Pressemitteilungen
Closed-Loop-Recycling
Besseres Kunststoffrecycling aus Autos
Vier bis sechs Millionen Autos werden in der EU jährlich verschrottet – dabei gehen Rohstoffe verloren. Die EU-Altfahrzeugverordnung soll künftig sicherstellen, dass diese zurückgewonnen und in Neuwagen eingesetzt werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben nun einen im Forschungsprojekt Car2Car entwickelten Prozess untersucht, mit dem Kunststoff im Kreislauf gehalten werden kann. Die Studie zeigt eine mögliche Klimaentlastung sowie Potenzial, die EU-Vorgaben zu erreichen.
Beratungs- und Aufsichtsgremium des Deutschen Museums
TUM-Präsident Hofmann neuer Vorsitzender des Kuratoriums
Das Deutsche Museum hat einen neuen Vorsitzenden des Kuratoriums. Der Präsident der Technischen Universität München (TUM), Prof. Thomas F. Hofmann, übernimmt die Leitung des höchsten beschlussfassenden Gremiums des Museums. Zuvor war er bereits Vize-Vorsitzender des Kuratoriums. Er löst nach acht Jahren Prof. Andreas Biagosch ab, der satzungsgemäß nicht mehr antrat.
CHE Hochschulranking 2026 in BWL und Wirtschaftsinformatik
Sehr gute Bewertungen der Studierenden für die TUM
Die Studierenden der TUM sind außerordentlich zufrieden mit der Lehre und den Studienbedingungen in BWL und Wirtschaftsinformatik. Im neuen CHE Hochschulranking 2026 geben sie ihrer Universität sehr gute Noten. Dies gilt gerade auch für den TUM Campus Heilbronn.
Werkzeug für bessere Kontrolle von Stammzellentwicklung
Genetische Vorgänge zerstörungsfrei aus Zellen ablesen
Um die genetischen Vorgänge in Zellen untersuchen zu können, mussten diese dafür bislang zerstört werden. Das verhinderte die Beobachtung von Prozessen über längere Zeit hinweg. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und von Helmholtz Munich hat nun eine neue Methode entwickelt, um immer wieder aktuelle Geninformationen aus lebenden Zellen zu gewinnen. Dadurch lassen sich künftig zum Beispiel Stammzellen für Therapien oder die Wirkung von Medikamenten in Zellen besser kontrollieren.
StudiTUM-Haus am TUM Klinikum eröffnet
„Ein Ort, der inspiriert“
Raum zu geben für Kreativität, Kooperation und konzentriertes Arbeiten – dazu dienen die studentisch verwalteten StudiTUM-Häuser an der Technischen Universität München. An historischem Ort in der Trogerstraße wurde auf dem Gelände des TUM Klinikums das vierte solche Haus gebaut. Seit heute steht es allen TUM-Studierenden offen.
Global Sustainability Challenge
Team der TUM setzt sich bei globalem Wettbewerb durch
Ein solarbetriebenes Kühlsystem für abgeschiedene Regionen und ein Konzept zur Vorhersage von Borkenkäferbefall: Diese Start-up-Konzepte für mehr Ernährungssicherheit und den Schutz von Wäldern wurden bei der Global Sustainability Challenge jeweils mit dem ersten Preis ihrer Kategorie ausgezeichnet. Sie setzten sich gegen mehr als 3.500 Teilnehmende aus 91 Ländern durch. Das Finale fand im Rahmen des TUM Sustainability Day statt.
TUM Sustainability Day 2026
Nachhaltigkeit gemeinsam gestalten
In Zeiten globaler Krisen gerät Nachhaltigkeit mitunter aus dem öffentlichen Fokus. Dabei bildet sie die Grundlage für zukünftiges Leben und gilt als zentrale Technologie- und Transformationsaufgabe. Beim diesjährigen TUM Sustainability Day auf dem Forschungscampus Garching zeigten Studierende, Forschende, Beschäftigte der TUM sowie internationale Partner, wie Nachhaltigkeit durch konkrete Lösungen und Konzepte von der Idee in die Praxis überführt werden kann.
Das „Urban Bee Concept“
Wie können Honigbienen und Wildbienen in Städten koexistieren?
Mit zunehmender Beliebtheit des „Urban Beekeeping“ wachsen auch die Bedenken. Die Auswirkungen auf die Wildbienenpopulationen in Städten sind bisher unklar. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von Imkern und Forschungseinrichtungen, darunter Forschende der Technischen Universität München (TUM), wurde das „Urban Bee Concept“ entwickelt, das Maßnahmen zur Förderung der Koexistenz von Honigbienen und Wildbienen in Städten umfasst.
Studie zeigt Klimabedeutung von Unterholz im Amazonas
Regenwälder können weiteren CO2-Anstieg kurzzeitig puffern – aber das hat seinen Preis
Tropische Wälder sind eine der weltweit wichtigsten Kohlenstoffsenken. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM), der Universität Wien und des Nationalen Instituts für Amazonasforschung in Brasilien deutet darauf hin, dass selbst kleine Unterholzbäume bei steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre vorübergehend mehr CO2 speichern können. Ihre langfristige Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung könnte aber durch Nährstoffmangel eingeschränkt sein und diese Fähigkeit beeinflussen.
Hirn-Computer-Schnittstelle: Mit Künstlicher Intelligenz zu mehr Unabhängigkeit
Mit der Kraft der Gedanken
Michael Mehringer ist vom Hals abwärts gelähmt. Gemeinsam mit einem Team aus Neurowissenschaft, Neurochirurgie, Robotik und KI arbeitet er daran, durch eine Hirn-Computer-Schnittstelle – kurz: BCI (für Brain-Computer-Interface) – mehr Autonomie zu erlangen.