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Nachhaltigkeit

Wir engagieren uns für eine nachhaltige Umgestaltung der Gesellschaft – wissenschaftlich, ökonomisch, ökologisch und sozial. Lernen Sie unsere Nachhaltigkeitsstrategie kennen.

Nachhaltigkeitsziele

8.6.2026
Lesezeit: 2 Min.

Forschungsförderung für die elektrifizierte Baustelle

Bauen ohne Dieselabgase und Fahrzeuglärm

Baustellen sind nach wie vor geprägt von lauten und stinkenden Dieselmotoren. Zwar gibt es auf dem Markt zunehmend batterieelektrisch betriebene Maschinen und Fahrzeuge, der große Durchbruch hin zur lokal emissionsfreien und energieeffizienten Baustelle scheitert jedoch bislang vor allem am Zusammenwirken und den Abläufen. Dieses herausfordernde Problem soll der neue Forschungsverbund ForBat@Bau lösen, der nun seine Arbeit aufgenommen hat.

Forschung Nachhaltigkeit Energie
Victor Christian Kaharso im Labor. Er sieht sich die Augenbohne in verschiedenen Stadien ihrer Keimung an.
21.5.2026
Lesezeit: 4 Min.

Karriere in der Forschung: Victor Christian Kaharso

Die Augenbohne als neue Proteinquelle

Die wachsende Weltbevölkerung mit gesunden, sicheren und bezahlbaren Lebensmitteln zu versorgen, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Pflanzliche Proteine gelten als wichtige Alternative zu tierischen Proteinen. Die Augenbohne, eine proteinreiche Hülsenfrucht, birgt bislang unterschätztes Potenzial. Der Doktorand Victor Christian Kaharso aus Indonesien erforscht, wie die Augenbohne als wertvoller Bestandteil in Nahrungsmitteln eingesetzt werden kann.

Forschung Nachhaltigkeit Community
Küstenmetropolen wie Jakarta sind besonders vom Absinken der Landmassen und dem gleichzeitigen Anstieg des Meeresspiegels betroffen.
18.5.2026
Lesezeit: 3 Min.

Gewicht der Städte und sinkender Grundwasserspiegel verschärfen Folgen des Klimawandels

Teils dramatisch höherer Meeresspiegel durch absinkendes Land

Stark bevölkerte Küstenregionen in vielen Regionen der Welt sind besonders stark durch Überflutungen gefährdet. Das Absinken von Landmassen verschärft dort die Probleme durch den Anstieg des Meeresspiegels. Das haben Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der Tulane University gezeigt.

Forschung Nachhaltigkeit
Prof. Stefan Gold
15.5.2026
Lesezeit: 4 Min.

NewIn: Stefan Gold

Der versteckte Preis der Produktion

Immer mehr, immer schneller, immer vernetzter – diese Art zu produzieren fordert einen hohen sozialen Preis. Wie es Unternehmen gelingen kann, Lieferketten nachhaltiger zu gestalten und faire Arbeitsbedingungen umzusetzen, darüber spricht der Wirtschaftswissenschaftler Stefan Gold in einer neuen Folge von NewIn.

Lehren Forschung Nachhaltigkeit Community
Übereinandergestapelte Fahrzeuge, aus denen bereits Teile entnommen wurden
13.5.2026
Lesezeit: 3 Min.

Closed-Loop-Recycling

Besseres Kunststoffrecycling aus Autos

Vier bis sechs Millionen Autos werden in der EU jährlich verschrottet – dabei gehen Rohstoffe verloren. Die EU-Altfahrzeugverordnung soll künftig sicherstellen, dass diese zurückgewonnen und in Neuwagen eingesetzt werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen im Forschungsprojekt Car2Car entwickelten Prozess untersucht, mit dem Kunststoff im Kreislauf gehalten werden kann. Die Studie zeigt eine mögliche Klimaentlastung sowie Potenzial, die EU-Vorgaben zu erreichen.

Forschung Nachhaltigkeit Mobilität
Gruppenbild der Finalteams
30.4.2026
Lesezeit: 3 Min.

Global Sustainability Challenge

Team der TUM setzt sich bei globalem Wettbewerb durch

Ein solarbetriebenes Kühlsystem für abgeschiedene Regionen und ein Konzept zur Vorhersage von Borkenkäferbefall: Diese Start-up-Konzepte für mehr Ernährungssicherheit und den Schutz von Wäldern wurden bei der Global Sustainability Challenge jeweils mit dem ersten Preis ihrer Kategorie ausgezeichnet. Sie setzten sich gegen mehr als 3.500 Teilnehmende aus 91 Ländern durch. Das Finale fand im Rahmen des TUM Sustainability Day statt.

Entrepreneurship Nachhaltigkeit Community
TUM-Präsident Thomas F. Hofmann im Gespräch mit Ausstellenden.
30.4.2026
Lesezeit: 5 Min.

TUM Sustainability Day 2026

Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten

In Zeiten globaler Krisen gerät Nachhaltigkeit mitunter aus dem öffentlichen Fokus. Dabei bildet sie die Grundlage für zukünftiges Leben und gilt als zentrale Technologie- und Transformationsaufgabe. Beim diesjährigen TUM Sustainability Day auf dem Forschungscampus Garching zeigten Studierende, Forschende, Beschäftigte der TUM sowie internationale Partner, wie Nachhaltigkeit durch konkrete Lösungen und Konzepte von der Idee in die Praxis überführt werden kann.

Präsident Entrepreneurship Nachhaltigkeit Community
Eine weiß gekleidete Person zieht einen Rahmen aus einem Bienenstock. Bienen sind am und um den Rahmen herum, im Rahmen befinden sich gefüllte Honigwaben.
29.4.2026
Lesezeit: 3 Min.

Das „Urban Bee Concept“

Wie können Honigbienen und Wildbienen in Städten koexistieren?

Mit zunehmender Beliebtheit des „Urban Beekeeping“ wachsen auch die Bedenken. Die Auswirkungen auf die Wildbienenpopulationen in Städten sind bisher unklar. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von Imkern und Forschungseinrichtungen, darunter Forschende der Technischen Universität München (TUM), wurde das „Urban Bee Concept“ entwickelt, das Maßnahmen zur Förderung der Koexistenz von Honigbienen und Wildbienen in Städten umfasst.

Forschung Nachhaltigkeit
Foto von Unterholz im Amazonas
28.4.2026
Lesezeit: 2 Min.

Studie zeigt Klimabedeutung von Unterholz im Amazonas

Regenwälder können weiteren CO2-Anstieg kurzzeitig puffern – aber das hat seinen Preis

Tropische Wälder sind eine der weltweit wichtigsten Kohlenstoffsenken. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM), der Universität Wien und des Nationalen Instituts für Amazonasforschung in Brasilien deutet darauf hin, dass selbst kleine Unterholzbäume bei steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre vorübergehend mehr CO2 speichern können. Ihre langfristige Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung könnte aber durch Nährstoffmangel eingeschränkt sein und diese Fähigkeit beeinflussen.

Forschung Nachhaltigkeit
Mit lokalen Wasserstoffspeichern kann die Industrie, wie hier im südostbayerischen Chemiedreieck, sauberer werden.
10.4.2026
Lesezeit: 2 Min.

Studie zeigt Alternativen zu Salzkavernen in Norddeutschland

Großes Wasserstoffspeicherpotenzial in Bayern

Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff. Damit könnten sie eine Alternative zu norddeutschen Salzkavernen sein und somit zu einer besseren geografischen Verteilung der Speicherkapazitäten beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL) im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

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