die TUM Venture Labs bieten Teams aus bedeutenden Wissenschaftsfeldern ein ganzes Ökosystem in unmittelbarer Anbindung an die Forschung. So sollen ganze Familien an Start-ups in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Quantentechnologie und Gesundheit auf höchstem technologischen Niveau entstehen. Daneben wird die neue „Global DeepTech Venture Initiative“ Gründungsteams aus dem Ausland nach München holen, hier vernetzen und damit die Innovationskraft des gesamten Standorts stärken. „Unser Ziel ist so eindeutig wie ambitioniert“, sagt Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM. „Wir wollen München zur führenden europäischen Metropole für Technologie-Start-ups machen.“

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